Das Spiel ist aus. Wieder ging es um alles oder nichts. Wieder steht Jérôme Kerviel mit leeren Händen da. 177.536 derzeitige Jahresgehälter soll der Ex-Investmentbanker zurückzahlen.
Drei, vier, fünf Milliarden: Wer bietet mehr? Viele Banker messen ihre Erfolge offenbar nur noch daran, die Geldgier der Banken und ihrer Manager zu stillen. Jérôme Kerviel wurde gestern verurteilt, weil er fast fünf Milliarden Euro verzockte. Foto: imago stock&people
Aber während der Finanzfachmann, als er im siebten Stock des Hochhauses der Société Générale Anfang 2008 fast fünf Milliarden Euro verzockte, die Niederlage nicht wahrhaben wollte, kann er sie hier im Pariser Justizpalast nicht leugnen. Sie steht ihm ins Gesicht geschrieben.
Die Züge des sonst so smarten Mannes mit den kantigen Konturen und dem Kurzhaarschnitt wirken wächsern. Der 33-Jährige lässt die Schultern hängen. Er krümmt sich, als habe er einen Hieb in die Magengrube abbekommen. Und das Urteil, das die Elfte Strafkammer soeben gefällt hat, ist ja auch ein schwerer Schlag. Vernichtend ist es ausgefallen. Auf schuldig in allen Punkten lautet es.
„Ziemlich gut“
Jérôme Kerviel kommt am 11. Januar 1977 als Sohn eines Berufsschullehrers und einer Friseuse in dem 8000 Einwohner zählenden Dorf Pont-l’Abbé
in der Bretagne zur Welt. Sein Wirtschaftsstudium an der Universität Nantes schließt er mit der Note „ziemlich gut“ ab.
Bei Société Générale, Frankreichs drittgrößter Bank, heuert Kerviel im Jahr 2000 an. Er überwacht im „Middle Office“ die Geschäfte der Finanzhändler. 2005 rückt er ins „Front Office“ auf, wird selbst Trader – so heißt in der Finanzmarktsprache ein Händler, der überwiegend kurzlebige Spekulationsgeschäfte tätigt und Schwankungen und Trends des Marktes ausnutzt.
Die finanziellen Grenzen, die seiner Abteilung gesetzt sind, beginnt Kerviel im März 2007 überschreiten. Er riskiert immer mehr. Im Januar 2008 spekuliert er mit fast 50 Milliarden Euro. Am 24. Januar 2008 gibt die Société Générale bekannt, von einem „Informatikgenie“ um 4,9 Milliarden Euro „betrogen worden zu sein“.
In Untersuchungshaft sitzt Kerviel vom 8. Februar bis 18. März 2008, am 8. Juni 2010 beginnt der Prozess vor dem Pariser Strafgerichtshof. Am 5. Oktober 2010 wird Kerviel wegen Veruntreuung von Bankvermögen, Urkundenfälschung und Eingabe falscher Daten in Computersysteme zu fünf Jahren Haft verurteilt, zwei davon auf Bewährung. Außerdem hat er 4,9 Milliarden Euro Schadenersatz zu leisten.
Wegen Veruntreuung von Bankvermögen, Urkundenfälschung und dem Einspeisen falscher Daten in Computersysteme wird der Angeklagte zu fünf Jahren Haft verurteilt, zwei davon auf Bewährung, hat der Vorsitzende Richter, Dominique Pauthe, soeben verkündet. Und was Kerviel kaum minder schwer trifft: Die Kammer hat ihn auch noch dazu verurteilt, der Société Générale das zwischen dem Vorweihnachtstag 2007 und dem 18. Januar 2008 verspielte Geld zurückzuerstatten.
Der aus einfachen Verhältnissen stammende Bretone, Sohn eines Berufsschullehrers und einer Friseuse, schuldet der Großbank damit 4,9 Milliarden Euro. Gemessen an dem Monatseinkommen von 2300 Euro, das Kerviel zuletzt in einem Software-Unternehmen verdient hat, wären das 177.536 Jahresgehälter.
Die Société Générale, die sich dem Vorwurf ausgesetzt sah, in maßlosem Gewinnstreben einen ebenso maßlosen Trader hervorgebracht zu haben, kann frohlocken. Die Staatsanwaltschaft kann es auch. Das Gericht hat sich ihre Argumente weitgehend zu eigen gemacht.
Nach knapp dreiwöchiger Verhandlung und gut dreimonatiger Beratung präsentiert es einen Alleinschuldigen, einen Einzelgänger: den nach eigener Einschätzung „mittelmäßigen Finanzhändler“ Kerviel, der, wie es in der Urteilsbegründung heißt, auf eigene Faust „in gigantischen Ausmaßen spekuliert, die Société Générale an den Rand des Abgrunds gebracht und das Weltfinanzsystem erschüttert hat“.
„Kaltblütig und zynisch“ sei der Trader zu Werke gegangen, sagt Dominique Pauthe, der Vorsitzende Richter. Er habe „ein Betrugssystem“ installiert. „Die Bank ist total reingewaschen“, merkt Jean Veil zufrieden an, der Anwalt der Société Générale.
Während Kerviel selbst zur Gegenwehr nicht mehr imstande ist, geht sein Rechtsbeistand, der Staranwalt Olivier Metzner, nach der Urteilsverkündung in die Offensive. Seine Augen schleudern Blitze. Als „unvernünftig und unakzeptabel“ geißelt er den Schuldspruch, als „vollkommen übertrieben“ das Strafmaß. Metzner will nun versuchen, das Berufungsgericht davon zu überzeugen, dass sein Mandant lediglich ein kleines Rädchen war in einer großen Bank, in einer grenzenlos geldgierigen Branche, einem aus den Fugen geratenen Finanzsystem.
Außer Frage steht, dass Kerviel in der Abteilung „Delta One“ der Finanzierungs- und Investmentbank der Société Générale anstatt mit den ihm erlaubten 125 Millionen Euro Anfang 2008 mit fast 50 Milliarden Euro jongliert und der Bank Verluste von 4,9 Milliarden beschert hat. Ein sogenannter Arbitragehändler war Kerviel damals gewesen, hatte zur gleichen Zeit an unterschiedlichen Plätzen der Welt gekauft und verkauft, hatte versucht, dabei von geringen Preisdifferenzen zu profitieren.
Um sein Tun zu verschleiern, nahm er fiktive Buchungen vor, fälschte E-Mails. „Ich habe mich idiotisch verhalten“, räumt er schließlich kleinlaut ein. Als leidenschaftlicher Finanzhändler, der nur für den Beruf gelebt habe, seien ihm die Maßstäbe abhandengekommen, habe er die Kontrolle verloren.
Die Finanzkrise - wie alles begann
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Die Finanzkrise - wie alles begann
Im April 2007 muss einer der größten US-Hypotheken-Anbieter Gläubigerschutz bei der Börsenaufsicht beantragen. Die New Century Financial hat sich mit Risikokrediten verkalkuliert, die die Schuldner nicht mehr zurückzahlen können. Die Bank wird zahlungsunfähig und bleibt ihren Gläubigern selbst acht Milliarden Dollar schuldig. 3200 Leute verlieren ihren Job, viele Amerikaner müssen ihre Häuser verkaufen.
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Schon schrillen an der Wall Street die Alarmglocken: Zwei Hedgefonds der New Yorker Investmentbank Bear Stearns haben in großem Stil in die Immobilien-Papiere investiert. Die Bank erleidet dramatische Kurseinbrüche. Sie wird zwar in letzter Minute durch eine Finanzspritze von der amerikanischen Notenbank gerettet, der Kursrutsch hat an der Börse allerdings Panik ausgelöst.
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Bei den Menschen lösen die Nachrichten Panik aus: Besorgte Kunden stürmen im September 2007 die Schalter der britischen Bank Northern Rock. Die Regierung und die Bank von England garantieren die Einlagen, Northern Rock wird vom Staat übernommen.
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Die Krise rollt über den Atlantik nach Deutschland: Die deutsche Mittelstandsbank IKB erlebt eine Fast-Pleite - ebenfalls durch riskante Spekulationen. Nach dem Notverkauf an einen Finnazinvestor rollen die Köpfe. Diese beiden sollen die nun Industriebank aus der Krise führen: Der neue Vorstandsvorsitzende Günther Bräunig und Finanzvorstand Reinhard Grzesik.
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Anfang September 2008 stolpern die beiden größten Baufinanzierer der USA, Fannie Mae und Freddie Mac, über die faulen Kredite. Am Ende mischt sich die US-Regierung in den Markt ein und greift beiden Instituten unter die Arme. Beide Banken zusammen tragen etwa die Hälfte aller amerikanischen Hypotheken.
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Damit die Geldmärkte durch die großen Wertverluste an den Aktienmärkten nicht austrocknen, pumpen die EZB und Notenbanken auf der ganzen Welt kurzfristig mehrere hundert Milliarden in den Geldmarkt. Trotzdem können sie die Katastrophe nicht verhinden...
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Der 15. September 2008 wird wohl als "schwarzer Montag" in die Geschichte eingehen: Die einflussreiche US-Bank Lehman Brothers muss Insolvenz anmelden.
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Lehmans Konkurrent Merrill Lynch wird von der Bank of America aufgekauft. Von heute auf morgen müssen hunderte Banker ihre Büros räumen. Sie stehen nun auf der Straße und beobachten fassungslos den Untergang der sicher geglaubten Bankenwelt.
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Der US-Leitindex Dow Jones erleidet den stärksten Tagesverlust seit den Terrorattacken am 11. September 2001. Auch der Dax bricht zusammen. An den Börsen weltweit herrscht der Ausnahmezustand.
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Und wieder lässt das Echo in Deutschland nicht lange auf sich warten: Die deutschen Landesbanken, allen voran die WestLB und die BayernLB, verzeichnen millionenschwere Abschreibungen. Sie hatten in großem Stil bei Lehman Brothers investiert.
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Den größten Patzer leistet sich die Mittelstandsbank IKB: Obwohl die Pleite von Lehman Brothers inoffiziell schon bekannt ist, überweist das Management 336 Millionen Euro. Das Geld ist weg - die Verantwortlichen müssen das Bankhaus ebenfalls verlassen.
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Der Versicherungsriese AIG gerät durch Milliardenverluste in akute Kapitalnot. Der Aktienkurs bricht um 68 Prozent ein, die Weltbörsen setzen ihre Talfahrt fort. Die Notenbanken pumpen noch einmal fast 150 Milliarden Euro in den Geldmarkt. Tags darauf rettet die Bank of America AIG mit einem Kredit von 85 Milliarden Dollar.
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Auf der ganzen Welt rücken die überlebenden Banken zusammen: Die zweitgrößte US-Investmentbank Morgan Stanley nimmt Fusionsverhandlungen mit dem US-Finanzkonzern Wachovia auf. Die britische Großbank Lloyds TSB übernimmt die kriselnde schottische Bank HBOS.
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Die US-Regierung unter der Führung von Finanzminister Henry Paulson ersinnt am 19. September ein milliardenschweres Rettungspaket und löst damit ein Kursfeuerwerk an den Börsen aus. Paulson wird als "King Henry" gefeiert. Die USA und Großbritannien verhängen ein weitreichendes Verbot für sogenannte Leerverkäufe, also Wetten auf sinkende Aktienkurse.
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Am 22. September kippt das 75 Jahre alte Modell der unabhängigen US-Investmentbanken: Die letzten verbliebenen Institute, Goldman Sachs und Morgan Stanley, geben ihren Sonderstatus auf und werden gewöhnliche Geschäftsbanken.
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Geldmann für Goldman: Der Amerikaner Warren Buffett wird zum milliardenschweren Schutzengel und unterstützt die ehemalige Investmentbank Goldman Sachs mit einer beispiellosen Finanzspritze. Damit verhindert er den Zusammenbruch eines weiteren traditionellen Bankhauses.
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Die größte Sparkasse der USA, Washington Mutual, fällt der Finanzkrise zum Opfer. Sie wird von JPMorgan Chase übernommen. In Europa bangen die Menschen um ihre Spareinlagen.
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Die Bankenkrise sorgt sogar für einen kurzfristigen Waffenstillstand im US-Wahlkampf. Ein Krisentreffen zwischen Präsident Bush und den beiden Kandidaten, Barack Obama und John McCain, bleibt allerdings ergebnislos. Der Senat stimmt nach tagelangen Debatten dem überarbeiteten Rettungsplan zu, der zusätzliche 100 Milliarden Dollar für Hausbesitzer und Unternehmen vorsieht.
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Doch die Krise ist nicht aufzuhalten und zieht weite Kreise in Europa: Der belgisch-niederländische Immobilienfinanzierer Fortis erleidet den größten Kursverlust seiner Geschichte. Der belgische Staat stellt schließlich in Absprache mit der EU-Kommission das rettende Finanzpaket.
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Ein ähnliches Schicksal erleidet die deutsche Hypo Real Estate. Auch hier springt der Staat rettend ein und löst damit eine Debatte um eine "Komplettlösung" für den Bankensektor aus. Andere europäische Länder wie Irland und Österreich haben bereits einen staatlichen Schutzmantel in Form einer Einlagensicherung über ihre Landesbanken gebreitet.
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Auch die Bundesregierung möchte den Sparern die Angst nehmen. Am 6. Oktober spricht Angela Merkel nach stundenlangen Verhandlungen eine Garantie für die Spareinlagen ihrer Bürger aus.
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Doch auch die guten Nachrichten vermögen die Talfahrt an der Börse nicht zu stoppen: Der Dax fällt am gleichen Tag auf einen historischen Tiefststand.
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Nebel über Island: Auf der Insel beginnt ein beispielloser Bank-Run. Kunden der Kaupthing-Bank, die im Ausland mit Zinssätzen von über sechs Prozent um Sparer geworben hatte, bleiben im Unklaren über ihre Einlagen. Deutsche Verbraucherschützer sind empört.
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Ende Oktober fordert die Finanzkrise in Deutschland ihr erstes politisches Opfer: Erwin Huber, bayrischer Finanzminister, stolpert über die desolate Lage der landeseigenen BayernLB, die als erste Bank unter den 500-Milliarden-Euro schweren Rettungsschirm des Bundes schlüpft.
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Nach der angeschlagenen Hypo Real Estate greift Anfang November auch die Commerzbank in großem Stil auf das Rettungspaket der Bundesregierung zurück und bessert damit ihr Kapital auf.
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Mitte November: Nach den Banken gerät die nächste Branche in Bedrängnis. Fast alle deutschen Autobauer drosseln die Produktion. Opel, deutsche Tochter der amerikanischen General Motors, ruft nach staatlicher Hilfe - und noch ist kein Ende der Spirale in Sicht.
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Text: Miriam Olbrisch
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So fing es an: Börsenkurse auf der ganzen Welt brechen ein. (Archiv)
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Wobei Kerviels Vorgesetzte sich mit der Kontrolle ebenfalls schwertaten. Claire Dumas, die sich bei der Société Générale um „operationelle Risiken“ kümmert, hat in der Verhandlung eingeräumt, dass die Überwachung der Trader lückenhaft war. Es sei nicht jeder einzelne Finanzhändler kontrolliert worden, sondern nur die Abteilung als Ganzes. Die Bankenaufsicht hat so viel Nachlässigkeit mit einer Strafe von vier Millionen Euro geahndet.
Aus Pauthes Sicht sind die Versäumnisse der Société Générale letztlich zweitrangig. „Sie entbinden einen Finanzhändler noch lange nicht von seinen Berufspflichten“, stellt der Vorsitzende Richter klar. Und an Anwalt Metzner gewandt fügt er hinzu: „Die von der Verteidigung dargelegten Elemente lassen nicht den Schluss zu, die Société Générale sei über die betrügerischen Aktivitäten Jérôme Kerviels im Bilde gewesen oder habe sie gar gebilligt.“
Die Chefetage, so die Kammer, habe Kerviel keineswegs zu maßloser Spekulation ermächtigt. Der Trader habe vielmehr alles darangesetzt, die Kontrollmechanismen der Bank auszuhebeln und das ihm erteilte Mandat zu überschreiten.