Abo | ePaper | App | Newsletter | Facebook | Anzeigen | Trauer

20. Juli 1944: Das Stauffenberg-Attentat auf Hitler
Am 20. Juli 1944 soll Hitler mit einem Attentat gestoppt werden. Aber Hitler überlebt, die Verschwörer um Stauffenberg werden hingerichtet.

Am Donnerstag, 20. Juli 1944, fliegt Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg mit seinem Adjutanten, Oberleutnant Werner von Haeften, zur Lagebesprechung in die "Wolfsschanze". Den Sprengsatz, der in einer Aktentasche untergebracht ist, deponiert er in der Nähe Adolf Hitlers. Doch dieser überlebt den Anschlag leicht verletzt, der Putschversuch scheitert. Eine Chronik der Ereignisse. Mehr...

Das Berliner Dokumentationszentrum "Topographie des Terrors" zeigt vom kommenden Montag an die Ausstellung "Der Volksgerichtshof - Hitlers politisches Tribunal". Die Ausstellung am Bauzaun neben dem Martin-Gropius-Bau, dem Gelände der früheren Zentralen von Gestapo und SS, ist eine Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Mehr...

Von Christoph Arens | 2 Kommentare
"Et si omnes ego non" steht auf den roten Balken des 1648 erbauten Fachwerkhauses im Schatten von Burg Kreuzberg im Ahrtal. "Und wenn alle, dann ich gerade nicht." Was in Generationen zu einem Familienspruch geworden ist, hat im Leben des jetzigen Hausherrn Philipp Freiherr von Boeselager (86) eine beklemmende Aktualität gewonnen.

Philipp von Boeselager war am Hitler-Attentat direkt beteiligt. Mehr...

Von EVA KRAFCZYK (DPA) | Kommentieren

Von der "Wolfsschanze" ist so gut wie nichts übrig geblieben. Mehr...

Auch mehr als 60 Jahre nach dem gescheiterten Attentat auf Hitler bleibt der 20. Juli 1944 ein schwieriger Gedenktag. Wie die Rezeption in Forschung, Politik und Wissenschaft zeigt, ringen die Menschen bis heute um ihr Urteil. Mehr...

Die Rezeption des Attentats vom 20. Juli 1944 hat sich nach Auffassung des Bonner Historikers Joachim Scholtysek in den vergangenen Jahren sehr verändert. Während viele der Verschwörer in den 50er Jahren noch als "Verräter" bezeichnet worden seien, trage ihr Bild heute eher "heldenhafte Züge". Mehr...

Die evangelische Kirche hat nach Meinung des Münchner Kirchenhistorikers Harry Oelke während der NS-Zeit einen Ausgangspunkt für regimekritisches Verhalten gebildet, selbst aber keinen umfassenden Widerstand geleistet. Mehr...

Von HERIBERT KUHN | Kommentieren
Alles im Eimer: Hitler hat überlebt, auch wenn Stauffenbergs Bombe den rest des Führerhauptquartiers zu Sperrholz verwandelt hat.

Nicht nur das Attentat eines Militärs: Welcher Art ist das Zeichen, das Claus Schenk Graf von Stauffenberg vor 60 Jahren setzte? Mehr...

Von MARK OBERT | Kommentieren
Vielleicht findet die Geschichte ein versöhnliches Ende, "Wenn ich etwas dazu beitragen könnte, schön" - Jean Jülich in seiner Kölner Wohnung.

Ohne jeden Zweifel ist die Geschichte Jean Jülichs die eines Jugendlichen, dem das herrische Auftreten der Nationalsozialisten und der Drill in der Hitlerjugend zuwider waren. Jean lehnte sich auf, nicht direkt, er suchte nach Freiheit und Abenteuer in einer Zeit, da man zu parieren hatte, sich gegenseitig kontrollierte und schikanierte, auch unter Jugendlichen. Mehr...

Peter Gingold, Widerstandskämpfer und Träger der Kirchner-Medaille.

Peter Gingold, der alte Kämpfer, war am 20.Juli 1944 in Paris, in einem Vorort, wie er erzählt. Im Untergrund. Mehr...

Von Claudia Michels | Kommentieren
Im Preungesheimer Gefängnis an der Homburger Landstraße unterhielten die Nazis eine Hinrichtungsstätte, wo 100 Menschen, die sich widersetzt hatten, ermordet wurden. Die Gedenkstätte nennt die Namen.

Frankfurt gilt manchem Historiker nicht als Stadt des Widerstandes, weil der Blick erst allmählich über die Verschwörer des 20.Juli hinaus geht Mehr...

In der tschechischen Hauptstadt Prag fand das Attentat auf Hitler nur mäßigen Widerhall.

Der 20. Juli ist für Tschechen ein widersprüchliches Datum. Jaroslav Šonka ordnet den deutsche Widerstand in eine tschechische Perspektive ein Mehr...

Von THOMAS ROSER (KETRZYN) | Kommentieren
Gruppenbild mit Ruine - Touristen in der Wolfschanze.

Der Ort an dem der Diktator sterben sollte, "die Wolfschanze", ist heute ein beliebtes Ziel für Masuren-Touristen. Mehr...

Frankfurter Auschwitz-Prozess
Nazi-Verbrechen vor Gericht

40 Jahre danach: Die Stadt erinnert sich mit einer Ausstellung des großen Auschwitz-Prozesses, der vom 20. Dezember 1963 bis zum 20. August 1965 in Frankfurt stattfand.

Zeitgeschichte

Wiedervereinigung, Mauerfall, Deutscher Herbst, 1968, der Frankfurter Auschwitzprozess und das Hitler-Attentat vom 20. Juli 1944.