Drei Selbstmordattentäter haben am Mittwoch in der syrischen Stadt Aleppo ihre Sprengsätze gezündet und mindestens 31 Menschen mit in den Tod gerissen. Syrische Medien und Aktivisten meldeten, zahlreiche weitere Menschen seien teils schwer verletzt worden. Die Explosionen auf dem Platz Saadallah al Dschari im Zentrum der Stadt brachten ein Gebäude zum Einsturz und beschädigten mehrere weitere. Eine weitere Bombe explodierte einige hundert Meter entfernt in der Nähe der Handelskammer.
„Es war wie eine Serie von Erdbeben“, sagte ein Bewohner des Viertels, der seinen Namen nicht nennen wollte. „Es war erschreckend.“ Die Attentäter zündeten ihre Autobomben in der Nähe eines Offiziersclubs. Die staatlichen Medien berichteten, der Club und ein Hotel seien fast vollständig zerstört worden. Fernsehbilder zeigten, dass ein Gebäude offenbar einstürzte. Unter den Trümmern wurden weitere Opfer vermutet.
Gemeinsamer Posten von Kurden und Freier Syrischer Armee (FSA) rund 30 Kilometer nördlich von Aleppo.
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Schon vor 6000 Jahren bewohnt: Damaskus gehört zu den ältesten Städten des Nahen Ostens.
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Ein syrischer Verwaltungsmitarbeiter erklärte, die Zahl der Toten werde wohl noch steigen, weil viele Verletzte in kritischem Zustand seien. Soldaten hätten zwei weitere Attentäter erschossen, bevor sie ihre Bomben zünden konnten. Der Aktivist Mohamed Said erklärte, die Explosionen hätten sich im Abstand weniger Minuten ereignet. Danach sei es zu Feuergefechten gekommen.
Das Gebiet wird von Regierungssoldaten kontrolliert. Die Rebellen starteten in der vergangenen Woche eine neue Offensive in Aleppo. (rtr/dpa/dapd)
Die Menschen in Syrien, Ägypten und im Nahen Osten gehen auf die Straße. Ihr Protest zielt auf politische Veränderungen und gegen autoritäre Regime. Das Spezial.