Deutschland hat am Montag vier Mitarbeiter der syrischen Botschaft ausgewiesen. Außenminister Guido Westerwelle (FDP) wertete dies in Berlin als „klares Zeichen, dass wir die Beziehungen zum Assad-Regime auf ein absolutes Minimum reduzieren“. Zu den Gründen für die Ausweisung äußerte sich das Auswärtige Amt zunächst nicht. Bereits im Mai hatte Syriens Botschafter auf Beschluss der Bundesregierung seinen Posten räumen müssen. Die Mitarbeiter haben nach den diplomatischen Gepflogenheiten nun bis Donnerstag Zeit, Deutschland zu verlassen. (dpa/afp)
Die Arabische Republik Syrien wird seit 40 Jahren von den Assads beherrscht. Der derzeitige Präsident ist Baschir-al-Assad.
Foto: afpDie Menschen in Syrien, Ägypten und im Nahen Osten gehen auf die Straße. Ihr Protest zielt auf politische Veränderungen und gegen autoritäre Regime. Das Spezial.