Abo | ePaper | App | Newsletter | Facebook | Anzeigen | Trauer

Ägypten - vergebene Chancen
Nach dem Aufstand der Jugend und dem Sturz von Mubarak keimte Hoffnung auf in Ägypten. Nun dominieren Kämpfe das Land - mit vielen Opfern.

02. Januar 2013

UN-Statistik: 60.000 Tote in Syrien

Der Kampf zwischen dem Assad-Regime und Aufständischen bringt seit Monaten Tod und Zerstörung über Syrien. Foto: rtr/Bassam Al-Erbeeni/Shaam News Network

Im Syrien-Konflikt sind nach Angaben der Vereinten Nationen mittlerweile fast 60.000 Menschen getötet worden. Das geht aus nun veröffentlichten UN-Angaben hervor. Der Aufstand gegen den syrischen Staatschef Baschar al-Assad hatte im März 2011 begonnen.

Drucken per Mail

Im Syrien-Konflikt sind nach Angaben der Vereinten Nationen mittlerweile etwa 60.000 Menschen getötet worden. Wie die UNO am Mittwoch in Genf mitteilte, wurden seit dem Beginn des Aufstands gegen Syriens Staatschef Baschar al-Assad Mitte März 2011 bis Ende November des vergangenen Jahres 59.648 Menschen getötet. UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay sagte, es sei davon auszugehen, dass bereits mehr als 60.000 Menschen gestorben seien.

Die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Rebellen hatten sich in den vergangenen Monaten zusehends verschärft. Die in London ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte sprach Ende Dezember von knapp 40.000 Toten allein im vergangenen Jahr. Insgesamt bezifferten die oppositionsnahen Aktivisten die Zahl der Toten auf mehr als 46.000 Menschen. (afp)

Jetzt kommentieren

Spezial

Nach dem Aufstand der Jugend und dem Sturz von Mubarak keimte Hoffnung auf in Ägypten. Nun dominieren Kämpfe das Land - mit vielen Opfern. Das Spezial.


Ägypten
Zeitgeschichte

Wiedervereinigung, Mauerfall, Deutscher Herbst, 1968, der Frankfurter Auschwitzprozess und das Hitler-Attentat vom 20. Juli 1944.

Dossier

Der Wahlsieg des iranischen Präsidenten Rohani weckt Hoffnungen auf einen Kompromiss im Atomstreit. Versagt die Diplomatie, droht ein Krieg.

Spezial: Israel-Iran-Konflikt