Im Syrien-Konflikt sind nach Angaben der Vereinten Nationen mittlerweile etwa 60.000 Menschen getötet worden. Wie die UNO am Mittwoch in Genf mitteilte, wurden seit dem Beginn des Aufstands gegen Syriens Staatschef Baschar al-Assad Mitte März 2011 bis Ende November des vergangenen Jahres 59.648 Menschen getötet. UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay sagte, es sei davon auszugehen, dass bereits mehr als 60.000 Menschen gestorben seien.
Die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Rebellen hatten sich in den vergangenen Monaten zusehends verschärft. Die in London ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte sprach Ende Dezember von knapp 40.000 Toten allein im vergangenen Jahr. Insgesamt bezifferten die oppositionsnahen Aktivisten die Zahl der Toten auf mehr als 46.000 Menschen. (afp)
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