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Altenhilfe

22. Dezember 2012

FR-Altenhilfe: Lichter in gut gelaunter Gemeinschaft

 Von Eva Bender
Kaffee, Kuchen und Bühnenprogramm für die Gäste der Weihnachtsfeier.  Foto: Sascha Rheker

Die Weihnachtsfeier der FR-Altenhilfe bietet ihren rund 300 Gästen einen Nachmittag mit viel Programm.

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Wie Sie helfen können

Überweisungen an: „Not gemeinsam lindern“, Alten- und Weihnachtshilfe der Frankfurter Rundschau, Kontonummer 923 630, Frankfurter Sparkasse, Bankleitzahl 500 502 01, oder Kontonummer 0102 500 603, Postbank Frankfurt, Bankleitzahl 500 100 60.

Wer online spenden möchte, ruft über www.fr-online.de die Altenhilfe auf. Dort gibt es einen Link „Zum Spendenformular“. Alle Spenden sind steuerabzugsfähig. Bis zu 200 Euro reicht der Einzahlungsbeleg oder Kontoauszug. Für höhere Beträge gibt es automatisch eine Spendenbestätigung.

Der Große Saal im Titus-Forum füllt sich schnell, auf den Tischen stehen dunkelrote Weihnachtssterne, und von der Decke hängen Tannengrün, glitzernde Sterne und Lichterketten. Viele der älteren Menschen, die an den Tischen Platz nehmen, haben sich dem Anlass entsprechend schick gemacht. Was hier gleich startet, ist nämlich die traditionelle Weihnachtsfeier der FR-Altenhilfe für rund 300 geladene Gäste.

Irmgard Manz ist 77 Jahre alt und schon zum zweiten Mal dabei: „Beim letzten Mal war es super. Da hat mir eigentlich alles gefallen.“ Ihr gegenüber sitzt Marianne Keil. Die beiden Damen haben sich gerade erst kennengelernt und festgestellt, dass sie gleich alt sind. Während die beiden ihren Kuchen essen, kommt Organisator Karl Oertl auf die Bühne und begrüßt die Gäste: „Falls Sie an Heiligabend alleine sind, dann denken Sie an heute und zünden Sie ein Lichtlein an“.

Erwin Koch ist einer von denen, die an Weihnachten alleine sein werden. „Deshalb tut mir das hier so gut“, erzählt der 76-Jährige. „Ich komme mal raus und treffe alte Bekannte.“

Von der Beihilfe, die ihm die FR-Altenhilfe zu Weihnachten ausgezahlt hat, habe er sich zwei Entenkeulen für Heiligabend geleistet. „Und eine neue Hose brauche ich. Die alten Hosen passen nicht über das Korsett, das mir der Arzt jetzt verschrieben hat.“

Auch Margarete Orthel hat das Geld der Altenhilfe gut gebrauchen können. „Davon habe ich mir etwas Warmes zum Anziehen gekauft“, erzählt die 75-Jährige. In den vergangenen Jahren habe sie aus gesundheitlichen Gründen nicht zur Weihnachtsfeier kommen können, „aber jetzt habe ich endlich einen Rollator und komme wieder raus“. Die alte Dame ist ganz begeistert von Karl Oertls Zaubervorführung. Er lässt einen Luftballon zerplatzen, und hervor kommen zwei weiße Tauben. „Wissen Sie“, ruft er dabei, „letztens habe ich eine meiner Tauben mit einem Papagei gekreuzt. Wenn sie jetzt wegfliegt, kann sie nach dem Weg fragen.“ Das Publikum lacht und klatscht.

Unter ihnen ist auch Erwin Fertig. „Die Feier ist mal wieder sehr gut“, sagt er. Der 68-Jährige ist zum dritten Mal gekommen. Weihnachten will er mit seiner Tante verbringen, die habe ihn eingeladen. „Das Geld von der Altenhilfe habe ich zurückgelegt, dann habe ich was auf dem Konto, wenn ich es dringend brauche.“

Eine andere Dame musste das Geld bereits ausgeben: „Das Geld hat mir sehr geholfen. Ich hatte so schlimme Probleme mit den Zähnen, und mir steht auch noch eine Knie-OP bevor“. Ihren Namen möchte die 82-Jährige nicht sagen. „Mir ist das peinlich, dass ich Hilfe brauche.“ Auf der Weihnachtsfeier sei sie zum ersten Mal und finde sie „spitze“.

Nach rund drei Stunden Bühnenprogramm warten noch Geschenke auf die Gäste: 300 Tüten mit Wein, Kaffee, Wurst und Süßem. Irmgard Manz ist wieder begeistert von der Feier: „Das hier werd’ ich mir nie nehmen lassen.“

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Wie und wo die Aktion "Not gemeinsam lindern" Hilfe im vergangenen Jahr leisten konnte, erfahren Sie hier.

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