Albert Schweitzer hat einmal gesagt: "Wer zum Glück der Welt beitragen möchte, der sorge zunächst in seinem eigenen Haus."
Der Verein "Not gemeinsam lindern" hat diese Ermahnung Schweitzers ernst genommen: Seit mehr als 60 Jahren unterstützt die Alten- und Weihnachtshilfe der Frankfurter Rundschau sozial schwache ältere Menschen in unmittelbarer Nachbarschaft in Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet.
Inzwischen hat die Aktion viele Freunde und Unterstützer. Längst gilt die FR-Altenhilfe in der Stadt als Tradition - auf ihre Geschichte und ihre Erfolge kann sie mit Zufriedenheit blicken. Im Dezember 1949 veröffentlichte die Frankfurter Rundschau den Spendenaufruf zum ersten Mal, heute sammelt und verteilt der Verein jedes Jahr rund eine Million Euro Spendengelder. In der Frankfurter Rundschau erscheinen begleitend Berichte über die Aktionen.
Mehr als 28 Millionen Euro hat die Aktion bis heute verteilt. Der Verein hilft mit kleineren und größeren Geldbeträgen, damit arme alte Menschen sich damit das Notwendigste kaufen können: Beihilfen vor Weihnachten und Ostern, wenn Einsamkeit und Not verstärkt bedrücken; Zuschüsse zu Urlauben, Ausflügen und Veranstaltungen, um den Ausschluss vom gesellschaftlichen Leben zu verhindern; finanzielle Hilfe in Notsituationen, wenn Waschmaschine oder Fernseher defekt sind, eine Brille, ein Hörgerät oder Zahnersatz vonnöten sind, ein warmer Wintermantel, ein Paar Schuhe, Heiz- und Stromrechnung oder Medikamentenkosten den Etat überfordern.
Unterstützt werden auch Projekte anderer gemeinnütziger Organisationen, die gezielt alten sozial schwachen Menschen in der Nachbarschaft helfen, Betreuungseinrichtungen, Besuchsdienste u.v.m.
Wie die Spenden 2009 verwendet wurden
Insgesamt über 987.000 Euro konnte die FR-Altenhilfe im Jahr 2009 auf ihrem Spendenkonto verbuchen, gegeben von ca. 7.800 Spenderinnen und Spendern als Hilfe für alte bedürftige Menschen in unserer unmittelbaren Nachbarschaft.
Damit konnte die Aktion "Not gemeinsam lindern" folgende Hilfen leisten:
Direkte Beihilfen zu Weihnachten und zu Ostern von jeweils 250 Euro für ca. 1.835 Einzelpersonen und 375 Euro für 140 Ehepaare, insgesamt über eine Million Euro.
Extrabeihilfen in Notfällen, Sonderausgaben, medizinische Hilfen wie Brillen, Hörgeräte, Zahnkronen- und Brücken, Waschmaschinen, Kühlschränke, Fernseher, Strom- und Heizkosten, Kleidung, Schuhe, Medikamente, etc.: 22.000 Euro.
Zuschüsse für Urlaube: 30.000 Euro, darunter Bezuschussung von zwei Seniorenreisen der Caritas Seniorenerholung.
Senioren-Veranstaltungen wie Schiffsausflug und Weihnachtsfeier: 26.000 Euro.
Taschengeld für ca. 185 bedürftige Bewohner von Alten- u. Pflegeheimen: 18.000 Euro.
Oster- und Weihnachtsfeiern in Altenwohnanlagen: 1.000 Euro.
Senioren-Projekte anderer gemeinnütziger Institutionen wurden auch unterstützt:
Das Diakonische Werk erhielt für die Erhaltung des Weser 5-Tagestreff 4.000 Euro.
Die Dt. Multiple-Sklerose-Gesellschaft bekam für 100 ältere MS-Kranke Taschengeld in Höhe von insgesamt 5.000 Euro.
Das Bürgerinstitut Frankfurt erhielt Zuschüsse zum Treff Rothschildpark und der Senioren-Sicherheitsberatung in Höhe von insgesamt 6.000 Euro.
Summe der Ausgaben: ca. 1.140.000,- Euro
Wie die Spenden 2008 verwendet wurden
Im Jahr 2008 spendeten ca. 8600 Menschen insgesamt ca. 980.000 Euro. Dieses Geld wurde in Form von Weihnachts- und Osterbeihilfen in Höhe von 250 bzw. 375 Euro an ca. 1860 Einzelpersonen und 148 Ehepaare verteilt. Übers Jahr sprang die FR-Altenhilfe in ca. 200 Fällen ein und gab nochmal Zuschüsse für Kleidung, Medikamente, Fernseher, Kühlschränke, Waschmaschinen, Brillen, Hörgeräte, Zahnbehandlungen, Medikamente, Strom-/Heizkosten in Höhe von ca. 18.000 Euro. Taschengeld für Altenheimbewohner und MS-Kranke konnte in Höhe von 30.000 Euro gegeben werden, Oster-und Weihnachtsfeiern in Altenwohnanlagen wurden mit 2500 Euro bezuschusst. Die FR-Altenhilfe selbst veranstaltete eine Weihnachtsfeier und einen Schiffs-Tagesausflug, gab Zuschüsse zu Seniorenurlauben und Therapien in Höhe von insgesamt ca. 60.000 Euro.Für die Förderung von Projekten und Betreuungseinrichtungen – so z.B. der Verein Lichtblick von Schwester Sigrid, das Diakoniezentrum Weser 5 im Bahnhofsviertel, die Senioren-Sicherheitsberatung des Bürgerinstituts und der Frankfurter Verband mit seinen Stadtteil-Betreuungseinrichtungen, aber auch andere kleine Projekte - konnten insgesamt ca. 30.000 Euro zur Verfügung gestellt werden.
Wie und wo die Aktion "Not gemeinsam lindern" Hilfe im vergangenen Jahr leisten konnte, erfahren Sie hier.
Wenn Sie den Verein „Not gemeinsam lindern“, Alten- und Weihnachtshilfe der Frankfurter Rundschau e.V. mit bis zu 200 Euro im Jahr unterstützt haben, benötigen Sie keine gesonderte Zuwendungsbestätigung von uns. Bitte laden Sie sich das Dokument herunter und drucken es sich aus. Dieses kann der Steuererklärung beigelegt werden.
Die FR-Altenhilfe und die Entwicklung der jungen Bundesrepublik.

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