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Altenhilfe

24. Juni 2010

Voller Einsatz: Was wir tun: Spendenverwendung

Altenhilfe 

Albert Schweitzer hat einmal gesagt: "Wer zum Glück der Welt beitragen möchte, der sorge zunächst in seinem eigenen Haus." Seit mehr als 58 Jahren unterstützt die Alten- und Weihnachtshilfe der Frankfurter Rundschau sozial schwache ältere Menschen.

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Albert Schweitzer hat einmal gesagt: "Wer zum Glück der Welt beitragen möchte, der sorge zunächst in seinem eigenen Haus."

Der Verein "Not gemeinsam lindern" hat diese Ermahnung Schweitzers ernst genommen: Seit mehr als 60 Jahren unterstützt die Alten- und Weihnachtshilfe der Frankfurter Rundschau sozial schwache ältere Menschen in unmittelbarer Nachbarschaft in Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet.
Inzwischen hat die Aktion viele Freunde und Unterstützer. Längst gilt die FR-Altenhilfe in der Stadt als Tradition - auf ihre Geschichte und ihre Erfolge kann sie mit Zufriedenheit blicken. Im Dezember 1949 veröffentlichte die Frankfurter Rundschau den Spendenaufruf zum ersten Mal, heute sammelt und verteilt der Verein jedes Jahr rund eine Million Euro Spendengelder. In der Frankfurter Rundschau erscheinen begleitend Berichte über die Aktionen.

Mehr als 28 Millionen Euro hat die Aktion bis heute verteilt. Der Verein hilft mit kleineren und größeren Geldbeträgen, damit arme alte Menschen sich damit das Notwendigste kaufen können: Beihilfen vor Weihnachten und Ostern, wenn Einsamkeit und Not verstärkt bedrücken; Zuschüsse zu Urlauben, Ausflügen und Veranstaltungen, um den Ausschluss vom gesellschaftlichen Leben zu verhindern; finanzielle Hilfe in Notsituationen, wenn Waschmaschine oder Fernseher defekt sind, eine Brille, ein Hörgerät oder Zahnersatz vonnöten sind, ein warmer Wintermantel, ein Paar Schuhe, Heiz- und Stromrechnung oder Medikamentenkosten den Etat überfordern.

Unterstützt werden auch Projekte anderer gemeinnütziger Organisationen, die gezielt alten sozial schwachen Menschen in der Nachbarschaft helfen, Betreuungseinrichtungen, Besuchsdienste u.v.m.

Wie die Spenden 2012 verwendet wurden

Im Jahr 2012 spendeten etwa 7.200 Einzelpersonen, Firmen, Vereine und Institutionen insgesamt ca. 930.000 Euro.

Mit diesem gut gefüllten Spendentopf konnten wir viel Gutes tun: Rund 600.000 Euro wurden in Form von Weihnachts- und Osterbeihilfen in Höhe von 250 bzw. 375 Euro direkt an 2.300 bedürftige Einzelpersonen und 80 bedürftige Ehepaare verteilt.

Übers Jahr sprang die FR-Altenhilfe in über 100 Fällen ein und gab nochmal Zuschüsse für Kleidung, Medikamente, Fernseher, Kühlschränke, Waschmaschinen, Brillen, Hörgeräte, Zahnbehandlungen, Medikamente, Strom-/Heizkosten in Höhe von ca. 10.000 Euro.

Weihnachts-Taschengeld für bedürftige Altenheimbewohner und MS-Kranke konnte in Höhe von 21.000 Euro gegeben werden, Oster-und Weihnachtsfeiern in Seniorenzentren und Altenwohnanlagen wurden mit 2.000 Euro bezuschusst.

Die FR-Altenhilfe selbst veranstaltete eine festliche Weihnachtsfeier und einen Schiffs-Tagesausflug (Gesamtkosten ca. 35.000 Euro) und gab Zuschüsse zu Seniorenurlauben und Therapien in Höhe von insgesamt auch über 30.000 Euro.

Für die Förderung von Senioren-Projekten und Betreuungseinrichtungen – beispielsweise das Restaurantprojekt zur Förderung der Nachbarschaftshilfe Alt-Jung des Frankfurter Verbandes, die Senioren-Sicherheitsberatung und der Seniorenclub Rothschildpark des Bürgerinstituts, sowie das Wohnwagenstandplatz-Betreuungsprojekt der Diakonie - konnten insgesamt 16.000 Euro zur Verfügung gestellt werden.

Die FR-Altenhilfe ist ganzjährig für bedürftige ältere Menschen aktiv und nimmt natürlich auch ganzjährig gerne Spenden entgegen:

Konto 923630 bei der Frankfurter Sparkasse, BLZ 500 502 01,
oder online: www.fr-online.de/altenhilfe.

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Wie und wo die Aktion "Not gemeinsam lindern" Hilfe im vergangenen Jahr leisten konnte, erfahren Sie hier.

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Wenn Sie den Verein „Not gemeinsam lindern“, Alten- und Weihnachtshilfe der Frankfurter Rundschau e.V. mit bis zu 200 Euro im Jahr unterstützt haben, benötigen Sie keine gesonderte Zuwendungsbestätigung von uns. Bitte laden Sie sich das Dokument herunter und drucken es sich aus. Dieses kann der Steuererklärung beigelegt werden.

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Die FR-Altenhilfe und die Entwicklung der jungen Bundesrepublik.

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Sieben Personen – vier Teller, Lumpen als Bettwäsche: Auch das war Weihnachten 1949. Der Original-Spendenaufruf des FR-Mitherausgebers und späteren Chefredakteurs Karl Gerold.

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