Holz ist nicht nur ein wertvoller Bau- und Brennstoff, sondern in Möbelform auch praktisch und zu Recht beliebt. Allerdings werden immer wieder Stimmen laut, die auf die Umweltzerstörung durch die große Nachfrage von Holz hinweisen. So sind umweltbewusste Möbelsuchende oft im ethischen Konflikt: Welches Holz darf man kaufen? Welche Sorte ist akzeptabel, welche trägt zur Umweltzerstörung bei?
Greenpeace möchte diesem Dilemma von umweltbewussten Käufern Abhilfe schaffen und hat deshalb auf seiner Webseite eine Broschüre online gestellt, die die Herkunft und das umweltzerstörerische Potenzial der einzelnen Holzsorten aufschlüsselt. In „Gute Hölzer, schlechte Hölzer“ katalogisiert Greenpeace die Holzsorten nach akzeptabel, kritisch und katastrophal. Natürlich weist Greenpeace am Anfang der Broschüre auf das FSC-Label hin.
Danach räumt die Organisation jedoch realistischerweise ein, dass Hölzer aus dem Bereich „akzeptabel“ auch ohne FSC-Label gekauft werden dürfen. Zu diesen zählen regionale Holzsorten, nämlich Buche, Ahorn, Esche und Kirsche. Diese Hölzer wachsen im nahen europäischen Umland und sorgen meistens nicht dafür, dass Urwald zerstört wird.
„Kritisch“ bekommen bei Greenpeace die Hölzer, welche aus Russland oder Kanada importiert werden und deren Anbau dort den Urwald zerstört. Und „katastrophal“ bekommen die Hölzer, welche meist unter Bedingungen angebaut werden, die fatale Folgen für das exportierende Land haben. Zu denen gehören fast alle Tropenholzarten, welche in den Anbauländern zu Urwaldrodung und Umweltzerstörung durch Pestizide führen. Eukalyptus, Akazie und das edle und traditionsreiche Teakholz, das zum Schiffsbau und für noble Möbel verwendet wird, fallen in die Kategorie „katastrophal“.
Greenpeace hat mit seiner Broschüre diejenigen im Blick, die selbstständig im Baumarkt oder Möbelmarkt nach ihrem Geschmack aussuchen wollen, dabei aber auch die Umwelt berücksichtigen wollen. Eine gute Alternative, die maximale Auswahl an Möbel zu haben und bei diesen dann auf das Holz achten zu können, bietet Home24. Denn hier kann direkt im Internet geschaut werden, ob stilvolle und moderne Couchtische aus „katastrophalem“ oder „akzeptablem“ Holz gefertigt wurden. So spart man sich den Kaufmarathon und kann doch mit ökologisch ruhigem Gewissen einkaufen.