Denn: Wenn ein Schwerstkranker keinen Heilungserfolg mehr zu erwarten hat, ist die Medizin gefordert, ihm ein Sterben in Würde zu ermöglichen. Palliativmedizin, die ärztliche Betreuung des sterbenden Menschen, ist erst in den vergangenen Jahren ins Bewusstsein breiter Kreise geraten. Hier arbeiten Mediziner und Pflegekräfte mit besonderen Fachkenntnissen zusammen, um gemeinsam mit dem Patienten und seinen Angehörigen jene Phase am Ende des Lebens nicht nur erträglich, sondern möglichst sogar positiv zu gestalten. Palliativ-Stationen und Sterbehospize sind in großer Zahl gegründet worden, oft als Abteilungen von Krankenhäusern und Pflegeheimen. Auch zu Hause können sterbende Menschen angemessen und qualitativ hochwertig begleitet werden. „Palliativ“ leitet sich vom lateinischen Wort „pallium“ (Mantel) ab und betont den schützenden, ganzheitlichen Charakter dieses sehr speziellen Zweigs der Medizin. Abgekoppelt vom Erfolgsgedanken des Gesundheitsbetriebs, ist hier mehr gefragt als „nichts mehr zu tun“.
Schmerztherapie
Zu einem würdigen Tod gehören – nach dem Empfinden der meisten Menschen und auch nach der Definition der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) – eine angenehme Umgebung, persönliche, mitfühlende Betreuung, Ruhe vor technischer Geschäftigkeit und die Abwesenheit quälender Schmerzen bei dennoch wachem Geist. In der Praxis haben Palliativ-Kräfte in erster Linie mit Krebspatienten im Endstadium zu tun, und so ist schnell klar, dass Schmerztherapie im Mittelpunkt der medizinischen Leistungen steht. Eine individuell ausgearbeitete, gute Dosierung von Schmerzmitteln ermöglicht ein erträgliches Dasein, ohne dass das Bewusstsein des Patienten getrübt ist.
Am 30. Mai 2012 ist der Welt MS Tag 2012
Veranstaltungsbeginn: 18:00 Uhr
Reservierung erforderlich unter 069/ 2199 3411
MS - Experten antworten am 24. Mai von 18:00 - 19:30 Uhr am Leser-Telefon.
Prof. Erwin Stark 069/2199 27049
Dr. Bjorn Tackenberg 069/2199 27050
Doris Althofen 069/2199 27051
Barbara Pospiech 069/2199 27052