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Übersäuerung: Komplexer Stoffwechsel

Dass gewisse Nahrung für Rheumakranke schädlich ist, ist allgemein bekannt. Schon die Großeltern wussten „Schweinefleisch macht das Blut sauer“. Mit Hilfe von Basentherapeutika lässt sich die Dysbalance zwischen Säure und Base normalisieren und somit eine adäquate Versorgung mit Sauerstoff unterstützen.


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Dass gewisse Nahrung für Rheumakranke schädlich ist, ist allgemein bekannt. Schon die Großeltern wussten „Schweinefleisch macht das Blut sauer“. Mit Hilfe von Basentherapeutika lässt sich die Dysbalance zwischen Säure und Base normalisieren und somit eine adäquate Versorgung mit Sauerstoff unterstützen. Mehr Sauerstoff heißt weniger Schmerz. Je früher man in das Schmerzgeschehen eingreift, desto wirksamer ist dieser Ansatz. Aber auch wenn bereits eine Chronifizierung mit der Ausbildung eines Schmerzgedächtnisses eingetreten ist, ist eine Basentherapie hilfreich.

Die Zellen geben ihren Säureüberschuss an das Blut ab, das Bindegewebe dient als Transportweg. Es ist gleichzeitig Kittsubstanz, in die die Zellen eingebettet sind. Außerdem agiert es als Ver- und Entsorger für die Zellen. Vermutlich nehmen bei einer Azidose die im Binde- und Knorpelgewebe vorhandenen Zucker-Protein-Komplexe Säuren auf und binden Sie. Dies bezahlen sie mit ihrem Leben. Die Komplexe verlieren ihre Fähigkeit, sich zu vernetzen und Wasser zu binden. Die Folge ist ein Verlust an Elastizität. Das Bindegewebe kann als Sammelbecken überschüssiger Säure betrachtet werden. Je größer der Kohlenhydratanteil des Bindegewebes ist, desto größer ist die Anzahl an freien Basenteilen. Diese so genannten OH-Gruppen neutralisieren überschüssige Säure. Je mehr OH-Gruppen vorhanden sind, desto größer ist die Pufferkapazität. Bezogen auf Nahrungsmittel bedeutet dies, je mehr Eiweiß verzehrt wird, desto stärker wird die Pufferwirkung reduziert. Obwohl der pH-Wert der Zell-Flüssigkeit nicht beeinflusst wird, bestimmt der prozentuelle Gewichtsanteil von Eiweißen, Kohlenhydraten und Fetten die Pufferkapazität des Bindegewebes.

Mit zunehmendem Lebensalter verliert die Niere die Fähigkeit, das Säure-Basen-Gleichgewicht effizient zu regeln. Damit steigt die Gefahr, dass eine säurelastige Ernährung zu einer leichten Übersäuerung des Blutes führt. Reichen die herkömmlichen Pufferkapazitäten des Körpers nicht mehr aus, bedient sich der Körper bei den Knochen. Zur Neutralisierung des Säureanfalles werden

Datum:  21 | 2 | 2011
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