Arbeit & Soziales
Kurzarbeit, Jobabbau, Hartz IV

Dank der guten Konjunktur und der niedrigen Arbeitslosigkeit verfügen die gesetzlichen Alterskassen derzeit über ein hübsches Polster. Deshalb sollen nun die Beiträge sinken. Der Sozialverband kritisiert, dass dadurch bestimmte Leistungen verringert werden. Mehr...

Kliniken sind der größte Kostenblock für Krankenkassen.

Jahrelang erwirtschaften die Krankenkassen satte Überschüsse. Doch nun müssen sich die Versicherten auf steigenden Beiträge einstellen. Der Chef des AOK-Bundesverbands, Jürgen Graalmann, will den Anstieg zumindest abbremsen - mit einer Reform, die überholte Strukturen über Bord wirft. Mehr...

Kein gutes Signal: Mitarbeiter bei Burger King.

Die Gesellschaft, die als Franchisenehmer 91 Burger-King-Restaurants in West- und Süddeutschland betreibt, kündigt die Mitgliedschaft im Bundesverband der Systemgastronomie und ist nicht mehr an Tarifregeln gebunden. Mehr...

In Spanien liegt die Arbeitslosigkeit bei 24,4 Prozent.

Die Euro-Länder haben die Rezession hinter sich gelassen - doch am Arbeitsmarkt bessert sich die Lage nur ganz allmählich. Vor allem in Südeuropa sind viele Menschen ohne Arbeit. Mehr...

Eine 36-jährige Krankenschwester hatte geklagt.

Dürfen kirchliche Krankenhäuser ihren moslemischen Mitarbeiterinnen verbieten, ein Kopftuch zu tragen? Sie dürfen, hat das Bundesarbeitsgericht in Erfurt entschieden. Die Richter sind der Ansicht, dass das Selbstbestimmungsrecht der Kirchen stärker wiegt als die Religionsfreiheit des Arbeitnehmers.  Mehr...

Aktenauftrag für Polen.

Lange bevor die schwarz-rote Koalition den allgemeinen Mindestlohn beschloss, haben die meisten Bundesländer Fakten geschaffen und vorgeschrieben, dass bei öffentlichen Aufträgen soziale Standards einzuhalten sind. Nun allerdings tut sich eine große Lücke in diesen Schutzregeln auf. Mehr...

Von Stefan Sauer | Kommentieren
In Hotels und Gaststätten blieben vergangenes Jahr etliche Lehrstellen unbesetzt.

Vor dem Hintergrund einer sechsstelligen Zahl noch unversorgter Lehrstellenanwärter spricht sich das Vorstandsmitglied der Bundesarbeitsagentur, Heinrich Alt, für ein garantiertes Recht auf eine Berufsausbildung aus. Mehr...

Von Martin Brust | 3 Kommentare
Erstmals wurde im Caritas-Tarifstreit die Vermittlungskommission eingeschaltet.

Die Mitarbeiter der Caritas wollen beim Lohn mit dem öffentlichem Dienst gleichziehen. Nun sind die Verhandlungen im größten Wohlfahrtsverband Deutschlands vorerst gescheitert. Mehr...

Das Logo der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie.

Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie will in den Tarifverhandlungen im kommenden Jahr auch kürzere Wochenarbeitszeiten für ältere Beschäftige durchsetzen. Mehr...

Dem neuen OECD-Bildungsbericht zufolge verdienen Akademiker in Deutschland im Schnitt 74 Prozent mehr als Facharbeiter.

Hochqualifizierte verdienen laut OECD-Bildungsbericht deutlich mehr und sind auch seltener arbeitslos oder krank. Doch der Wirtschaft passt das Werben für ein Studium nicht. Sie möchte vor allem mehr Abiturienten und Realschüler für eine betriebliche Lehre gewinnen. Mehr...

Gastarbeiter freuen sich 1963 über die helle Schutzsalbe die sie für die Brikettherstellung tragen müssen.

Laut einer Studie der gewerkschaftsnahen WSI sind vier von zehn ehemaligen Gastarbeitern von Armut bedroht. Tiefgreifende wirtschaftliche Umbrüche sind die Ursache.  Mehr...

Von Robyn Schmidt | Kommentieren
Viele Auszubildenden können sich nicht leisten, alleine zu leben. Vor allem in größeren Städten ist dies kaum realisierbar.

Eine Ausbildung wird immer unbeliebter, viele Lehrstellen bleiben zum diesjährigen Ausbildungsbeginn unbesetzt. Eine Umfrage der DGB-Jugend hat ergeben, dass sie Azubis kaum eine eigene Wohnung leisten können und auch das Leben in der Stadt ist oft kaum finanzierbar. Mehr...

Auch die Deutsche Bahn, einer der größten Ausbilder Deutschlands, ignoriert die Schulnoten der Bewerber und verlässt sich lieber auf einen Einstellungstest.

Chance für die Unvermittelbaren: Die Berliner Werkstatt nimmt auch Lehrlinge mit schlechten Zeugnissen. Mehr...

Die Arbeitslosenzahlen steigen.

Im August läuft das Geschäft in vielen Betrieben auf Sparflamme. Einstellungen werden meist auf das Ende der Urlaubszeit verschoben. Da sich noch dazu die Schulabgänger bei den Arbeitsagenturen melden, steigt die Arbeitslosigkeit an. Das ist aber nicht ungewöhnlich. Mehr...

Jugendliche Demonstranten in Lissabon.

Für Millionen europäische Jugendliche ist die Situation am Arbeitsmarkt aussichtslos. In der Krise haben sie besonders schlechte Chancen. Mehr...

In Frankfurt haben 23 Prozent der Menschen eine geringe Kaufkraft.

Eine Studie zeigt: In deutschen Großstädten wächst die Gefahr, zu verarmen. Gerade in reichen Metropolen können sich mehr und mehr Menschen die hohen Mieten und sonstigen Preise nicht leisten. Mehr...

Die Zweiklassen-Gesellschaft im Alter birgt hohes Konfliktpotenzial, insbesondere, wenn es um die Rentenreform geht.

Soll das schwarz-rote Rentenpaket auch Beamten zugute kommen? Der Streit über die Übertragung der Rentenreform auf die Staatsdiener dürfte am Ende wohl vor den Gerichten landen. Mehr...

Nur Bayern will die Vorteile der Rentenreform auch auf die Pensionäre übertragen.

Die Übertragung der Rentenreform auf Pensionäre lehnen fast alle Bundesländer ab. Nur Bayern plant, die Mütterrente auf Beamtinnen zu übertragen. Mehr...

Markus Kurth ist Rentenexperte der Grünen-Fraktion im Bundestag und gehört zu den schärfsten Kritikern des schwarz-roten Rentenpaketes.

Der Grünen-Experte Markus Kurth spricht im Interview über das Rentenpaket der großen Koalition, Gerechtigkeit und die Wünsche der Beamten. Mehr...

Zunächst gibt es die abschlagfreie Rente ab 63, bis 2029 wird das Eintrittsalter aber für jeden neuen Rentnerjahrgang schrittweise auf 65 Jahre angehoben. Foto: Marijan Murat

Die ostdeutschen Renten sollen nach Worten von Bundeskanzlerin Angela Merkel bis spätestens 2020 an das Westniveau angeglichen werden. «2020 soll die Renteneinheit erreicht sein», sagte die CDU-Vorsitzende der in Dresden erscheinenden «Sächsischen Zeitung». Mehr...

Arbeitgeber wollen Fachkräfte gern über das Alter von 67 hinaus in den Betrieben halten. Hier ein älterer Mitarbeiter in einer Firma für Maschinenbauteile.

Nach der Verabschiedung des Rentenpakets ist es ruhig geworden um die schwarz-roten Sozialreformen. Aber die große Koalition hat ihr Pflichtenheft noch nicht abgearbeitet. SPD-Fraktionsvize Carola Reimann spricht über gleitende Übergänge in die Rente ab 60 und lebenslanges Arbeiten. Mehr...

Die Agentur für Arbeit in Hamburg.

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland steigt im Juli um 39.000 auf 2,871 Millionen. Der Anstieg sei schwächer ausgefallen als für den Juli üblich, teilt die Bundesagentur für Arbeit mit. Die Zunahme gehe allein auf die Sommerpause zurück. Mehr...

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