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Arbeit und Soziales

16. August 2013

Burger King: Gericht will bei Burger King schlichten

 Von 
Logo der Schnellrestaurant-Kette "Burger King".  Foto: Imago

Die Schnellrestaurant-Kette Burger King reagiert auf einen Vergleichsvorschlag mit Strafanzeigen.

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Der Betriebsrat soll bleiben und zwei ausstehende Monatsgehälter erhalten, müsse dafür seine Betriebsratstätigkeit aber künftig anmelden. Hingegen habe die Unternehmensleitung Rückzahlungsansprüche in Höhe von 49.000 Euro fallen zu lassen. Diesen Vergleichsvorschlag hat das Arbeitsgericht Frankfurt am Donnerstag unterbreitet, um die Klage der Burger King GmbH gegen einen ihrer Betriebsräte gütlich zu beenden.

Die Aussichten des Schlichtungsversuchs scheinen aber schlecht. Die Yi-Ko-Holding, die Anfang Mai die Burger King GmbH mit bundesweit 91 Filialen übernommen hatte, ließ über einen Anwalt Strafanzeigen gegen den Betriebsrat und seinen ehemaligen Vorgesetzten ankündigen.

Die Forderung von 49.000 Euro begründet Yi-Ko damit, dass der nicht als Betriebsrat freigestellte Mitarbeiter seit zwei Jahren nicht in dem an der Frankfurter Hauptwache gelegenen Burger-King-Restaurant gearbeitet habe und daher seinen Lohn zurückzahlen müsse. „Der Betriebsrat ist mit dem ausdrücklichen Einverständnis des früheren Geschäftsführers Andreas Bork seinen Aufgaben als Belegschaftsvertreter nachgegangen“, sagte Guido Zeitler von Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) dieser Zeitung. Es gehe Yi-Ko darum, Betriebsräte in ihren Restaurants einzuschüchtern und mürbe zu machen, so Zeitler.

Michaela Rosenberger, die stellvertretende NGG-Bundesvorsitzende, wies darauf hin, dass Yi-Ko-Geschäftsführer Ergün Yildiz in den vergangenen Wochen 15 Kündigungsverfahren gegen Betriebsräte in neun Städten in die Wege geleitet habe.

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