Wir zeigen Ihnen einige spektakuläre Projekte, die zur Dauerbaustelle wurden.
Das Ryungyong-Hotel in Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang ist der steingewordene Beweis dafür, dass was lange währt, zwar nicht zwangsläufig gut werden muss, aber doch irgendwann fertig werden kann. 1987 begann unter der Ägide von Kim Il Sung der Bau des 330 Meter hohen Gebäudes, das eigentlich schon 1989 fertiggestellt werden sollte. 1992 ging dem kommunistischen Regime dann endgültig das Geld aus. Der Rohbau stand da schon in voller Höhe. 16 Jahre lang blieb das Betonskelett ein weit sichtbares Zeichen der Mangelwirtschaft, auch wenn es aus den staatlichen Medien und den offiziellen Stadtplänen verschwand. Seit 2008 baut nun der ägyptische Orascom-Konzern das Gebäude weiter aus. 2013 – nach 26 Jahren Bauzeit und zwei weiteren Führern aus dem Hause Kim – soll das 105 Etagen zählende Hotel endlich eröffnet werden.
Der Problem-BER ist nicht das einzige Großprojekt in der Hauptstadt, das für Ärger sorgt. Zwei Jahre hat die Berliner Bauverwaltung geschworen, dass sich die exorbitanten Baukosten von 242 Millionen Euro für die Staatsoper Unter den Linden nicht weiter erhöhen werden: Zu sicher geplant, zu großzügig die Vorsorge für Nichtvorhergesehenes, hieß es zur Begründung. Jeder feixte: Wie sollte ein Bauwerk dieser Größenordnung, dessen Sanierung fünf Jahre dauert statt drei Jahre, wie sollte das mit dem ursprünglichen Geld auskommen?
Das Ryungyong-Hotel in Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang ist der steingewordene Beweis dafür, dass was lange währt, zwar nicht zwangsläufig gut werden muss, aber doch irgendwann fertig werden kann. 1987 begann unter der Ägide von Kim Il Sung der Bau des 330 Meter hohen Gebäudes, das eigentlich schon 1989 fertiggestellt werden sollte. 1992 ging dem kommunistischen Regime dann endgültig das Geld aus. Der Rohbau stand da schon in voller Höhe. 16 Jahre lang blieb das Betonskelett ein weit sichtbares Zeichen der Mangelwirtschaft, auch wenn es aus den staatlichen Medien und den offiziellen Stadtplänen verschwand. Seit 2008 baut nun der ägyptische Orascom-Konzern das Gebäude weiter aus. 2013 – nach 26 Jahren Bauzeit und zwei weiteren Führern aus dem Hause Kim – soll das 105 Etagen zählende Hotel endlich eröffnet werden.
Der Problem-BER ist nicht das einzige Großprojekt in der Hauptstadt, das für Ärger sorgt. Zwei Jahre hat die Berliner Bauverwaltung geschworen, dass sich die exorbitanten Baukosten von 242 Millionen Euro für die Staatsoper Unter den Linden nicht weiter erhöhen werden: Zu sicher geplant, zu großzügig die Vorsorge für Nichtvorhergesehenes, hieß es zur Begründung. Jeder feixte: Wie sollte ein Bauwerk dieser Größenordnung, dessen Sanierung fünf Jahre dauert statt drei Jahre, wie sollte das mit dem ursprünglichen Geld auskommen?