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Aufruhr in Arabien

Spezial

Revolution und Tod: Syrien, Tunesien, Ägypten, Libyen, Algerien, Jemen - das Volk in Arabien wagt den Aufstand

Friedensplan für Syrien

Deutschland schickt Beobachter nach Syrien

Zehn deutsche Soldaten werden sich an der Beobachtermission der Vereinten Nationen in Syrien beteiligen, das hat das Bundeskabinett beschlossen. Derzeit sind etwa 190 Soldaten der internationalen Truppe in Syrien im Einsatz. Mehr...

Razan Zaitouneh, 34, Bloggerin aus Syrien.

Bloggerin Zaitouneh, ausgezeichnet mit dem Sacharow-Preis, lebt versteckt in Syrien, in relativer Sicherheit. Der Westen hat ihrer Meinung nach im Konflikt völlig versagt. "All die hehren internationalen Prinzipien sind nichts als Müll."  Mehr...

Das Verhörgefängnis ist zerstört.

Auf das Palästina-Verhörzentrum in der syrischen Hauptstadt Damaskus wurde verheerende Anschläge verübt. Dutzende Menschen sterben, Hunderte werden verletzt.  Mehr...

Bei zwei Sprengstoffanschlägen in der syrischen Stadt Idlib sind mehrere Menschen getötet worden. Foto: Syrian Arab News Agency SANA

Weiter keine Waffenruhe in Syrien: Bei zwei Sprengstoffanschlägen in der syrischen Stadt Idlib kommen zahlreiche Menschen ums Leben. Unter ihnen sind viele Sicherheitskräfte. Auch in Damaskus geht eine Bombe hoch. Mehr...

Im ägyptischen Parlament dominieren die Muslimbrüder.

Seit Wochen fordern die Muslimbrüder die Militärführung auf, die Regierung unter Kamal al-Gansuri zu entlassen. Die Partei der Muslimbrüder hat bei den Parlamentswahlen gewonnen und will nun die Regierung stellen. Mehr...

Der libysche Ex-Premier Schukri Ghanem wurde tot in der Donau in Wien aufgefinden.

Ein rätselhafter Todesfall sorgt in Wien für Aufregung: In der Neuen Donau entdecken Spaziergänger eine Leiche. Nach der Bergung des Körpers stellt sich heraus, dass es sich um den Ex-Regierungschef Libyens handelt. Mehr...

Kofi Annan (l.) und der norwegische General Robert Mood.

Der General Robert Mood übernimmt die Führung der 300 Mann starken UN-Beobachtermission in Syrien. Der 54-Jährige könnte sich als Ass im Ärmel der schwachen UN erweisen. Unterdessen zeigt sich die vereinbarte Waffenruhe einmal mehr als brüchig. Mehr...

Spuren des Anschlags: Ein Mann sprengt sich um die Mittagszeit neben einer Moschee im Viertel Al-Midan in die Luft und zieht neun Menschen mit in den Tod. Foto: Sana

Neun Menschen sterben bei einem Selbstmordattentat in der syrischen Hauptstadt Damaskus. In anderen Vierteln detonierten weitere Sprengsätze, hier wurden offenbar drei Sicherheitsleute verletzt. Mehr...

Die syrische Stadt Homs ist schwer beschädigt.

Das Morden in Syrien geht weiter. Zudem mehren sich Berichte, dass Menschen nach Treffen mit UN-Beobachtern erschossen werden. Annan fordert deshalb eine schnelle Stationierung weiterer UN-Beobachter, die den Waffenstillstand überwachen sollen. Mehr...

Von Bettina Vestring | 2 Kommentare
Brand an einer ägyptischen Pipeline in Al Arisch: Ägypten hat die Gaslieferungen an Israel gestoppt. Foto: Str

Seit Mubaraks Sturz kühlen die Beziehungen zwischen Israel und Ägypten ab: Israel baut einen neuen Grenzzaun durch den Sinai, Ägypten stellt die Erdgaslieferungen an den Nachbarn ein. Manche warnen schon, der Konflikt sei bedrohlicher als der Streit mit Iran.  Mehr...

        

Ein Flüchtlingscamp, genannt „Container City“, auf türkischem Territorium im April 2012.

Ein Gespräch mit dem syrischen Philosophen Sadik al-Azm über den Krieg in seiner Heimat und die Versäumnisse der internationalen Gemeinschaft. Mehr...

Nach 13 Monaten Blutvergießen scheint nun der Weg für die Entsendung einer 300 Mann starken Blauhelmtruppe nach Syrien frei. Noch an diesem Samstag will der Sicherheitsrat in New York ein entsprechendes Mandat verabschieden.

Die Vereinten Nationen schicken eine Beobachtermission nach Syrien. Die 300 Mann starke Truppe, die einem militärischen Beobachter unterstellt ist, soll die vereinbarte Waffenruhe überwachen. Ihr Einsatz bleibt auf 90 Tage beschränkt. Mehr...

Will den Druck auf Assad verstärken: UN-Generalsekretär Ban Ki Moon.

Die Gewalt in Syrien hält an - trotz der vereinbarten Waffenruhe. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon will mit einer ausgedehnten Beobachtermission den Druck auf das Assad-Regime verstärken. Auch China, zuletzt einer der wenigen Verbündeten Assads, will sich womöglich beteiligen. Mehr...

Foto des deutschen Frachters Atlantic Cruiser - die Aufnahme zeigt das Schiff unter seinem letzten Charternamen «BBC Italy», unter welchem es bis letztes Jahr unterwegs war.

Die türkischen Behörden stoppen das deutsche Frachtschiff „Atlantic Cruiser“, um es nach für Syrien bestimmte Waffen zu durchsuchen. Sie hätten Informationen erhalten, dass das Schiff Waffen und Munition geladen habe. Mehr...

Die ersten UN-Beobachter sind bereits in Syrien.

250 UN-Beobachter sollen in den nächsten Wochen oder gar Monaten die Waffenruhe in Syrien kontrollieren - auf einer Fläche halb so groß wie Deutschland. Die Vereinten Nationen würden gern noch mehr Blauhelme entsenden, doch Damaskus sperrt sich. Mehr...

        

Auf dem Weg zur Arbeit: UN-Beobachter Oberst Ahmed Himmichine (2. v. l.) und sein Team in Damaskus.

Die UN-Beobachter wollen trotz der brüchigen Waffenruhe in Syrien die Gewalt vor Ort überwachen und Kontakte zur Regierung und der Opposition knüpfen. Um die angespannte Lage umfassend bewerten zu können, treffen in den kommenden Tagen weitere Blauhelme ein. Mehr...

Von Frank Nordhausen | 1 Kommentar
Kämpfer der Freien Syrischen Armee (FSA).

Sie waren Zivilisten, völlig unpolitisch. Oder sie sind Deserteure. Nun kämpfen sie auf Seiten der Freien Syrischen Armee gemeinsam gegen Assads Regime. Es geht um jeden Posten und die Hoffnung, den Friedensplan nicht zu verlieren. Mehr...

Von Thomas Kröter | Kommentieren
Foto des deutschen Frachters Atlantic Cruiser - die Aufnahme zeigt das Schiff unter seinem letzten Charternamen «BBC Italy», unter welchem es bis letztes Jahr unterwegs war.

Bevor in Damaskus nach einem Beschluss des UN-Sicherheitsrates neue internationale Beobachter eintreffen, spielt sich vor der Küste des Landes ein Krimi ab: Ein deutsch-ukrainischer Frachter will offenbar trotz Verbots schwere Waffen für Syrien liefern und verschwindet plötzlich vom Radar. Mehr...

Ein bei den Kämpfen zerstörtes Haus in der Stadt Homs.

Syrische Regierungstruppen sollen nach Angaben der Opposition Mörsergranaten auf die Protesthochburg Homs gefeuert haben. Augenzeugen berichten außerdem von weiteren Zwischenfällen. Die Vereinten Nationen wollen deshalb Militärbeobachter nach Syrien schicken. Mehr...

Der frühere ägyptische Geheimdienstchef Omar Suleiman darf nicht an der Präsidentschaftswahl nicht teilnehmen.

Weil sie angeblich die Teilnahme-Bedingungen nicht erfüllen, hat die ägyptische Wahlkommission zehn Kandidaten von der Präsidentschaftswahl im Mai ausgeschlossen. Darunter sind auch der frühere Geheimdienstchef Omar Suleiman und der Muslimbruder Chairat al-Schater. Mehr...

Einstimmig hat der UN-Sicherheitsrat beschlossen, eine Beobachtermission nach Syrien zu schicken.

UN-Beobachter sollen nach einem Beschluss des Sicherheitsrates den Waffenstillstand in Syrien überwachen. Dieser ist weiterhin äußerst brüchig: Mindestens zwölf Menschen sollen am dritten Tag der Waffenruhe getötet worden sein. Derweil wurde ein deutscher Frachter mit einer Waffenlieferung aus dem Iran gestoppt. Mehr...

Von Martina Doering | 4 Kommentare
Die Proteste gegen die Regierung in Tunis Anfang der Woche wurden von der Polizei mit Tränengas niedergeschlagen.

In den Umbruchländern sind die Islamisten auf dem Vormarsch. Der Nordafrika-Experte Hanspeter Mattes zu den Entwicklungen in Marokko, Tunesien und Ägypten. Mehr...

Von Julia Gerlach | 2 Kommentare
Bashar Al-Assad ist der klügste der arabischen Diktatoren.

Assad ist der klügste Diktator der Region. Dass er dem Friedensplan zugestimmt hat, zeigt: Er hat von seinen gestürzten Kollegen in Ägypten und Libyen gelernt.  Mehr...

Die Amateuraufnahme soll Proteste am Donnerstag im syrischen Idlib zeigen.

Trotz der Waffenruhe soll es in Syrien wieder Tote gegeben haben. Der Opposition zufolge werden drei Menschen von Sicherheitskräften getötet - das staatliche Fernsehen berichtet von einen Anschlag auf Soldaten der Regierung. Außenminister Westerwelle mahnt zur Vorsicht. Mehr...

Ein zerstörtes Gebäude in Homs.

Nach Einschätzungen von Opposition und Menschenrechtlern hält sich das syrische Regime bislang an den Waffenstillstand. Merkel und Obama äußern sich dagegen misstrauisch.  Mehr...

Die monatelangen Kämpfe haben in Syrien schwere Zerstörungen hinterlassen, hier eine Amateuraufnahme aus der Stadt Daraa.

Die syrische Regierung kündigt die Einstellung aller Kampfhandlungen ihrer Truppen ab dem 12. April an. Man behalte sich aber das Recht vor, auf eventuelle Angriffe der Rebellen „angemessen zu reagieren", so das syrische Außenministerium. Mehr...

Kofi Annan mit Irans Außenminister Ali-Akbar Salehi (r.) in Teheran.

Der UN-Sondergesandte Kofi Annan wirbt in Teheran für seinen Friedensplan und gibt sich optimistisch für die morgige Waffenruhe: „Die Regierung hat mir versichert, den Waffenstillstand zu respektieren“. Unterdessen gehen die Kämpfe in Homs weiter. Mehr...

Von Martina Doering | Kommentieren
Zerstörte Häuser in der Stadt Homs, die seit Monaten von der Opposition kontrolliert und fast täglich von der Regierungsarmee beschossen wird.

Die diplomatischen Bemühungen haben nicht gefruchtet. Der syrische Machthaber Assad lässt seine Truppen gegen Aufständische vorgehen, obwohl ein Waffenstillstand mit dem UN-Sondergesandten Kofi Annan vereinbart war. Mehr...

Von Frank Nordhausen | Kommentieren
Vermittler Kofi Annan in einem Flüchtlingslager.

Am Grenzposten bei Kilis haben syrische Soldaten Flüchtlinge auf türkischem Boden beschossen und dabei zwei Syrer getötet, Die Türkei reagiert empört und droht mit Konsequenzen. Mehr...

Damaskus am Ostersamstag:  Organisierte Demonstration zum 65. Jahrestag der regierenden Baath-Partei.

Die Hoffnung auf ein Ende der Gewalt in Syrien schwindet wieder: Zwei Tage vor der angekündigten Waffenruhe stellt die Regierung Assad den Oppositionsgruppen Bedingungen - die diese nicht einhalten wollen. Mehr...

Von Bettina Vestring | 1 Kommentar
Die Eltern drängten Amina Filali zur Heirat mit ihrem Vergewaltiger.

Eine 16-jährige Marokkanerin bringt sich mit Rattengift um. Sie war von ihrer Familie und den Gerichten gezwungen worden, den Mann zu heiraten, der sie vergewaltigt hatte. Seither bestürmen Tausende von empörten Frauen die Regierung in Rabat, die Gesetze zu ändern. Mehr...

Die Muslimbruderschaft nominiert den Chefstrategen , Chairat el Schater, als Präsidentschaftskandidaten.

In Ägypten haben sich hunderte Menschen als Kandidaten für die Präsidentschaftswahl angemeldet. Doch die Hürden sind hoch. Nun hat auch die Muslimbruderschaft einen Kandidaten nominiert, was einer politischen Bombe gleichkommt. Bei den liberal-weltlichen Kräften wird dies mit Sorge gesehen. Mehr...

Nach einem Jahr der Gewalt und 9000 Toten will Syriens Machthaber Assad ab dem 10. April die Waffen schweigen lassen. Doch die Ankündigung wird bezweifelt, zu viele Zusagen wurden schon nicht eingehalten.

Der syrische Präsident Assad will seine Truppen bis zum 10. April aus den Städten des Landes abziehen. Die Ankündigung der Waffenruhe stößt international allerdings auf Skepsis. Die UN-Botschafterin Susan Rice will Taten sehen. Zu oft wurden Zusagen nicht eingehalten. Mehr...

Die Staats- und Regierungschefs versammeln sich in Bagdad.

In Bagdad versammeln sich Staats- und Regierungschefs der Arabischen Liga, um den Friedensplan für Syrien zu besprechen. Schlagkräftige Beschlüsse sind dabei nicht in Sicht - syrische Medien verhöhnen das Treffen als "Gipfel des leeren Geschwätzes". Mehr...

Kofi Annan bei seinem Besuch in Damaskus vor zwei Wochen.

Endet nun das Blutvergießen in Syrien? Damaskus hat einen Plan des UN-Sondergesandten Kofi Annan für ein Ende der Kämpfe gegen Oppositionelle angenommen. Nur kurz zuvor hatten sich oppositionelle Gruppen auf einige Forderungen an Assad geeinigt. Mehr...

Von Jonathan Marcus, Diplomatischer Korrespondent, BBC News | 2 Kommentare
Ein Panzer der syrischen Armee in Idlib, Nord-West-Syrien.

Syriens Präsident Assad geht brutal gegen die Aufständischen in seinem Land vor. Die UN spricht von weit mehr als 7500 Toten bisher. In einem Gastbeitrag erläutert BBC-Korrespondent Jonathan Marcus, welche militärischen Optionen es gibt - und warum niemand im Westen sie will. Mehr...

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon (l.) und der indonesische Präsident Susilo Bambang Yudhoyono in Jakarta.

Zwei Vororte von Damaskus werden nach Rebellenangriffen unter schweren Panzerbeschuss genommen, die Armee setzt auch Hubschrauber ein. Ban Ki Moon zeigt sich beunruhigt über die Lage in Syrien und warnt vor weltweiten Auswirkungen. Mehr...

Bürger von Damaskus treffen sich zu einem Gebet an einem Anschlagsort.

Deserteure kämpfen im Wohnviertel Masseh gegen Regierungssoldaten. Dort soll es sogar zu Explosionen gekommen sein. Beobachter sagen, es handele sich um die schwersten Kämpfe seit Beginn des Volksaufstands vor einem Jahr. Mehr...

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Protest in Libyen.

Tunesien, Ägypten, Libyen, Algerien, Jemen - das Volk wagt den Aufstand gegen die Autokraten. Einige sind gefallen, andere bekämpfen die Revolutionäre bis aufs Blut.

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Wiedervereinigung, Mauerfall, Deutscher Herbst, 1968, der Frankfurter Auschwitzprozess und das Hitler-Attentat vom 20. Juli 1944.

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Das Land Hessen entlässt seine besten Beamten, erklärt erfolgreiche Steuerfahnder für verrückt. Was steckt dahinter?

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