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14. August 2012

Film-Fahrzeuge: Steve McQueens Renner unterm Hammer

Steve McQueens Kamera-Wagen aus dem Film „Le Mans“ steht zur Versteigerung. Foto: RM Auctions

Der Kamerawagen aus Steve McQueens Rennsportfilm „Le Mans“, ein Ford GT40, kommt beim Pebble Beach Concours d'Elegance unter den Hammer. Auch zwei Privatfahrzeuge des Schauspielers und Rennfahrers werden versteigert.

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Der 1968er Ford GT40 Gulf/Mirage Lightweight Rennwagen mit der Fahrgestellnummer P/1074, der am 17. August versteigert wird, war als Kamera-Auto bei den Dreharbeiten zu Steve McQueens Film „Le Mans“ für dessen Produktionsfirma Solar Productions im Einsatz. Zuvor hatte Jackie Ickx den Wagen unter anderem in Daytona und Le Mans im Renneinsatz pilotiert. Der seltene Rennwagen wird im Rahmenprogramm des Pebble Beach Concours d'Elegance am 17. August versteigert.

Es ist zu erwarten, dass der GT40 einen hohen Preis erzielt. Bereits 2011 wurde der Porsche 911 versteigert, in dem McQueen zu Beginn seines Films „Le Mans“ vorfährt. Der 1969er Porsche 911 S erzielte seinerzeit 1,38 Millionen Dollar bei der Versteigerung.

Steve McQueen war neben seiner Karriere als Schauspieler begeisterter Amateurrennfahrer. Eine Leidenschaft, die sich auch in seinen Filmen zeigte. Im 1968 erschienenen Film „Bullitt“ saß McQueen bei vielen Szenen selbst am Steuer eines Ford Mustang. Die über zehnminütige Verfolgungsjagd zwischen dem 1968er Ford Mustang Fastback und einem Dodge Charger R/T durch San Francisco machte den Film zur Legende.

Dieses Bild zeigt Steve McQueen in einer Filmszene aus „Le Mans“.
Dieses Bild zeigt Steve McQueen in einer Filmszene aus „Le Mans“.
Foto: dpa

Le Mans-Teilnahme blieb McQueen verwehrt

Mit dem Film „Le Mans“ (1971) setzte McQueen sich und seiner Liebe zum Rennsport ein Denkmal. Als Hauptdarsteller und Co-Produzent forcierte er das aufwendige Filmprojekt, das zwar keinen großen Publikumserfolg erreichte, aber mit beeindruckenden Bildern ein bis heute spannendes Dokument des Rennsports seiner Zeit liefert.

Steve McQueen wurde zwar die Teilnahme am 24-Stunden-Rennen von Le Mans als Fahrer verwehrt. Er wollte 1970 gemeinsam mit Jackie Stewart auf einem Porsche 917 antreten. Allerdings durfte er für sein Filmprojekt einen Porsche 908 mit Kameras ausstatten, um authentische Szenen aus dem Rennverlauf zu drehen. (dmn, qui)

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