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13. Februar 2013

Genfer Autosalon 2013: Alfa Romeo feiert Sportwagen-Comeback

Alfa Romeo bringt einen kompakten Mittelmotor-Sportwagen mit Heckantrieb und Kohlefaser-Chassis an den Start. Foto: Hersteller

Alfa Romeo hat eigentlich eine lange Sportwagen-Tradition. In den vergangenen Jahren fehlte allerdings ein entsprechendes Modell im Portfolio der Italiener. Jetzt soll der Mittelmotor-Sportler 4C wieder an die Tradition anknüpfen. Premiere feiert er auf dem Autosalon in Genf (7. bis 17. März 2013).

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Alfa Romeo hat eigentlich eine lange Sportwagen-Tradition. In den vergangenen Jahren fehlte allerdings ein entsprechendes Modell im Portfolio der Italiener. Jetzt soll der Mittelmotor-Sportler 4C wieder an die Tradition anknüpfen. Premiere feiert er auf dem Autosalon in Genf (7. bis 17. März 2013).

Der kompakte Alfa Romeo 4C liegt unter vier Meter Länge, zwei Meter Breite und 1,18 Meter Höhe. Das Design entstammt dem hauseigenen Centro Stile Alfa Romeo. Gebaut wird der Zweisitzer im Maserati-Werk in Modena. Hier wurde auch schon der 8C Competizione gefertigt. Das Chassis des Sportwagens ist komplett aus Kohlefaser gefertigt und sorgt dafür, dass der heckangetriebene Sportler ein Leistungsgewicht von unter vier Kilogramm pro PS aufweist. Insgesamt wiegt der Wagen weniger als 1000 Kilo.

Triebwerk aus Giulietta QV

Auf dem Genfer Autosalon (Publikumstage: 7. bis 17. März) präsentiert der italienische Hersteller das zweisitzige Coupé 4C, das weniger als 1000 Kilogramm wiegt.
Auf dem Genfer Autosalon (Publikumstage: 7. bis 17. März) präsentiert der italienische Hersteller das zweisitzige Coupé 4C, das weniger als 1000 Kilogramm wiegt.
Foto: Hersteller

Der Vierzylinder-Mittelmotor mit Turbolader verfügt über 1,8-Liter Hubraum und ist komplett aus Aluminium gefertigt. Es handelt sich bei dem Triebwerk um eine Evolutionsstufe des schon im Alfa Romeo Giulietta QV eingesetzten Motors, dort leistet er 235 PS. Übertragen wird seine Leistung an die angetriebenen Hinterräder mittels automatisiertem Doppelkupplungsgetriebe. Per Schalter auf der Mittelkonsole kann der Fahrer vier verschiedene Fahrdynamikprogramme anwählen, die für unterschiedliches Ansprechverhalten des Gaspedals, der Lenkung und der Schaltzeiten sorgen.

Zwei extrem geschnittene Schalensitze und unverkleidete Partien des Kohlefaser-Chassis demonstrieren den Insassen die sportliche Ausrichtung des Alfa Romeo 4C. Im Innenraum findet man einen Materialmix aus Kohlefaser und Aluminium.

Angetrieben wird das Auto von einem aufgeladenen Vierzylindermotor in Aluminium-Vollbauweise. Der Benziner stammt aus der Giulietta QV und leistet dort 235 PS. Für den Einsatz im 4C wurde er allerdings überarbeitet.
Angetrieben wird das Auto von einem aufgeladenen Vierzylindermotor in Aluminium-Vollbauweise. Der Benziner stammt aus der Giulietta QV und leistet dort 235 PS. Für den Einsatz im 4C wurde er allerdings überarbeitet.
Foto: Hersteller

Comeback für Alfa auf US-Markt

Die Premiere des neuen Sportwagens wird auf dem Autosalon in Genf gefeiert, voraussichtlich im vierten Quartal 2013 soll er auf den Markt kommen. Preise sind bislang noch nicht bekannt. Der 4C ist eine Weiterentwicklung der gleichnamigen Fahrzeugstudie von 2011 und soll auch in den USA vermarktet werden. Seit 1994 hat Alfa Romeos dort kein Auto mehr offiziell angeboten. (dmn, dpa)

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