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21. September 2012

Golf VII & Audi A3 Sportback: Die Highlights des Pariser Autosalons 2012

Viele Hersteller zielen beim Pariser Autosalon mit Kompakt-Modellen auf den neuen Klassenprimus Golf VII ab, der an der Seine Publikumspremiere feiert. Foto: dpa

Die letzte wichtige Automesse des Jahres rückt näher: der Pariser Salon. Auffällig ist: Die Hersteller bringen viele Kleinwagen und Kompakte. Die Premierenvielfalt ist größer als in höheren Segmenten. Doch Sportwagen dürfen natürlich nicht fehlen.

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Keine Frage, der neue VW Golf wird einer der Stars auf dem Pariser Automobilsalon (Publikumstage: 29. September bis 14. Oktober) sein – aber längst nicht der einzige. Seinen „blue e-motion“ genannten Elektro-Ableger, den VW schon Ende 2013 auf den Markt bringen will, wird es in Paris allerdings noch nicht zu sehen geben.

Zur siebten Generation des deutschen Bestsellers aus Wolfsburg gesellen sich viele weitere kompakte Modellneuheiten anderer Hersteller. In der gleichen Messehalle wie Volkswagen wird zum Beispiel Toyota die zweite Generation des Auris als direkten Golf-Gegner präsentieren. In Japan ist das Kompaktmodell seit wenigen Tagen im Handel. Hierzulande wird der neue Auris um den Jahreswechsel auf den Markt kommen, ab Mitte 2013 soll es ihn erstmals auch als Kombi geben.

Audi zeigt in Paris den A3 Sportback als Fünftürer mit verlängertem Radstand.
Audi zeigt in Paris den A3 Sportback als Fünftürer mit verlängertem Radstand.
Foto: dpa

Volkswagen und Audi

Die VW-Tochtermarke Seat zeigt den neuen Leon, der wie der Golf den sogenannten Modularen Querbaukasten (MQB) des Konzerns nutzt. Neu motorisiert und mit einem für alle Varianten lieferbaren Start-Stopp-System, soll der Normverbrauch um bis zu 22 Prozent zurückgehen. Die Markteinführung ist für Ende November geplant.

VW-Konzerntochter Audi bringt ebenfalls neue Kompakte nach Paris: Der A3 wird auf dem Salon als Sportback mit fünf Türen und als Sportversion S3 stehen. Außerdem haben die Ingolstädter den Supersportwagen R8 überarbeitet. Neu ist das Top-Modell R8 V10 plus mit 550 PS, das mit Automatikgetriebe den Sprint auf 100 km/h in 3,5 Sekunden absolviert und maximal 317 km/h erreicht.

BMW und Mini

Mit der Studie Active Tourer gibt BMW auf dem Pariser Autosalon einen Ausblick auf den ersten van der Marke. Den Unternehmensangaben nach ist der Fünfsitzer 4,35 Meter lang, 1,56 Meter hoch und steht auf einer neuen Plattform, die er sich mit dem nächsten Mini teilen wird. Deshalb wechselt BMW bei dieser Baureihe erstmals vom Heck- zum Frontantrieb.

BMW stellt mit der Studie Active Tourer den ersten Van der Marke vor.
BMW stellt mit der Studie Active Tourer den ersten Van der Marke vor.
Foto: Hersteller

Für den Messeauftritt haben die Bayern den Wagen zusätzlich zum Frontmotor mit einer elektrisch angetriebenen Hinterachse und einem Lithium-Ionen-Akku ausgestattet. So kommt der Fünfsitzer auf eine Systemleistung von 190 PS, fährt bis zu 200 km/h schnell und begnügt sich im Schnitt mit 2,5 Litern Kraftstoff. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 60 g/km.

Bei BMW-Tochter Mini steht die mittlerweile siebte Variante – der Mini Paceman – im Rampenlicht. Der Zweitürer basiert technisch auf dem SUV Countryman, ist aber coupéartiger gezeichnet.

Opel und Ford

Ford zeigt in Paris den überarbeiteten Fiesta.
Ford zeigt in Paris den überarbeiteten Fiesta.
Foto: Hersteller

Opel backt leine Brötchen: Das Messe-Highlight der Marke wird der neue Kleinwagen Adam sein. Gut zwei Monate nach der Premiere soll der 3,70 Meter lange Kleinwagen zu haben sein, der als Konkurrent des Fiat 500 oder Mini gedacht ist.

Von Ford wird der neue Mondeo erwartet. Das Marken-Flaggschiff bekommt neue Sicherheitssysteme wie einen Gurtairbag für Fondpassagiere und einen programmierbaren Schlüssel. Außerdem ist in Paris eine überarbeitete Fassung des Kleinwagens Fiesta zu sehen.

Mercedes und Porsche

Mercedes wird wohl mit dem CLA ein weiteres viertüriges Coupé bringen – ähnlich wie der CLS, nur kleiner. Der Hersteller zeigte bereits im Frühjahr auf der Messe Auto China in Peking die Studie Concept Style Coupé auf Basis der A-Klasse. Auch die sportliche AMG-Version der neuen A-Klasse wäre eine denkbare Paris-Premiere.

Bei Porsche wird das Messe-Highlight der 911 Carrera 4 sein. Das Allradmodell mit verbreiterter Karosserie kommt zum Jahreswechsel in den Handel. Auch der kleine Bruder des Cayenne, der auf dem Audi Q5 basierende Macan, könnte in Paris zu sehen sein. Möglich ist auch, dass der Sportwagen-Hersteller eine neue Karosserievariante des Panamera ausstellt.

Der Citroen DS3 bekommt als Cabrio ein Faltverdeck.
Der Citroen DS3 bekommt als Cabrio ein Faltverdeck.
Foto: Hersteller

Briten und Franzosen

Jaguar präsentiert mit dem F-Type einen kleinen Sportwagen, der das Erbe des legendären E-Type antreten soll. Der als Roadster und Coupé geplante Zweisitzer mit Aluminiumkarosserie knüpft an die IAA-Studie C-X16 an und kommt laut Jaguar Mitte 2013 auf den Markt.

Als Kleinwagen aus dem Gastgeberland gibt der neue Renault Clio unterm Eiffelturm seinen Einstand. Erstmals bekommt das Auto einen 0,9 Liter großen Dreizylinder-Turbobenziner. Peugeot will mit der Serienversion des 208 GTI mit rund 200 PS das Interesse der Messebesucher auf sich ziehen. Und bei Citroën wird der Kleinwagen DS3 als Cabrio im Rampenlicht stehen. Die offene Modellvariante soll zur nächsten Freiluftsaison auf den Markt kommen. (dpa, dmn)

Sehen Sie die Stars des Pariser Salons in unserer Bildergalerie.

Sehen Sie die Sportwagen-Premieren des Pariser Salons.

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