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11. August 2012

Neues Black Cab: Nissan löst Londoner Taxis ab

Auch in London soll der Nissan NV200 wie in New York seinen Siegeszug als Taxi antreten. Foto: Hersteller

Nachdem Nissan die neuen Yellow Cabs in New York stellt, will der Hersteller nun auch den Nachfolger der Londoner Black Cabs liefern. Das Taxi für London basiert wie das New Yorker Modell auf dem Nissan NV200.

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Mit dem NV200 London Taxi hat Nissan seine Vision eines Nachfolgers der legendären Londoner Black Cabs vorgestellt. Nach abschließenden Tests einschließlich eines Crashtests wird erwartet, dass das Mietmobil 2012 die vollständige Zertifizierung als London Taxi erhält.

Das moderne Taxi soll deutlich weniger CO2 ausstoßen, was Londons Bürgermeister Boris Johnson und dessen Bemühungen, die Luftqualität in London zu verbessern, sehr entgegen kommen dürfte. Immerhin: In der britischen Hauptstadt fahren etwa 300.000 Menschen pro Tag mit dem Taxi.

Nicht nur der Bürgermeister, auch die Londoner Taxifahrer-Vereinigung und Behinderten-Verbände begrüßen den Entwurf eines großräumigen und sparsamen Taxis. Ein weiteres Nissan Taxi auf Basis des NV200, das 2011 auf der Automesse in Tokio enthüllt wurde, fährt ab Ende 2013 als Taxi in den Straßen von New York.

Drei reguläre Sitze auf der Rückbank und zwei Klappsitze entgegen der Fahrtrichtung bieten fünf Personen Platz.
Drei reguläre Sitze auf der Rückbank und zwei Klappsitze entgegen der Fahrtrichtung bieten fünf Personen Platz.
Foto: Hersteller

Nissan ist nicht neu auf dem britischen Taxi-Markt. Schon das legendäre London-Taxi LTI FX4 Fairway Black Cab wurde von einem 2,7-Liter-Dieselmotor von Nissan angetrieben. Der  Fairway-Nachfolger TX1 hatte ebenfalls den Nissan-Motor unter der Haube.

Fünf Sitze und Platz für Rollstuhl

Das neue NV200 London Taxi basiert auf dem Van NV200, der seit 2009 in 40 Ländern der Welt insgesamt mehr als 100.000-mal verkauft wurde. Der Wagen hat Platz für fünf Passagiere: Drei sitzen auf der Rückbank, zwei weitere können auf klappbaren Sitzen entgegen der Fahrtrichtung Platz nehmen. Die verschiebbare Rückbank kann den Raum für einen Rollstuhl freimachen.

Anstelle eines Beifahrersitzes kann neben dem Fahrer Gepäck abgestellt werden. Seitliche Schiebetüren und Trittbretter erleichtern das Einsteigen in das Großraumtaxi. Ein Glasdach lässt den Innenraum hell und freundlich erscheinen.

Seitliche Schiebetüren und Trittbretter erleichtern das Einsteigen in das Großraumtaxi.
Seitliche Schiebetüren und Trittbretter erleichtern das Einsteigen in das Großraumtaxi.
Foto: Hersteller

Auch beim Verbrauch und damit bei den Kosten kann Nissan mit guten Werten punkten: Der 1,5-Liter-dCi-Vierzylinder-Dieselmotor braucht mit 5,3 Litern auf 100 Kilometern gute 50 Prozent weniger Sprit als das aktuelle London Taxi. Der CO2 Ausstoß beträgt 138 Gramm pro Kilometer – statt bisher 209 Gramm.

Auch eine noch umweltfreundlichere Elektro-Version des London Taxis ist geplant, ähnlich wie beim Schwestermodell in New York, bei dem von Anfang an einige Elektro-Fahrzeuge im Testbetrieb an den Start gehen sollen. Für London führt Nissan Gespräche für Investitionen in eine Lade-Infrastruktur. (dmn, qui)

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