1977 ist das erste T-Modell zu den Händlern gerollt und hat sich seitdem nicht nur als Taxi bewährt.
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1977 ist das erste T-Modell zu den Händlern gerollt und hat sich seitdem nicht nur als Taxi bewährt.
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Früher wurden Kombis vorwiegend von Familien oder Handwerkern geschätzt. Heute sind die Lastesel als Youngtimer so anerkannt wie Sportwagen oder Cabrios. Wir zeigen die Urväter der Lifestyle-Kombis.
Um auf einem Youngtimer-Treffen aufzufallen, muss es schon ein glänzender alter Sportwagen sein. Oder zumindest ein edles Cabrio, so die gängige Meinung. Doch weit gefehlt: Viel Aufmerksamkeit beim Szenepublikum ist heute auch denjenigen gewiss, die in einem frühen „Lifestyle-Kombi“ anreisen. Denn Fahrzeuge wie das Mercedes W123 T-Modell haben inzwischen absoluten Seltenheitswert, genießen Kultstatus und steigen im Preis. Auf dem Markt sind sie kaum noch zu bekommen.
Das liegt nach Einschätzung von Frank Wilke vom Marktbeobachter Classic Data auch daran, dass seinerzeit gar nicht so viele von den damals noch „Luxus-Kombis“ genannten Autos gebaut wurden. Vom ersten Mercedes T-Modell auf Basis der W123-Baureihe, das 1977 vorgestellt wurde, rollten nach Herstellerangaben bis 1986 insgesamt 199.517 Exemplare vom Band. Von der W123-Limousine wurden dagegen von 1976 bis 1985 immerhin 2.375.440 Exemplare gebaut.
Ähnlich verhielt es sich mit den luxuriösen Ghia-Ausführungen des Granada-Kombis Turnier der ersten Generation, der bis 1977 bei Ford im Programm war. Auch die Luxus-Versionen des Citroën CX Break, der 1976 debütierte, sind so zahlreich gebaut worden wie die Standard-Ausführungen.
Die Urväter der Lifestyle-Kombis
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Die Urväter der Lifestyle-Kombis
1977 ist das erste T-Modell zu den Händlern gerollt und hat sich seitdem nicht nur als Taxi bewährt.
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Deutlich später, 1996, folgte dann das erste T-Modell der C-Klasse. Den Vorgänger 190 E hatte es noch ausschließlich als Limousine gegeben. Da hatte BMW bereits...
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... den Kombi-Bedarf im kleineren Fahrzeug-Segment erkannt. Spätestens mit dem 3er Touring hatte der Kombi sein Lastesel-Image abgelegt.
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Den BMW 3er Touring gab es bereits in den 80er-Jahren mit Allradantrieb. Den hatte...
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... insbesondere Audi als geschicktes Marketing-Instrument eingesetzt. Auch den Audi 100 Avant C3 konnte man selbstverständlich mit Quattro bestellen.
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Kultverdächtig ist der RS2, den Audi 1994 auf den Markt gebracht hat. Der Sportkombi ist in Kooperation mit Porsche entstanden und sein Fünfzylinder-Turbomotor bringt es auf 315 PS.
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Ein klassischer Lastesel und trotzdem kultig ist der Ford Granada. Gerade für die luxuriöse Ghia-Variante müssen Oldtimer-Liebhaber heute tief in die Tasche greifen.
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Auch die Luxus-Version des Citroën CX Break, der 1976 debütierte, ist bis heute äußerst beliebt bei Sammlern.
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Die italienische Antwort auf den BMW 3er Touring ist der Alfa Romeo 156 Sportwagon.
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Auch dieser Kombi ist eher schön als praktisch.
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VW hat lange gebraucht, bis es die Kombi-Qualitäten des Golf entdeckt hat. Erst mit der dritten Generation schickten die Wolfsburger 1993 den ersten Variant ins Rennen.
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Auch heute noch nimmt der Variant einen ordentlichen Anteil an der Golf-Produktion ein.
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Deutlich länger im Geschäft ist dagegen der Passat Variant. Bereits 1973 ist die erste Kombi-Version auf den Markt gekommen.
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Deutlich mehr Luxus haben aber erst die fünfte und sechste Generation des Passat geboten. Trotzdem entwickelt sich die zweite Variante, die 1980 bis 1988 (Bild) produziert wurde, spätestens seit dem Einsatz im Kieler „Tatort“ zum Sammlerstück. Kommissar will sich von seinem Dienstwagen noch lange nicht trennen.
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Das erste Mercedes E-Klasse T-Modell (W123) darf durchaus als der Urvater unter den Lifestyle-Kombis bezeichnet werden. Fahrzeuge wie das Mercedes W123 T-Modell haben inzwischen absoluten Seltenheitswert, genießen Kultstatus und steigen im Preis.
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„Nicht viele haben überlebt“
„Und es haben nicht viele überlebt“, fügt Wilke hinzu. Wie die meisten Autos aus den 70er und 80er Jahren litten die Edel-Kombis heftig unter Rostfraß, was den Fahrzeugbestand über die Jahre dezimierte. „Es ist daher sehr, sehr schwer, heute an gut erhaltene Luxus-Kombis heranzukommen“, sagt Wilke. „Ich könnte eher sagen, wo ich einen alten 911er Carrera S herkriege.“ Auf dem Gebrauchtmarkt werden Youngtimer-Kombis so gut wie gar nicht gehandelt.
Auch bei Ford konnten sich Fahrer über eine solche Ausstattung und die Motorisierung von den Basis-Kombis absetzen. Hier kamen große Motoren zum Einsatz. Eine ähnliche Linie verfolgte später Audi mit dem 1983 vorgestellten Avant C3 - der Vorgänger Avant C2 gilt unter Klassiker-Experten noch als Schrägheck. Und auch BMW folgte dem Trend mit dem 1987 vorgestellten ersten 3er Touring. Selbst bei Volvo finden sich in dieser Zeit vergleichbare Luxus-Ausführungen von dem seit 1974 gebauten Kombi 240.
Es hat einige Zeit gedauert, bis die Youngtimer-Szene auf den Kombi gekommen ist. Ein solches Auto wollte sich in den 90er Jahren kaum jemand als Liebhaberstück anschaffen. Bei den W123-Modellen von Mercedes etwa hatten sich alle zunächst auf die Coupés gestürzt - Nutz- oder Familienfahrzeuge galten als nicht erhaltenswert. Heute sind die Lastesel begehrt. Mindestens 10.600 Euro.
Youngtimer, die immer wertvoller werden
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Youngtimer, die immer wertvoller werden
Mercedes E-Klasse W 124 (1984-1995): Beim Kauf eines Youngtimers helfen oft Markenclubs mit Tipps und Kontakten weiter. Das gilt auch für den W 124 von Mercedes.
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Opel Ascona C Berlina (1981-1988): Ein Youngtimer Marke Opel: Der Ascona C Berlina wurde von 1981 bis 1988 gebaut. Erstmals verwendete Opel in dieser Klasse Frontantrieb. Der Ascona C wurde als zwei- und viertüriges Stufenheck, sowie als fünftüriges Schrägheck mit Heckklappe angeboten.
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Audi TT (1998-2005): Heutzutage mag das Audi-Design etwas uniform wirken, doch Ende der 1990er-Jahre setzten die Ingolstädter mit dem TT ein optisches Highlight. Der kompakte Sportler ist prädestiniert für eine Klassiker-Laufbahn, vor allem die seltenen puristischen Versionen ohne nachgerüsteten Heckspoiler.
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Mazda MX-5 (1989-1998): Was soll man zum ersten Mazda MX-5 eigentlich noch sagen? Ein Fahrverhalten wie in den legendären britischen Roadstern, dabei aber viel zuverlässiger. Inzwischen muss man sich sputen, um noch ein schönes Exemplar zu ergattern. Wem der offene Mazda innen zu klein ist, für den lohnt sich ein Blick auf die ab 1998 gebauten Modelle ohne Klappscheinwerfer.
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Lancia Thesis (2002-2009): Eine Form wie ein modernes Kunstwerk - und genauso unverstanden. Das ist die traurige Geschichte des Lancia Thesis. Dabei war es die große Limousine, die der Marke wieder Konturen gab. Eines ist sicher: Auch wenn es Lancia irgendwann nicht mehr geben sollte, der Thesis ist schon jetzt ein Klassiker.
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Fiat Panda (1980-2003): 23 Jahre wurde der erste Fiat Panda gebaut. Trotzdem wurden fast alle der praktischen Bärchen vom Rost zerfleischt. Dabei lohnt es sich schon wegen des genialen Konzepts, einen Panda zu retten. Manchmal tauchen noch Autos aus Hausfrauenhand auf, mit 45 PS reichen sie zum Mitschwimmen im Verkehr aus.
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Fiat Coupé (1994-2000): In den 1990er-Jahren sorgten der kleine Barchetta-Roadster und das kantige Coupé für Furore. Bei beiden sollte heute zugegriffen werden, besonders beim Coupé mit seiner coolen Leiste in Wagenfarbe im Innenraum und Fünfzylinder-Turbo, der bis zu 250 km/h schnell ist.
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BMW Z3 Coupé (1998-2002): Kaum ein anderer BMW polarisierte in den letzten Jahren so stark wie das Z3 Coupé. Spötter bezeichneten das Auto als „Turnschuh“, doch Kenner erfreuen sich an der Mischung aus geringer Auflage und praktischem Nutzwert. Besonders reizvoll ist die M-Version mit 321 PS.
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BMW M3 (1986-1991): Mit 200 PS beziehungsweise kat-gefilterten 195 PS war der erste BMW M3 eine echte Granate. Nach den dunklen Jahren des Hinterhof-Tunings ist es heute bereits schwer, einen originalen M3 der Baureihe E30 aufzutreiben.
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Mercedes S-Klasse (1991-1998): Riesenbaby, Dickschiff, Monstrosität: Was wurde Anfang der 1990er-Jahre nicht alles über die damals neue S-Klasse gelästert. Dabei vergaßen viele die inneren Qualitäten wie etwa das traumhafte Platzangebot. Als Anlageobjekt für gelegentliche Ausfahrten empfiehlt sich der Mercedes 600 SE als erster Nachkriegs-Zwölfzylinder der Marke. Aufpassen sollte man bei der Elektronik, die beim 140er erstmals im größeren Ausmaß Einzug hielt.
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Mercedes W 124 Cabrio (1991-1997): Ein Mercedes-Cabrio mit vier Sitzen und zeitlosem Design: Das sind die perfekten Voraussetzungen für eine sichere Geldanlage. Zu haben ist das alles beim Cabrio der Baureihe W 124 für etwas Glück unter 10.000 Euro, zumal die schwächeren Vierzylinder-Benziner fürs Cruisen voll und ganz ausreichen.
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MG ZT 260 V8 (2003): Wirklich selten ist der MG ZT 260 V8. Kurz vor dem Ende als eigenständiger Hersteller implantierte Rover den Achtzylinder aus dem Ford Mustang in den 75, gab ein paar Spoiler dazu und garnierte das Ganze mit dem MG-Logo.
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Opel Speedster (2000-2005): Genau genommen handelte es sich beim Opel Speedster um einen Saturn Sky. Das müssen Sie den Nachbarn aber nicht verraten, die diesen seltsamen Opel bestaunen. Bei nur rund 8000 gebauten Exemplaren können Speedster-Eigner mit Freude in die Zukunft blicken.
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Smart Roadster (2003-2005): Praktisch ist der Smart Fortwo ohne Frage, nur beim Fahren bleibt der Spaß recht begrenzt. Ganz anders ist das bei der Roadster-Version: Wenig Gewicht und eine tiefe Sitzposition vermitteln beinahe Lotus-Feeling. Die Variante mit Glaskuppel auf dem Heck bietet sogar etwas Stauraum.
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Smart Crossblade (2002): Schon im Neuzustand war der 2002 vorgestellte Smart Crossblade ein Spekulationsobjekt, nur 2.000 Stück wurden gebaut. Frischer kann man kaum an der Luft sitzen und sich wie Robbie Williams fühlen, der das Auto einst bewarb.
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Saab 900 Cabrio (1986-1994): Ein Geheimtipp ist das erste Saab 900 Cabrio bereits nicht mehr. Aber was damals schön war, ist heute noch immer schön und relativ bezahlbar.
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Renault Twingo (1993-2007): Den gibt es doch noch an jeder Straßenecke für ein paar Hunderter gebraucht zu kaufen, werden Sie jetzt sagen. Mag sein, aber auch Citroëns Ente oder den Renault 4 gab es einst gebraucht für kleines Geld und wir haben nicht zugegriffen. Sehr zeitgeistig sind speziell die frühen Twingo-Versionen mit mintgrünen Schaltern und Türgriffen.
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Renault Sport Spider (1995-1999): Noch heute ist der Renault Sport Spider ein echter Hingucker. Wer es sehr extravagant mag, wählt die Version ohne Frontscheibe. Trotz der recht bescheiden anmutenden 147 PS ist dann aber ein Helm empfehlenswert.
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Renault Avantime (2001-2003): Mittlerweile werden fast überall die Fahrzeugkategorien wild gemixt. Dass so etwas auch schief gehen kann, musste Renault mit dem Avantime feststellen. In zwei Jahren wurden nur 8.545 Exemplare des Van-Coupés gebaut, das auch zukünftig Exklusivität garantiert.
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Renault Alpine A610 (1991-1995): Dieser flotte Flitzer ist ein Fall für Kenner: Dieser Renault war der letzte Sportwagen, der offiziell den legendären Namen Alpine trug.
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Porsche 968 (1991-1995): Etwas in Vergessenheit sind die 968-Modelle von Porsche geraten, auch weil sie in den Krisenzeiten der Marke erschienen. Dabei bietet der als Krönung der Transaxle-Baureihe angesehene 968 viel Fahrspaß für wenig Geld. Besonders gesucht sind die abgespeckten CS-Modelle, Schnäppchen sind bei Fahrzeugen mit skurriler 1990er-Jahre-Farbgebung oder Automatik möglich.
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Porsche 928 (1977-1995): Zu seinen Lebzeiten wurde der Porsche 928 von den Fans der Marke nur wenig geliebt. Die 911er-Piloten fanden ihn zu verweichlicht, für die 924/944-Fraktion war er zu teuer. Dabei ist der 928 ein Gran Turismo erster Güte und war nicht umsonst „Auto des Jahres“ 1978. Interessant sind die späten GTS-Modelle mit 350 PS.
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Porsche 911 (1993-1998): Zugegeben, bereits heute sind die letzten luftgekühlten Elfer der Porsche-Baureihe 993 nicht mehr ganz so billig. Aber: billiger werden die Sportwagen aufgrund ihrer Bedeutung ganz gewiss nicht mehr. Tipp: Anstatt nach den recht teuren Cabrios zu suchen, sollten sie besser zum Targa greifen, der damals mit großen Glasdach auf den Markt kam.
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VW Golf III VR6 (1991-1997): Auf den ersten Blick nur ein Golf, aber was für einer: Mit dem 174 PS starken Sechszylinder sorgte VW beim Erscheinen des Golf III im Jahr 1991 für einen Paukenschlag. Durch spätere Tuning-Exzesse sind gepflegte Exemplare inzwischen richtig selten geworden.
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VW Golf I Cabrio (1979-1994): Geben Sie es zu: Auch Sie haben „Erdbeerkörbchen“ zum Golf I Cabrio gesagt. Speziell die Fans des offenen Käfers verschmähten den Nachfolger auf Golf-Basis. Noch gibt es gute Stücke, speziell aus den letzten Baujahren, doch mittlerweile ziehen die Preise an.
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Volvo 480 (1986-1995): Viel Zeit und Mühe wendet Volvo dafür auf, um den C30 als legitimen Nachfolger des ES 1800 „Schneewittchensarg“ darzustellen. Die Fans der Marke wissen es hingegen schon lange besser: das war, wenn überhaupt, der futuristisch gestylte 480. Wer das Flair der 1980er-Jahre mag, ist mit dem Keil-Volvo bestens bedient.
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VW Golf I (1974-1983): Gemessen an den Verkaufszahlen auch damals schon beliebt: Der VW Golf I. Heute ist er im Originalzustand ein gesuchter Youngtimer.
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Kombis als Technik-Ikonen verehrt
Manche Modellvarianten werden in der Szene inzwischen sogar als Technik-Ikonen verehrt. So ist etwa unter T-Modell-Fans laut Frank Wilke der 300 TD Turbodiesel (1980 bis 1986) mit seinem drei Liter großen, 125 PS starken Fünfzylinder-Motor besonders gesucht. Den Motor gab es in Deutschland nur im Kombi, die 165 km/h schnellen Autos galten lange als die schnellsten Diesel auf hiesigen Straßen.
Die steigende Beliebtheit von Kombis in Youngtimer-Kreisen und ihr Seltenheitswert bleiben natürlich nicht ohne Auswirkung auf die Preise. Laut Frank Wilke müssen Interessenten für ein gut erhaltenes T-Modell vom Typ 280 TE (1977 bis 1985) ohne Extras mindestens 10.600 Euro einplanen. Je nach Ausstattung würden auch 12.000 oder 13.000 Euro gezahlt. Ein Ford Granada 3000 Turnier (1972 bis 1977) wird „nackt“ auf 6700 Euro geschätzt. Tendenz: auf jeden Fall steigend.
Das war früher kaum vorstellbar. „Ein Kombi war in Deutschland immer ein Nutzfahrzeug, ein rustikales Auto für Handwerker“, sagt Wilke. Von diesen Fahrzeugen wollten sich die Hersteller ab den 70er Jahren bewusst absetzen - mit Kombi-Modellen, „die ein bisschen 'lifestyliger' waren“, erläutert der Klassiker-Experte. Das waren edle Kombis, die gerade nicht für Maler und Handwerker gedacht und auch um einiges teurer in den Preislisten ausgezeichnet waren.
Zwar gab es teure Kombis auch schon vor den 70er Jahren. „So richtig los ging es aber eigentlich erst 1977 mit dem T-Modell von Mercedes“, sagt Wilke. Merkmale der höheren Positionierung waren unter anderem hochwertige Innenraumverkleidungen, Lederausstattungen und ein mit Velours ausgeschlagener Laderaum. (dpa)
Kult-Autos der 1960er Jahre
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Kult-Autos der 1960er Jahre
Mercedes SL „Pagode“
Bei Mercedes trugen etliche Fahrzeuge die Bezeichnung SL. Die berühmteste neben dem 300 SL Flügeltürer ist die oft „Pagode“ genannte Baureihe W 113. Es handelte sich nicht etwa um eine Limousine, sondern um einen Roadster mit optionalem Hardtop - dem das Auto den Spitznamen verdankt. Die Baureihe wurde von 1963 bis 1971 gebaut und ersetzte gleichzeitig den 300 SL und den 190 SL.
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Mercedes „Heckflosser“ W 111
Das viersitzige Cabriolet der Heckflosser-Baureihe W 111/112 avancierte zum Klassiker.
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Mercedes „Heckflosser“ W 111
Mercedes produzierte den Wagen mit der schnörkellosen Linie und den dezenten Heckflossen von 1961 bis 1971 – parallel zu zwei Generationen der Oberklasse-Limousinen.
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Porsche 356 B Roadster
Der Porsche 356 B wurde von Herbst 1959 bis 1961 als Coupé, Cabrio und Roadster produziert. Er ist der erste Serien-Porsche auf Basis des von Ferry Porsche entwickelten „Porsche Nr.1“.
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Porsche 911
Der Porsche 911 gilt bis heute als der Sportwagen-Klassiker schlechthin. 1963 kam er erstmals mit 130 PS auf den Markt. Obwohl alle paar Jahre eine neue Generation auf den Markt kommt, ist die Grundform in 48 Jahren nahezu unverändert geblieben. Der erste Porsche mit herausnehmbarem Targa-Dach wurde im September 1965 auf der IAA als Porsche 911 Targa präsentiert.
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Opel Rekord P2 Coupé
Diesen Opel als „rasenden Kofferraum“ zu bezeichnen ist eine ziemliche Beleidigung. Der langgezogene Kofferraumdeckel des Rekord P2 (1960 bis 1963) wurde in den 60er-Jahren immer als Makel empfunden. Dabei gab es gerade in Amerika zu dieser Zeit ähnliche Fahrzeuge, die bis heute Kult sind.
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Opel Kadett B Coupé Rallye
Diese Version des Kadett B (ab 1965) war sozusagen der Golf GTI der 60er-Jahre. Mit 60 PS, 800 Kilogramm Gewicht und Doppelvergaser war er besonders bei jungen Leuten beliebt. Besorgte Eltern und Verkehrsschützer bezeichneten den Flitzer mit den schwarzen Rallye-Streifen deshalb als „Schwarzen Sarg“.
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Opel GT
Vier Wörter brachten das auf den Punkt, was praktisch alle unter 40 anno 1968 dachten: Nur Fliegen ist schöner. Gemeint war der Opel GT, dessen Design sich stark an der Corvette orientierte. Indes: Wirklich abheben war mit den biederen 60- und 90-PS-Motoren dann doch etwas schwierig.
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BMW Isetta
Nichts ist unmöglich: In Werbespots für die BMW Isetta (1955 bis1962) waren fröhliche Menschen zu sehen, die sich in ihre „Knutschkugel“ pressten, um mit maximal 80 km/h nach Italien zu tuckern. Was heute kaum mehr vorstellbar ist, weckt bei den Beteiligten die schönsten Erinnerungen.
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BMW 2000 C/CS
Das „Schlitzaugen-Coupé“ wurde dieser elegante BMW genannt, dessen Design Wilhelm Hofmeister entwickelte. Karmann fertigte die Karosserie. Von 1965 bis 1970 wurden 12.000 Coupés gebaut.
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VW „Bulli“ T1
Der Bulli ist und bleibt eine Legende. Der Ur-Bulli T1 wurde von 1950 bis 1967 gebaut. Er bot von Beginn an vielfältige Einsatzmöglichkeiten – als Kleinbus, Nutzfahrzeug oder Campingmobil. Mittlerweile ist die fünfte Generation am Start.
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VW Käfer
Über 21 Millionen Exemplare wurden vom Käfer produziert (1938 bis 2003), davon verkaufte VW viele in die USA. Dort war der Käfer gerade in den 1960ern der Renner. Das sorgt für eine große Fangemeinde. Da der Käfer bis 2003 gebaut wurde, liefen das Original und der Retro-Nachfolger New Beetle eine Zeit lang sogar parallel in Mexiko vom Band.
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VW Karmann Ghia Typ 14
In der Zeit zwischen 1955 bis 1974 war der Karmann Ghia der Renner unter den deutschen Sportwagen. 364.401 Coupés und 80.337 Cabrios wurden insgesamt gebaut. Die Technik des Karmann-Ghia Typ 14 war bis auf wenige Details weitgehend identisch mit dem VW Käfer.
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NSU Prinz 4
NSU war ein deutscher Fahrrad-, Motorrad-, Automobil- und Motorroller-Hersteller. 1969 fusionierte NSU mit der Auto Union zur „Audi NSU Auto Union“, die 1985 in Audi umbenannt wurde. Der Prinz 4 wurde von 1961 bis 1973 gebaut. Er ähnelte im Design dem noch eigenwilligeren Chevrolet Corvair.
Foto: Stahlkocher/ Wikimedia
NSU Ro 80
Viel bewundert, aber selten gekauft: Das war das Schicksal des NSU Ro 80 (1967 bis1977). Probleme mit dem Wankel-Motor und ein hoher Preis schreckten Interessenten ab; einig waren sich Fans und Kritiker aber bei dem sensationellen Design. Die Optik war stilbildend und wurde unter anderem beim Audi 100 von 1982 wieder aufgegriffen – 15 Jahre nach dem Ro-80-Debüt.
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Jaguar E-Type Coupé
Der Jaguar E-Type (1961) zählt zu den schönsten je gebauten Autos und er gehört zu den wenigen Fahrzeugen, die es ins New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) geschafft haben.
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Aston Martin DB 5
„Bond, James Bond.” Wie seine charakteristische Vorstellung oder der geschüttelte Martini wird auch der Aston Martin DB5 für immer fest mit dem berühmtesten Geheimagenten der Filmgeschichte verbunden bleiben. Erstmals kam der silberne DB5 in „Goldfinger“ 1964 zum Einsatz – inklusive Schleudersitz, Maschinengewehr und kugelsicherem Panzerschott.
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Mini Cooper S
Der Erfolg des Mini wurde erst möglich, nachdem die schnellen Cooper-Versionen den Mini zum Kultobjekt erhoben hatten. Der Mini Cooper fuhr in den 1960er Jahren einen Rallye-Erfolg nach dem anderen ein.
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Citroën DS
Spricht man das „DS“ des 1955 vorgestellten Citroën in der französischen Originalsprache aus, kommt „Déesse“ heraus – das bedeutet auf Deutsch „Göttin“. Bis 1975 wurde der elegant gezeichnete DS gebaut.
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Renault R4
Erfolgreiche Exportware: Der R4 war für Renault ein Verkaufsschlager. In 100 Staaten wurde der 1961 präsentierte Wagen in seiner Laufbahn bis 1992 an die Kundschaft ausgeliefert.
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Fiat 500
1936 wurde der 500 das erste Mal gezeigt und war bis 1975 das preiswerte Einstiegsmodell der italienischen Marke. In den 90er-Jahren belebte Fiat den „Cinquecento“ wieder. Die seit 2007 produzierte aktuelle Generation ist nicht mehr als günstiger Kleinwagen, sondern eher als trendiger Lifestyleflitzer positioniert, der vor allem bei Frauen gut ankommt.
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Alfa Romeo Giulietta
Die ursprüngliche Giulietta wurde von 1954 bis 1964 in verschiedenen Karosserie-Varianten gebaut. Ihre Formen aus der Design-Schmiede Bertone machen sie zu einer schlichten Schönheit, die bis heute begeistert.
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Alfa Romeo Spider
Der Alfa Romeo Spider der Baureihe 105 bzw. 115 wurde ab 1966 bis 1993 gebaut. So ist der Spider eines der am längsten nahezu unverändert gebauten Cabriolets. Bis heute ist sein Design beliebt.
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Ford Mustang
Dieser Wagen ist der Held der vermutlich coolsten Verfolgungsjagd der Filmgeschichte. 1968 raste Steve McQueen im Film „Bullitt“ mit seinem Ford Mustang Fastback GT 390 über die Straßen von San Francisco.
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Ford Capri
Man könnte es auch als Lob auffassen: „Facharbeiter-Porsche“ taufte der Volksmund den Ford Capri. In der Tat konnte man sich ab 1969 für relativ wenig Geld wie im Ford Mustang fühlen – auch im 1300er-Capri mit 50 PS.
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Volvo P 1800 ES
Hier haben wir ihn, den so genannten „Schneewittchensarg“. Diesen Spitznamen bekam der von 1973 bis 1975 gebaute Volvo P 1800 ES wegen seines verglasten Heckabteils.
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Honda S800
Der Honda S800 kam 1967 als erstes japanisches Auto auf den deutschen Markt. Er wurde von 1966 bis 1970 in Suzuka gebaut. Es gab ihn als Coupé und Cabrio. Der kleine Sportwagen hatte einen längs liegenden Frontmotor und Heckantrieb.
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Mercedes 300 SL Roadster
Wohl der berühmteste Mercedes der Markenhistorie ist der 300SL. Von 1954 bis 57 wurde das Auto als Flügeltürer-Coupé gebaut. Weniger bekannt ist der anschließend, von 1957 bis 1963 produzierte Roadster.
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