Die 1990er-Jahre brachten in der automobilen Oberklasse übergewichtige Staatslimousinen, bei den Kleinwagen bunte Paradiesvögel und unter den Sportwagen Design-Ikonen mit instabilem Fahrverhalten. Wir zeigen die kultigsten Autos der 90er. Foto: Hersteller
Die 90er sind ein unterschätztes Auto-Jahrzehnt. Sie brachten eigenständige Klassiker wie den Audi TT hervor und markieren den Anfang wichtiger Trends: Retro-Modelle, Kleinstwagen modernen Typs und Mini-Vans sind Kinder der 90er.
Wenn Auto-Fans der Zukunft auf die 90er Jahre zurückblicken, dann werden einige Fahrzeuge als moderne Klassiker hervorstechen. Eines davon wird in jedem Fall der Audi TT sein. Das Sportcoupé polarisierte seinerzeit durch sein Design, das nicht nur geliebt wurde. „Vorne wie hinten“ lautete das spöttische Urteil der Kritiker über die sehr klare aber auch sehr ähnliche Formgebung von Front- und Heckpartie.
Doch nicht einmal die erschreckende Unfall-Serie des anfangs im Grenzbereich schwierig zu fahrenden Audi TT konnte seinen Erfolg aufhalten. Der Hersteller griff ein, verpasste dem Wagen einen Heckspoiler und ein optimiertes Fahrwerk, und die Zukunft des zeitlos eleganten Coupés war gesichert.
Kultautos der 1990er Jahre
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Kultautos der 1990er Jahre
VW New Beetle
Noch immer lief und lief und lief der Klassiker in Südamerika vom Band, da belebte VW den Käfer neu und brachte 1998 den New Beetle auf den Markt. Damit trat der Hersteller eine Welle von Retro-Modellen in der Automobil-Branche los, die bis heute nicht abreißt.
Foto: Hersteller
VW Polo Harlekin
Nein, poppig bunte Farben waren in den 90ern niemandem peinlich, und so ist der VW Polo Harlekin 1995 ein Kind seiner Zeit.
Foto: Hersteller
Audi RS2 Avant
Ein Wolf im Schafspelz ist der Audi RS2, der auf eine Kooperation von Audi und Porsche zurückgeht. Nach außen ein braver Audi 80 Avant, fährt er mit der geballten Kraft eines 315 PS starken Fünfzylinder-Motors. Er war 1994 der stärkste bis dahin gebaute Serien-Audi.
Foto: Hersteller
Audi TT
Der Audi TT ist längst ein moderner Klassiker dank seines unverwechselbaren Designs. Kurz nach seiner Markteinführung 1998 machte er durch eine Unfallserie Schlagzeilen, bei der auch Menschen zu Tode kamen. Audi reagierte, rüstete einen Heckspoiler nach und modifizierte das Fahrwerk.
Foto: Hersteller
Audi A2
Er kam erst am Ende des Jahrzehnts 1999 auf den Markt und er war wirklich ein Auto für das neue Jahrtausend. Doch der A2 kam einfach zu früh für die Autowelt. Er war leicht, sparsam, bot trotz kompakter Form viel Platz im Innenraum – und er floppte am Markt.
Foto: Hersteller
BMW 8er
Ein schnittiges Gesicht zeigte auch der 8er von BMW, der zwischen 1989 und 1999 gebaut wurde. Der 8er war bis zu seiner Einstellung 1999 das teuerste Modell im BMW-Programm, blieb im Verkaufserfolg aber hinter den Erwartungen des Herstellers zurück.
Foto: Flickr/Shanes Stuff
BMW 3er (E36)
Mit der Baureihe E36 ging der erfolgreiche 3er BMW im Jahr 1990 in die dritte Generation. Bis heute sind die E36-Modelle bei Fans extrem beliebt und für viele der Inbegriff des 3ers. Im Bild sehen Sie das leistungsstärkere M3 Coupé von 1992 mit 286 PS.
Foto: Hersteller
BMW Z3 Roadster
Der Z3 kam 1995 auf den Markt und bezog sich in Namensgebung und Design auf den kultigen Image- und Technologieträger Z1 aus den späten 80ern. Der Z3 Roadster wurde 1998 durch eine Coupé-Variante ergänzt.
Foto: Hersteller
Mercedes S 500 (W140)
Die Baureihe W 140 (1991 bis 1998) war ein luxuriöser Koloss, Staatskarosse des Kanzlers Helmut Kohl, und spaltete die Auto-Nation in Bewunderer und Spötter. Noch bis heute hängt dem einstigen Flaggschiff von Mercedes die Behauptung nach, die Limousine sei für die Autozüge nach Sylt zu groß gewesen.
Foto: Hersteller
Mercedes SL (R 129)
Sportlich elegant wie seine Vorläufer präsentierte sich die Baureihe R 129, die in den Jahren 1989 bis 1995 die Tradition des Mercedes SL-Modelle fortführte.
Foto: Hersteller
Mercedes SLK
„Sportlich, leicht, kompakt“ heißt das Kürzel. Mit dem SLK siedelte Mercedes 1996 einen offenen Kompaktsportler unterhalb des beliebten SL an und landete mit dem Design und dem Konzept einen Volltreffer. Besonderheit des SLK war sein klappbares Stahldach.
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Mercedes A-Klasse
Bis heute wir die A-Klasse als bisweilen als „Elch“ bezeichnet. Denn der Mini-Van, mit dem Mercedes 1997 die Kompaktklasse revolutionieren wollte, kippte um bei einem Fahrtest, dem sogenannten Elch-Test. Mercedes reagierte und rüstete die A-Klasse mit dem elektronischen Stabilitätsprogramm ESP aus – seinerzeit ein ganz neues System, dass es sonst nur in der Luxusklasse gab.
Foto: Hersteller
Smart
Nicolas Hayek, Mitbegründer des Uhren-Herstellers Swatch, holte sich für seine Idee eines kleinen Stadtwagens mit der Daimler AG einen starken Partner, nachdem VW aus dem Projekt ausgestiegen war. So kam 1998 der Smart City-Coupé, später Fortwo genannt, auf den Markt.
Foto: Hersteller
Porsche 911 (993)
Mit der Baureihe 993 (ab 1993) baute Porsche seinen Klassiker, den 911er, zum letzten Mal mit luftgekühlten Boxermotoren. Daher hat diese Baureihe für manche Porsche-Fans eine besondere Bedeutung. Im Bild sehen Sie den 911 Turbo.
Foto: Hersteller
Porsche Boxster
Porsche brachte 1996 mit dem Boxster ein neues Einstiegsmodell, das auf der Roadster-Welle mitschwimmen und in einer Absatzkrise des Unternehmens neue Käuferschichten erschließen sollte. Das Konzept ging auf, auch wenn viele eingefleischte Porsche-Fans über den Boxster die Nase rümpften.
Foto: Hersteller
Ford Ka
Der Ka war 1996 einer der ersten Kleinstwagen am Markt und polarisierte mit seinem „New-Edge-Design“, der Kombination aus kantigen und gewölbten Formen.
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Ford Escort RS Cosworth
Spitzenmodell der fünften Generation des Ford Escort (ab 1990) war der RS Cosworth. Der 220 PS starke Flitzer fuhr auch bei Rallye-Wettbewerben Erfolge ein.
Foto: Flickr/Tonylanciabeta
Opel Calibra
Zwei Namen stehen als Synonyme für sportliche Modelle aus dem Hause Opel: Manta und Calibra (1990 bis 1997). Langsam wird es auch beim Calibra immer schwerer, unverbastelte Exemplare des schnittigen Fronttrieblers zu finden.
Foto: Hersteller
Renault Clio
Der Clio (ab 1990) ist einer der erfolgreichsten Renault-Kleinwagen und aus dem Straßenbild der 90er nicht wegzudenken. Auch als Rallye-Flitzer feierte er Erfolge. Im Bild sehen Sie den Clio 16V von 1992 im Rallye-Einsatz.
Foto: Hersteller
Renault Twingo
Die Knutschkugel Twingo (ab 1993) hat der Marke Renault durch ihr Design im wahrsten Sinne ein sympathisches Gesicht verliehen und erfreut sich bis heute großer Beliebtheit.
Foto: Hersteller
Renault Sport Spider
Mit dieser offenen Flunder bewiesen die Franzosen gleichermaßen Mut und Spieltrieb. Das eigentlich für den Motorsport entwickelte, futuristisch gestaltete Fahrzeug wurde zwischen 1995 und 1999 auch als Straßenversion angeboten.
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Peugeot 306 Cabrio
Seine schlichte Eleganz macht das Cabrio des Peugeot 306 (1994 bis 1997) noch heute zu einem echten Hingucker.
Foto: Hersteller
Mazda MX-5
Der Mazda MX-5 löste Anfang der 90er Jahre die Welle der Roadster-Modelle aus und gilt vielen Fans bis heute als Inbegriff von Fahrspaß.
Foto: Hersteller
Fiat Barchetta
Eine der optisch gelungensten Antworten auf den Mazda MX-5 war der Fiat Barchetta, der 1995 bis 2005 immer wieder in verschiedenen Editionen neu aufgelegt wurde.
Foto: Hersteller
Lancia Delta Integrale Evo
Mit dem Lancia Delta Integrale Evo (1991) endete in den 90ern die Entwicklung des Allrad-Rallyesportlers aus den 80er Jahren. 1992 holte der Evo noch einmal den Marken-WM-Titel. Im Bild sehen Sie die Rallye-Version.
Foto: Hersteller
Lotus Elise S1
Ein puristischer Leichtbau-Mittelmotor-Sportwagen – das war das 1996 Konzept der ersten Elise. Und es sollten weitere Elisen folgen. Denn die leichten Flitzer bieten zu vergleichsweise niedrigen Preisen ein Fahrgefühl, das es sonst nur bei deutlich teureren Spitzen-Sportwagen gibt.
Foto: Flickr/Bryn Pinzgauer
Ferrari 550 Maranello
Schlicht-elegantes Design mit fließenden Fomen und die Bauweise mit Front-Motor und Heckantrieb – der 550 Maranello markierte gegenüber den 12-Zylinder-Modellen der Testarossa-Reihe eine Neu-Orientierung.
Foto: Flickr/T.M.O.F.
Lamborghini Diablo
Der Diablo von Lamborghini war ab 1990 über Jahre in verschiedenen Versionen das prägende Modell des Sportwagen-Herstellers und einer der exklusivsten Supersportler seiner Zeit.
Foto: Hersteller
Bugatti EB 110
Mit dem EB 110 wurde die Marke Bugatti 1991 furios wiederbelebt. Der Zwölfzylinder-Bolide leistete ab 560 PS.
Foto: Flickr/Sicnag
Corvette C5
Die Corvette C5 war weitestgehend eine Neukonstruktion und sorgte dafür, dass die amerikanische Sportwagen-Ikone 1997 wieder den Anschluss an die Konkurrenz aus Europa fand.
Foto: Hersteller
Citroen 2CV
Im Jahr 1990 wurde die letzte Ente produziert. Doch bis heute sind die unverwüstlichen Kult-Autos auf unseren Straßen unterwegs.
Foto: Hersteller
Trabant 1.1
Auch für den Trabi war nach der Wende schnell das Aus gekommen. Der letzte Trabant 1.1 wurde April 1991 produziert.
Foto: Flickr/Asterion
Mini Mk VII
Der letzte modellgepflegte klassische Mini war der Mk 7 (1996). Das nächste Modell mit dem Namen Mini sollte 2001 auf den Markt kommen und aus dem Hause BMW stammen.
Foto: Flickr/Josh Dobson
Golf III VR6
Im Jahr 1991 ging der VW-Verkaufsschlager Golf in die dritte Generation. Als Golf VR6 erregte er Aufsehen mit einem quer verbauten Sechszylindermotor, der gleichermaßen kraftvoll (174 PS) und laufruhig war. Der VR6 setzte damit neue Maßstäbe in der Kompaktklasse.
Foto:
Hersteller
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Der Audi A2 war technisch seiner Zeit weit voraus, aber kam beim Kunden einfach nicht an. Die Mercedes A-Klasse fiel im Elch-Test um und erntete Spott und Häme. Trotzdem war das Konzept der kompakten Mini-Vans nicht tot zu kriegen, denn es ist ein Produkt der Vernunft. Eine Erfindung der 90er sind Mini-Vans zwar nicht – da waren die japanischen Hersteller schneller, zum Beispiel mit dem Nissan Prairie von 1982. Doch Mini-Vans haben sich ab den 90ern mehr und mehr durchgesetzt und finden sich heute in den Modellpaletten fast aller Hersteller.
Kult-Autos der 1980er Jahre
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Kult-Autos der 1980er Jahre
Audi Quattro
Er brachte den Allradantrieb auch in Straßenautos und revolutionierte den Rallye-Sport: der Audi Quattro. Selbst über 30 Jahre nach der Einführung des Ur-Quattro bekommen Audi-Fans noch leuchtende Augen, wenn sie an die Motorsporterfolge von Walter Röhrl, Michèle Mouton und Co. denken.
Foto: Hersteller
VW Käfer
Er läuft und läuft und läuft…vom Band. Wie in den Jahrzehnten zuvor ist der Käfer auch noch in den 1980ern ein beliebtes Auto. In Mexiko wird im Mai 1981 der 20-millionste Käfer fertig gestellt.
Foto: Hersteller
VW Golf GTI
Auch der Golf, der 1983 in die zweite Generation ging, war nach wie vor eines der prägenden Autos seiner Zeit. Der Golf II GTI (im Bild) leistete 112 PS, fuhr 190 km/h Spitze und erreichte Tempo 100 aus dem Stand in neun Sekunden.
Foto: Abdruck fuer Pressezwecke honora
Alfa Romeo Alfetta GTV 2.0
Schön war sie ja, die Alfetta von Alfa Romeo. Doch für eine Limousine der gehobenen Mittelklasse schickt es sich nicht, technisch anfällig zu sein und Rost anzusetzen. Die Alfetta GTV 2.0 (im Bild) wurde von 1976 bis 1980 gebaut.
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Alfa Romeo Alfetta GTV 6 2.5
Ihre Nachfolgerin, die Alfetta GTV 6 2.5 (im Bild) rollte zwischen 1980 und 1982 vom Band. Im Jahr 1984 wurde die Alfetta vom Alfa Romeo 90 abgelöst.
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Fiat Panda
Der Fiat Panda ist eine Kult-Kiste unter den Kleinstwagen. Er erblickte 1980 das Licht der Welt. Designer Giorgio Giugiaro hatte ihn als „Haushaltsgerät auf Rädern“ konzipiert. Der günstige Zwerg zählt heute zu den erfolgreichsten Modellen in der Fiat-Konzerngeschichte. Der Panda der ersten Baureihe wurde bis 2003 über vier Millionen mal gebaut.
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Opel Corsa A
Auch Opel warf in den 1980ern die erste Baureihe des Kleinwagens Corsa auf den Markt. Der Corsa war der erste Kleinwagen im Opel-Sortiment und kam als Antwort auf den Ford Fiesta (1976) und den VW Polo (1975) recht spät. Der Corsa A wurde bis 1993 gebaut.
Foto: Hersteller
Matra Murena
Der Matra Murena war ein dreisitziges Sportcoupé, das zwischen 1980 und 1983 gebaut wurde. Da Matra ein Abkommen über den Bau des Renault Espace geschlossen hatte und der Murena bei Renault als Konkurrenz für das eigene Sportcoupé Alpine galt, war dem Murena nur eine kurze Produktionszeit vergönnt.
Foto: Joost J. Bakker IJmuiden/ Flickr
Opel Manta 400
Ein echter Donnerbolzen war der Manta 400, der von Tuner Irmscher für Opel auf Basis des Manta B als Rallye-Fahrzeug entwickelt wurde. Der Manta 400 war erstmals beim Genfer Salon 1981 zu sehen. Insgesamt wurden 245 Stück gebaut.
Foto: Hersteller
Porsche 944
Der Porsche 944 war die Weiterentwicklung des 924. Wie sein Vorgänger hatte der 944 den Motor vorn, aber den Antrieb an der Hinterachse (Trans-Axle-Prinzip). Die Motorenpalette des 944 reicht von 150 PS bis 250 PS beim Spitzenmodell 944 Turbo. Er wurde von 1981 bis 1991 gebaut.
Foto: Hersteller
Porsche 959
Der Porsche 959 war 1986 das schnellste straßenzugelassene Auto. Der Supersportler wurde nur bis 1988 gebaut. Der 450 PS starke Allrad-Renner ist eine kompromisslose Fahrmaschine. Er erreicht Tempo 100 in 3,7 Sekunden.
Foto: Hersteller
Mercedes 500 SL
Er war die Ablösung für die Pagode: der Mercedes SL. Er galt als elegantes Status-Symbol und wurde nahezu unverändert von 1971 bis 1989 gebaut. Der 500 SL Roadster mit Coupé-Dach, wie er hier im Bild zu sehen ist, wurde von 1985 bis 1989 gebaut.
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Mercedes SL R 129
Der Nachfolger kam 1989 und ließ die beiden Buchstaben „SL“ erneut als Synonym gelten für das Eleganteste, das Mercedes zu bieten hatte. Er wurde bis 2001 gebaut.
Foto: Hersteller
Mercedes 190 Baureihe W 201
Mercedes-Benz 190 (Baureihe W 201, 1982 bis 1993). Der Typ 190 wurde von 1982 bis 1984 gebaut. Als Taxi prägte die Baureihe W 201 das Straßenbild der 80er und 90er Jahre.
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Renault Fuego
Renault schrieb sich dem Sportcoupé Fuego das Feuer in den Namen. 1980 bekam der Hersteller für den Fuego sein erstes Goldenes Lenkrad verliehen. Von 1980 bis 1987 lief der Fuego in Europa vom Band; in Südamerika wurde er bis 1995 produziert.
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Renault R5 Turbo
Renault produzierte den R5 zwischen 1972 und 1996. Als Renault R5 Turbo war er ab 1981 auch im Rallye-Sport in der populären Gruppe B am Start. Im Gegensatz zu anderen Kompaktwagen, die Rallye-Geschichte schrieben, fehlte dem R5 allerdings der Allrad-Antrieb.
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Lancia Delta
Der Lancia Delta wurde von 1979 bis 1999 gebaut. Als allradgetriebene Rallye-Fahrzeuge erzielten verschiedene Varianten des Lancia Delta in den 1980ern und frühern 90er Jahren Erfolge im Rallye-Sport. Lancia konnte 1983 die Rallye Monte Carlo und den Marken-WM-Titel mit dem Delta gewinnen.
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Peugeot 205
Der Peugeot 205 wurde von 1983 bis 1996 produziert. Bereits im Jahr der Markteinführung hagelte es Auszeichnungen: Goldenes Lenkrad, Bester Kleinwagen und Auto des Jahres. Neben dem braven Kleinwagen…
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Peugeot 205 Turbo 16
… gab es auch eine turbo-aufgeladene Rallye-Version des 205. Der 205 Turbo 16 hatte außer dem Namen und der gemeinsamen Bodenplatte technisch kaum mehr etwas mit dem Serienfahrzeug gemein. Doch die Rallye-Erfolge entfalteten ihren Werbe-Effekt.
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Lamborghini Jalpa
Der Jalpa wurde von 1982 bis 1988 produziert. In dieser Zeit wurden nur 420 Exemplare gebaut. Der Lamborghini Jalpa hatte es nicht leicht, denn der leichtere Porsche 911 und der stärker motorisierte Ferrari 328 Quattrovalvole fuhren ihm davon.
Foto: Hersteller
Lamborghini LM
Der Geländewagen LM wurde von Lamborghini und der Firma Mobility Technology International entwickelt. Er ähnelt nicht ohne Grund dem Hummer: Der LM wurde auf eine Ausschreibung der US-Armee hin entwickelt, unterlag bei Vergleichstests jedoch dem Hummer. Als ziviler Geländewagen wurde der LM zwischen 1986 und 1993 nur 301-mal gebaut.
Foto: Hersteller
Ferrari 328
Er ist ein Kind der 1980er Jahre und gilt bis heute als zeitlos elegant: der Ferrari 328. Der 1985 bis 1989 gebaute Achtzylinder-Sportwagen leistet 270 PS und fährt etwa 263 km/h Spitze. Der 328, auf den der 348 folgte, war der letzte Ferrari mit quer eingebautem Achtzylinder.
Foto: Hersteller
Ferrari F40
Der Supersportler F40 wurde von Ferrari zwischen 1987 und 1992 gebaut. Zum 40jährigen Firmenjubiläum von Ferrari brachte der F40 Rennsport-Technik auf die Straße, zum Beispiel Karosserieteile aus kohlefaserverstärktem Kunststoff. Der Renner ist 479 PS stark und fährt 324 km/h Spitze laut Hersteller.
Foto: Hersteller
Ferrari Testarossa
In den 1980ern stellte Ferrari seinen absoluten Kult-Zwölfzylinder auf die Räder, den Testarossa. Er wurde von 1984 bis 1996 gebaut. Der Renner mit den Rippen an den Türen schrieb auch Fernseh-Geschichte in der Serie Miami Vice. Er leistet 390 PS und fährt etwa 290 km/h Spitze.
Foto: Frank and Myra Fan/ Flickr
BMW 3er Cabrio
Nach dem Erfolg des 3ers brachte BMW 1985 das erste Cabrio der Modellreihe auf den Markt. Im Jahr 1988 folgte das Cabrio des BMW M3 (im Bild), das bis 1991 nur 786-mal gebaut wurde.
Foto: Hersteller
BMW 750 iL
Im bärenstarken 750i und 750iL (im Bild) brachte BMW 1986 den ersten deutschen Zwölfzylinder-Motor der Nachkriegszeit auf die Straßen. Der Wagen war 299 PS stark und 250 km/h schnell.
Foto: Hersteller
BMW Z1
Der BMW Z1 wurde 1987 auf der IAA vorgestellt und zwischen 1989 und 1991 in einer limitierten Serie von genau 8000 Stück gebaut. Einen besseren Aufbruch ins neue Jahrzehnt als mit einem derart aufsehenerregenden Auto hätte sich kein Marketing-Stratege ausdenken können.
Foto: Hersteller
BMW 850i
Ein schnittiges Gesicht zeigte auch der 8er von BMW, der zwischen 1989 und 1999 gebaut wurde. Der 8er war bis zu seiner Einstellung 1999 das teuerste Modell im BMW-Programm, blieb im Verkaufserfolg aber hinter den Erwartungen des Herstellers zurück.
Foto: Shanes Stuff/ Flickr
Jaguar XJ 220
Der Jaguar XJ220 ist ein Kind der 80er Jahre, auch wenn er erst ab 1992 produziert werden sollte. Der Prototyp erregte bereits 1988 Aufsehen in der Auto-Welt. Jaguar-Ingenieure hatten sich nach ihrer Arbeitszeit getroffen, um ihrem Ehrgeiz nachzugehen, den schnellsten Straßensportwagen ihrer Zeit zu entwickeln. Das Ziel: 350 km/h bzw. 220mph.
Foto: Hersteller
Volvo 480
Der keilförmige Volvo 480 wurde von 1986 bis 1995 gebaut. Der Shooting-Break gilt unter Fans der Marke als legitimer Nachfolger des kultigen P1800 ES. Außerdem war der 480 Volvos erster Fronttriebler.
Foto: Autonews
Die 1980er Jahre brachten im Rallye-Sport und auf der Straße beachtliche Fahrzeuge hervor.
Foto:
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Auto
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Auto
Mit Fahrzeugen wie Ford Ka, Renault Twingo und dem noch kleineren Smart markieren die 90er zudem den Beginn einer ganzen Welle moderner Kleinstwagen, die nicht nur durch ihre praktischen Eigenschaften punkten, sondern auch durch ein jeweils eigenständiges Design.
Eine weitere Welle, die in den 90ern losgetreten wurde, ist der Trend zum Retro-Design. Was VW mit dem New Beetle anfangs noch mit schleppendem Erfolg versuchte, hat sich später nicht nur für die Wolfsburger gelohnt. Auch andere Marken sind längst aufgesprungen und entwickeln neue Fahrzeuge mit den Namen und markanten Design-Details ihrer Ikonen vergangener Jahre.
Kult-Autos der 1970er Jahre
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Kult-Autos der 1970er Jahre
BMW 5er
Sportliche Limousine mit viel Platz: Das Konzept des 1972 vorgestellten 5ers ging auf. Der erste Fünfer bot einen Reihensechszylinder mit bis zu 218 PS.
Foto: Hersteller
BMW 3er
Im Jahr 1975 präsentierte BMW die erste Generation seiner 3er-Reihe, die sich als Erflog entpuppte und bis heute ein Kundenmagnet ist.
Foto: Hersteller
VW-Porsche 914
Wohl kaum ein anderer Sportwagen wird so unterschätzt wie der Porsche 914. Dabei war er der erste Großserien-Mittelmotorsportwagen der Welt. Zwischen 1969 und 1976 wurden knapp 120.000 Exemplare gebaut. Der 914 hatte ein großes Image-Problem, da Porsche ihn gemeinsam mit Porsche entwickelte.
Foto: Hersteller
Porsche 924
Der 924er (1976 bis 1988) sollte eigentlich der Nachfolger des VW-Porsche 914 werden, kam aber dann als Porsche-Einsteigermodell unterhalb des 911ers auf den Markt. Der wassergekühlte Vierzylinder-Motor war vorn verbaut, die Antriebsachse hinten. Viele Teile stammten von VW und Audi. Der ursprünglich verbaute 125 PS Motor kam auch im Audi 100 zum Einsatz.
Foto: Hersteller
Porsche 928
Zu seinen Lebzeiten wurde der Porsche 928 (1977-1995) von den Fans der Marke nur wenig geliebt. Die 911er-Piloten fanden ihn zu verweichlicht, für die 924/944-Fraktion war er zu teuer. Dabei ist der 928 ein Gran Turismo erster Güte und war nicht umsonst „Auto des Jahres“ 1978. Interessant sind die späten GTS-Modelle mit 350 PS.
Foto: Hersteller
Melkus RS 1000
Er war der Traumwagen der DDR: der Melkus RS 1000. Rennfahrer und Konstrukteur Heinz Melkus baute den schnittigen Sportwagen zwischen 1969 und 1979.
Foto: dpa
Mercedes SL
Er war die Ablösung für die Pagode: der Mercedes SL. Er galt als elegantes Status-Symbol und wurde nahezu unverändert von 1971 bis 1989 gebaut.
Foto: Hersteller
Mercedes S-Klasse
Mercedes präsentierte 1972 seine neue Oberklasse und nannte sie erstmals offiziell S-Klasse. Die Baureihe W 116 war eine völlig neu entwickelte Fahrzeuggeneration.
Foto: Hersteller
Mercedes W123
Die Baureihe W123 (1975 bis 1986) gehört wohl zu den häufigsten und bekanntesten Fahrzeugen der Marke mit dem Stern. Besonders als Taxi prägte dieses Fahrzeug über Jahrzehnte das deutsche Straßenbild.
Foto: Hersteller
Mercedes G-Klasse
Die G-Klasse wird seit 1979 nahezu unverändert produziert. Im Bild sehen Sie eine G-Klasse von 1979 (Vordergrund) und ein Fahrzeug von 2004 (Hintergrund).
Foto: Hersteller
Opel Manta
Ende der 1960er-Jahre rückten insbesondere junge Leute zunehmend als Autokäufer in den Mittelpunkt. Diese wollten natürlich nicht den spießigen Kadett fahren, sondern den schicken Manta. Schon im ersten halben Verkaufsjahr 1970 setzt Opel 55.393 Fahrzeuge ab.
Foto: Hersteller
VW Golf I
Gemessen an den Verkaufszahlen war er auch seinerzeit schon beliebt: Der VW Golf I (1974-1983). Heute ist er im Originalzustand ein gesuchter Youngtimer.
Foto: Hersteller
Audi 50
Er war der erste deutsche Kompaktwagen mit quer verbautem Frontmotor und umklappbarer Rücksitzbank. Der Audi 50 wurde 1974 vorgestellt.
Foto: Hersteller
VW Polo
VW griff gleich dankbar zu und baute auf Basis des Audi 50 den ersten Polo. Während der besser ausgestattete Audi 50 1978 eingestellt wurde, war dem Polo bis heute ein ums andere Mal ein Nachfolge-Modell beschieden.
Foto: Hersteller
Audi 80
Ein Technik-Baukasten war es, der dem VW-Konzern einst das Überleben sicherte. Als im Jahr 1972 der Audi 80 debütierte, besaß VW mit einem Schlag moderne Frontantriebstechnik.
Foto: Hersteller
VW Passat
Vom Audi 80 konnte VW relativ günstig ein Fließheck-Pendant und später einen Kombi ableiten. 1973 schlug so die Geburtsstunde des Passat.
Foto: Hersteller
Audi 100 Coupé S
Das Audi 100 Coupé S wurde erstmals 1969 auf der IAA in Frankfurt präsentiert. Er basierte auf der 100er Limousine. Der Radstand war gekürzt und die Form erinnerte an den Fiat Dino.
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Lamborghini Miura Jota
Der Lamborghini Miura Jota war 1970 ein Einzelstück mit für seine Zeit herausragenden Fahrleistungen: Spitzengeschwindigkeit 320 km/h bei einer Beschleunigung von 0 auf 100 in 3,6 Sekunden.
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Lamborghini Countach LP 400
Mit dem Countach setzte Lamborghini einen Trend in der Sportwagenszene. Die Keilform und die Scherentüren wurden zum Markenzeichen der Lamborghini-Modelle. Trotz der Ölkrise wurde 1974 der erste Countach ausgeliefert.
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Renault Alpine (1961 bis 1977)
Der Sportwagen Renault Alpine wurde in den 70ern in zwei Modell-Generationen gebaut, die sich zeitlich überlappen. Der A110 (im Bild) war ein erfolgreicher Rallye-Sportwagen.
Foto: Hersteller
Renault Alpine (1971 bis 1985)
Der Renault Alpine A310 wurde von 1971 an parallel zu seinem Vorgänger-Modell gebaut. Der kantige Sportler hatte ein auffälliges Design.
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Fiat 130
Der Fiat 130 ist heute kaum mehr bekannt. Die Limousine der oberen Mittelklasse wurde von 1969 bis 1977 gebaut.
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Citroen SM
Eigenwillige Optik und ein kräftiger Maserati-Motor konnten den Citroen SM nicht zu einem Verkaufsschlager machen. Er wurde nur von 1970 bis 75 gebaut.
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Peugeot 304
Mit schlichter Linie aus dem Hause Pininfarina und quer verbautem Leichtmetallmotor machte sich der Peugeot 304 ab 1970 auf den Weg.
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Ford Escort (1968)
Der erste Ford Escort floppte auf dem deutschen Markt. Wegen seines eigentümlich geformten Kühlergrills nannte man ihn auch „Hundeknochen“.
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Ford Escort (1975)
Auch der zweite Escort tat sich schwer im Verkauf. Sein Heck-Antrieb und die starre Hinterachse mit Blattfedern galten in den 70ern bereits als nicht mehr zeitgemäß.
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Ford Fiesta
Der erste Fiesta entwickelte sich zum Erfolg für Ford. Von 1976 bis 1983 verkaufte er sich rund drei Millionen mal.
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Toyota Corolla
Im Jahr 1970 ging der Corolla schon in die zweite Generation (Modell E20, bis 1974). Der Japaner gehört inzwischen zu den erfolgreichsten Verkaufsschlagern der Auto-Geschichte.
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BMW M1
Nie war ein deutscher Sportwagen italienischer und das aus gutem Grund: Das Design des BMW M1 (1972) stammt von Giugiaro, Entwicklung und zunächst auch die Fertigung erfolgten bei Lamborghini. Seit fast 30 Jahren warten die BMW-Fans auf einen würdigen Nachfolger.
Foto:
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