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Auto
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19. April 2012

Auto-Messe in Peking: Stretch-Modelle und China-Kopien

Den Porsche Cayenne und seine chinesischen Klone, einen Ferrari mit Drachen-Muster und einen superflachen Citroen – das hat die Auto China 2012 in Peking zu bieten. Foto: Hersteller

Stretch-Versionen deutscher Erfolgsmodelle, ein Ferrari mit goldenem Drachen-Emblem, ein echter Porsche Cayenne neben vielen Kopien seines Designs – das ist die Auto China in Peking (23. April bis 2. Mai). Wir zeigen eine Vorschau.

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Audi präsentiert auf der Auto China nach dem Q3 Vail, den die VW-Tochter voriges Jahr in Detroit zeigte, nun eine weitere sportliche SUV-Studie. In einem auffälligen Blau zeigt sich der Q3 RS Concept. Sein 2.5-TFSI-Motor kombiniert Direkteinspritzung und Turboaufladung. Der Allrad-Sportler ist 360 PS stark, sprintet in 5,2 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und erreicht 265 km/h Spitze.

Deutsche Hersteller bauen zudem gerne komfortabel ausgestattete Stretch-Versionen ihrer Erfolgsmodelle für den chinesischen Markt. So zeigt BMW in Peking zum Beispiel einen um elf Zentimeter in der Länge gestreckten 3er. Entwickelt wurde der Stretch-Dreier in Deutschland, produziert wird er allerdings im chinesischen Shenyang.

Darüber hinaus zeigen die Münchner in Peking eine seriennahe Studie des BMW i8, den Concept Spyder. Der offene zweisitzige Sportwagen weicht von dem ursprünglich als 2+2-Sitzer konzipierten i8 ab. Er ist kürzer und die Türen sind nicht mehr transparent wie noch bei der ursprünglichen Studie. Die Vorderachse wird von einem 131 PS starken Elektromotor angetrieben, die Hinterachse von einem Dreizylinder-Turbobenziner mit 223 PS.

Mercedes stellt in Peking das Facelift der G-Klasse aus. Die Schwaben haben ihren Gelände-Klassiker behutsam aufgefrischt, ohne den Charakter des urigen Kastens zu beschneiden. Ins Auge fallen zum Beispiel LED-Tagfahrleuchten. Außerdem soll Mercedes den CLA, eine kompakte Limousine auf Basis der neuen A-Klasse, im Gepäck haben.

Cayenne im Kreise der Kopien

Porsche präsentiert den Cayenne in der neuen GTS-Variante. Optisch unterscheidet sich der Cayenne GTS vom Basismodell unter anderem durch das vom Cayenne Turbo übernommene Frontdesign, weiter ausgestellte Radhäuser, breitere Schwellerverkleidungen und einen charakteristischen Dachspoiler mit Doppelflügelprofil.

Der Cayenne ist in China sehr beliebt und es ist ein sicherlich nicht gern gesehenes Kompliment an die Designer und Ingenieure aus Stuttgart, dass der Cayenne in Peking in Gesellschaft zahlreicher mehr oder weniger eindeutiger Kopien chinesischer Hersteller zu sehen ist.

Ferrari feiert in Peking sein China-Jubiläum. Vor zwanzig Jahren wurde der erste Achtzylinder-Sportler aus Maranello nach China geliefert. Damals war es ein 348 TS. Heute legt Ferrari zum Jubiläum eine Sonderedition des 570 PS starken 458 Italia auf mit vergoldeten Felgen, einem goldenen Drachen auf der Haube und schwarzen Rallye-Streifen.

Fiat zeigt seine neue kompakte Limousine Viaggio, die in China als „Fei Xiang“ angeboten wird. Bisher hat der Hersteller nur Detailaufnahmen veröffentlicht. Das gemeinsame Modell des Fiat-Chrysler-Konzerns hat die gleiche Plattform wie die Alfa Giulietta und der Dodge Dart. Der Viaggio  ist das erste Modell, das im neuen GAC-Fiat-Werk in Changsha (Provinz Hunan) produziert wird.

Citroen zeigt mit der Studie DS9 in Peking eine 4,93 Meter lange Sportback-Limousine, die an den Porsche Panamera erinnert, jedoch deutlich mit 1,27 Metern Höhe noch flacher ist. Die Studie ist als Plug-in-Hybrid ausgelegt mit einem 225 PS starken Benziner und einem 70 PS Elektromotor. Sie trägt Züge der Design-Studie „Metropolis“, die 2010 in Shanghai zu sehen war. (FR, qui)

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