Der Aston Martin V12 Vanquish aus „Stirb an einem anderen Tag“ ist vorne mit Maschinengewehren und einem Raketenwerfer ausgestattet. Foto: Hersteller
Die meisten Leinwandhelden seit John Wayne sind längst vom Pferd gestiegen. Autos spielen in vielen Filmen und Serien wichtige Nebenrollen. Manchmal werden sie sogar zu Hauptakteuren. Für Hersteller ist die Leinwandpräsenz lukrativ.
Wenn Hollywood am 26. Februar wieder die Oscars verleiht, stehen vor allem die Schauspieler im Rampenlicht. Doch für einen Kinohit braucht es mehr als Stars. Stuntszenen und Spezialeffekte tragen zur Spannung bei. Oder auch Verfolgungsjagden, die ohne fahrbaren Untersatz kaum denkbar wären. So hat sich über die Jahrzehnte von Hollywood aus eine Fahrzeugkategorie gebildet, die bei den Herstellern genauso beliebt ist wie beim Publikum: das Filmauto.
Um die rollenden Blechakteure hat sich mittlerweile fast schon eine Industrie gebildet, zumindest lassen sich damit vortrefflich Kunden akquirieren. Denn wie könnte man besser ein neues Modell bewerben, als einen Kinoheld damit über die Leinwand fahren zu lassen? „Das ist mittlerweile ein riesiges Geschäft geworden“, sagt Johannes Schultz, der lange Jahre bei BMW für dieses „Product Placement“ verantwortlich war, über konkrete Zahlen aber nicht sprechen möchte.
Die Figur des britischen Geheimagenten James Bond ist einer der wichtigsten PS-Protagonisten im Kino. Er hat mit die meisten Zuschauer und fährt 2012 schon im 50. Jahr über die Leinwand. Seit seinem dritten Film „Goldfinger“ ist er Aston-Martin-Fahrer und hat den eigentlich exotischen DB5 zu einem berühmten Auto gemacht.
Die Flitzer der Film- und Serienhelden
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Die Flitzer der Film- und Serienhelden
Sean Connery und sein Aston Martin DB5 sind bis heute Kult.
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Geheimdienst-Bastler „Q“ präparierte den silbernen Aston Martin DB5 mit einem sogenannten „Tyre shredder“, eine Vorrichtung, die beim gegnerischen Auto die Reifen zerfetzt.
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Außerdem gehörte zur Ausstattung ein Maschinengewehr, das hinter einer Seitenlampe versteckt war.
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Telefon und Schleudersitz waren in den 60er-Jahren noch besonders ausgefallene Gadgets.
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Außerdem konnte der Wagen Öl versprühen, um so seine Verfolger abzuhängen.
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Der AMC Hornet ist das Auto, mit dem James Bond den legendären Sprung über eine abgebrochene Brücke wagte in „Der Mann mit dem goldenen Colt“.
Foto: Beaulieu National Motor Museum
Ein weiterer bekannter Bond-Stunt aus „In tödlicher Mission“ verhalf der Ente (Citroen 2CV) zu einem ungeahnten Höhenflug.
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Während Bond 1977 im Film „The Spy Who Loved Me" (Der Spion, der mich liebte) seinen neuen Lotus Esprit auf Sardinien ausführt, wird er von Bösewichtern bis auf einen Pier gejagt. Anstatt anzuhalten, fährt Bond direkt ins Meer. Der 160 PS starke Lotus zieht die Räder ein und fährt Flossen aus, wodurch er sich in ein U-Boot verwandelt.
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Pierce Brosnan fuhr als James Bond unter anderem in „Golden Eye“ BMW. Seit „Stirb an einem anderen Tag“ fährt 007 allerdings wieder Aston Martin.
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Der Aston Martin V12 Vanquish aus „Stirb an einem anderen Tag“ ist vorne mit Maschinengewehren und einem Raketenwerfer ausgestattet.
Foto: Hersteller
Der grüne Jaguar XKR (hinten), der 007 in „Stirb an einem anderen Tag“ verfolgt, ist dem Aston Martin allerdings nicht unterlegen, wenn es um die Requisiten-Bewaffnung geht.
Foto: Hersteller
Auch der Jaguar XKR, mit dem Bösewicht Zao James Bond über einen isländischen Gletscher jagt, ist mit Raketen ausgestattet.
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Aktuell fährt James Bond (Daniel Craig) einen Aston Martin DBS.
Foto: Hersteller
Im Bond-Streifen „Ein Quantum Trost“ musste der DBS viel aushalten. 007 jagte das edle Gefährt durch einen Steinbruch.
Foto: Hersteller
Der Vorher-Nachher-Effekt: Im Hintergrund steht ein unversehrter DBS, im Vordergrund das Stunt-Fahrzeug aus dem Film.
Foto: Beaulieu National Motor Museum
Auch in der Iron-Man-Filmreihe verfügt der Held Tony Stark (Robert Downey Jr.) über einen schicken Fuhrpark.
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Im ersten Teil der Marvel-Comic-Verfilmung fuhr der technikverliebte Milliardär einen Audi R8 mit rund 420 PS unter der Haube.
Foto: Audi
Neben diversen Oldtimern stand im zweiten Teil dann ein offener Audi R8 Spyder in Starks riesiger Garage. Ein Auto ist für einen Superhelden schließlich nicht genug.
Foto: Audi
Der Delorean DMC 12 ist nicht nur ein Sonderling in der Automobilgeschichte. Der Flügeltürer hat sich auch seinen Platz in der Filmgeschichte verdient.
Foto: Autonews
In der Film-Reihe „Zurück in die Zukunft“ bringt der Delorean Dr. Emmett Brown (Christopher Lloyd) und Marty McFly (Michael J. Fox) als Zeitmaschine durch die Jahrhunderte.
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Steve McQueen war neben seiner Schauspiel-Karriere als Hobby-Rennfahrer auf dem Motorrad und in Autorennen unterwegs. Viele seiner Film-Stunts fuhr er selbst.
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Dieser Wagen ist der Held der vermutlich coolsten Verfolgungsjagd der Filmgeschichte. 1968 raste Steve McQueen im Film „Bullitt“ mit seinem Ford Mustang Fastback GT 390 über die Straßen von San Francisco.
Foto: Hersteller
Aus dem gleichen Jahr stammt auch dieser motorisierte Filmheld: Herbie hatte 1968 in „Ein toller Käfer“ seinen ersten Einsatz. Es folgten etliche Herbie-Streifen aus dem Hause Disney.
Foto: Hersteller
Es gibt auch motorisierte Filmhelden, die eigentlich Außerirdische sind. So können sich die Flitzer in der „Transformer“-Reihe in monströse Roboter verwandeln. Einer der Helden ist Bumblebee, ein gelb-schwarzer Chevrolet Camaro.
Foto: General Motors
So sieht Bumbelbee aus, wenn er sich in einen Roboter verwandelt hat, um den Kampf mit den bösen Mächten aufzunehmen.
Foto: General Motors
In „Transformers: Revenge of the Fallen“ bekam Bumbelbee noch einen Mitkämpfer in Form der Corvette Concept Vision 2009 an die Seite. Noch ist der schicke Flitzer eine Studie, langfristig könnte er allerdings tatsächlich in Serie gehen.
Foto: General Motors
Wie die „Bond“- oder „Bourne“-Reihe hat sich auch „The Transporter“ zu einer festen Größe im Kino entwickelt. Seit der zweiten Folge ist Frank Martin (Jason Statham) in einem schwarzen Audi A8 unterwegs.
Foto: Audi
Die Luxuslimousine fehlt fast in keiner Szene der „Transporter“-Reihe. Ein besseres Product Placement kann es kaum geben.
Foto: Audi
Der richtige Flitzer für Film-Freaks: Der US-Autobauer Mark Racop hat die Lizenz von DC-Comics, den Filmwagen aus der Batman-TV-Serie der 60er-Jahre nachzubauen.
Foto: Mark Racop, Fiberglass Freaks
Der Dienstwagen des Fledermaus-Helden ist absolut originalgetreu nachgebaut. Basis für den Umbau ist ein 1970er Lincoln Town Car. Lediglich Chassis, Motor, Getriebe und Fahrzeugplattform bleiben erhalten – der Rest wird komplett umgebaut.
Foto: Mark Racop, Fiberglass Freaks
Keine Angst, Racops Batmobil wird nicht wirklich von einer Turbine angetrieben, sondern von einem normalen Motor. Die Stichflamme am Heck ist nur Show.
Foto: Mark Racop, Fiberglass Freaks
Und wenn die Kiste dann doch mal Feuer fängt, gibt es im Cockpit einen Feuerlöscher mit Batman-Symbol.
Foto: Mark Racop, Fiberglass Freaks
Wer in den 80er-Jahren groß geworden ist, kann diese Zeilen aus dem Effeff: „Er kommt – Knight Rider. Ein Auto, ein Computer, ein Mann. Knight Rider – ein Mann und sein Auto kämpfen gegen das Unrecht.“ David Hasselhoff alias Michael Knight fuhr...
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...KITT, einen schwarzen Pontiac Firebird Trans AM, der mit einem intelligenten, sprechenden Computer und allerhand technischen Finessen ausgestattet war.
Foto: Flickr/ PopCultureGeek
Beim Versuch, die Serie 2008 wieder aufleben zu lassen, saß Mike Tracer (Justin Bruening) am Steuer von KITT.
Foto: Ford
Auch der sprechende Filmflitzer hatte sich im Vergleich zu den 80er-Jahren verändert. KITT ist in der Serie von 2008 ein Ford Shelby GT500KR. Die Serie wurde nach der ersten Staffel eingestellt.
Foto: Ford
Tom Selleck fuhr als Privatdetektiv Thomas Magnum auf Hawaii einen großen TV-Serienerfolg ein.
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Ein Markenzeichen der Serie ist der Ferrari 308 GTS, in dem Magnum unterwegs ist.
Foto: Flickr/ Ryuchi Miwa
Das A-Team begeisterte in den 1980ern die Zuschauer mit zupackendem Einsatz für Gerechtigkeit und zotigem Humor.
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Unterwegs waren die flüchtigen Vietnam-Veteranen in einem aufgemotzten 83er GMC Vandura.
Foto: Flickr/ Martin Pettitt
Kommissar Stephan Derrick (Horst Tappert) und Inspektor Harry Klein (Fritz Wepper) fuhren diverse BMW, darunter mehrere Generationen des 7ers.
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Schon die erste Generation des 7ers war als Derricks Dienstfahrzeug in der Serie zu sehen.
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Der Ford Gran Torino aus der 80er-Jahre-Serie „Starsky & Hutch“ macht selbst neben einem aktuellen Aston Martin eine gute Figur. Dave Starsky und Ken „Hutch“ Hutchinson gingen damals mit ihm im imaginären Bay City auf Verbrecherjagd.
Foto: Hersteller
Sonny Crockett (Don Johnson) und Rico Tubbs (Philip Michael Thomas) mischen als beinharte Cops den Untergrund von Miami auf. Dabei sind sie zunächst in einem schwarzen Ferrari 365 GTS/4 Daytona Spider (im Bild) unterwegs, wobei es sich allerdings um eine Replik auf Basis einer Corvette handelte. In den späteren Staffeln bekamen sie einen weißen Ferrari Testarossa.
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Zu den legendärsten Autos der Filmgeschichte gehört sicherlich der Aston Martin DB5 von James Bond. Er kam in zwei James-Bond-Filmen zum Einsatz: „Goldfinger“ (1964) und „Thunderball“ (1965).
Foto:
Beaulieu National Motor Museum
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Allerdings war er der Sportwagenmarke aus Gaydon wiederholt untreu: Je nach aktueller Vertragssituation der Produktionsgesellschaft fuhr er auch schon einen Toyota 2000 GT, saß oft am Steuer eines Lotus und ließ sich auch von BMW vor den Karren spannen. Am Ende allerdings kehrte er immer wieder zu Aston Martin zurück, wie im jüngsten Film „Ein Quantum Trost“, als er den neuen DBS steuerte.
Aber James Bond ist nicht der einzige Actionheld mit berühmtem Dienstwagen. So fährt der Privatdetektiv Thomas Magnum vor dem geistigen Auge wohl ewig in seinem Ferrari 308 GTS auf Hawaii, Steve McQueen jagte als Lieutenant Frank Bullitt im 1968er Ford Mustang durch San Francisco. Paul Walker und Vin Diesel schwören in der Kino-Reihe „The Fast and the Furious“ zumeist auf US-Musclecars und wild getunte Sportwagen aus Japan, Sonny Crockett und Rico Tubbs aus Miami Vice wären ohne ihren Ferrari Testarossa kaum denkbar.
Eine Sonderrolle unter den Filmautos nimmt der VW Käfer ein. Als „Herbie“ brachte er es ab 1968 nicht nur zur automobilen Nebenrolle, der Wagen mit der Nummer 53 hängte seine Fahrer gleich ganz ab: An die Hauptdarsteller Dean Jones und Michele Lee erinnert sich heute kaum noch jemand. Das Filmauto dagegen stand jüngst erst wieder auf der Bühne, als VW den neuen Beetle in Shanghai enthüllte.
James-Bond-Autos aus 50 Jahren
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James-Bond-Autos aus 50 Jahren
Das vielleicht bekannteste Bond-Auto ist der Aston Martin DB5 aus „Goldfinger“.
Foto: dapd
Der DB5 wird mit einem Film-Ausschnitt aus „Goldfinger“ präsentiert, in dem Sean Connery als James Bond den Wagen fährt.
Foto: dapd
Der AMC Hornet (links) ist das Auto, mit dem James Bond den legendären Sprung über eine abgebrochene Brücke wagte in „Der Mann mit dem goldenen Colt“. Der Mustang Mach 1 (rechts) ist das Auto von Bond-Girl Tiffany Case (Jill St. John) aus „Diamantenfieber“.
Foto: dapd
Mit dem Mach 1 meistert James Bond im Film auch noch die schmalste Gasse.
Foto: Beaulieu National Motor Museum
Eröffnet wurde die Ausstellung stilecht von ehemaligen Bond-Girls wie Eunice Gayson („Dr. No“), Britt Ekland („Der Mann mit dem goldenen Colt“) und Jenny Hanley (weibliche Nebenrolle, „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“).
Foto: dapd
Die schwedische Darstellerin Britt Ekland posiert auf dem Aston Martin V12 Vanquish aus „Stirb an einem anderen Tag“. Sie spielte in „Der Mann mit dem goldenen Colt“ an der Seite von Roger Moore.
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Der BMW Z8 aus „Die Welt ist nicht genug“ ist mit einem Satz Raketen bestückt.
Foto: dapd
Raketen sind ein beliebtes Extra der Autos in Bond-Filmen wie auch bei diesem Jaguar XKR, mit dem Bösewicht Zao in „Stirb an einem anderen Tag“ James Bond über einen isländischen Gletscher jagt.
Foto: dapd
In dem Film „Im Angesicht des Todes“ fährt Roger Moore als James Bond diesen Rolls Royce Silver Cloud II.
Foto: dapd
Der Tragschrauber „Little Nellie“ kommt in dem Bond-Film „Man lebt nur zweimal“ zum Einsatz. Er ist am Eingang zur Bond-Ausstellung „Bond in Motion“ zu sehen. (Bild: dapd)
Foto: dapd
James Bond bewegt einen Aston Martin DBS mit Vollgas auf Schotter und im Kugelhagel. In 50 Jahren auf den Kino-Leinwänden hat der Agent Ihrer Majestät zahlreiche Traumwagen in Grund und Boden gefahren. Die Ausstellung „Bond in Motion“ im britischen Beaulieu National Motor Museum zeigt nun 50 Autos aus den Bond-Filmen.
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Beaulieu National Motor Museum
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Bei aller Präsenz von James Bond oder „Herbie“, für BMW-Manager Schultz bot der deutsche TV-Kommissar Horst Tappert als Inspektor Derrick mit seinen Fahrzeugen des Münchener Herstellers die beste Werbefläche: „Die Serie lief 25 Jahre in 70 Sprachen und über 100 Ländern – das machte sie für Autohersteller unschlagbar.“
Bevor der Werbeeffekt eintritt, müssen die Hersteller jedoch oft tief in die Tasche greifen. Die Fahrzeuge müssen gestellt und aufwendig umgebaut werden. Wie speziell die Wünsche der Filmstudios manchmal sein können, weiß George Barris besonders gut. Der fast 90-Jährige hat es als „King of Kustumozers“ zur Hollywood-Legende gebracht und gilt seit über 50 Jahren als Wagenmeister der Traumfabrik. In seiner Werkstatt
in North Hollywood entstand eines der ersten Bat-Mobile, er baute einen Pontiac Trans Am zu „K.I.T.T.“ für die Serie „Knight Rider“ um.
„Damals hatten wir die guten Ideen und vor allem das Geschick, sie umzusetzen“, sagt Barris. „Denn was man auf der Leinwand sah, das konnten die Autos auch auf der Straße.“ Heute dagegen beobachtet er nach eigenen Worten eine Farce: „Wofür die Mechaniker zu faul oder zu ungeschickt sind, das machen sie einfach am Computer.“ (dpa, qui)
Die Autos der „Tatort“-Kommissare
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Die Autos der „Tatort“-Kommissare
Die Kommissarin fährt einen knallroten VW Golf GTI.
Foto: Hersteller
Ebenfalls in Frankfurt wechselten die Kommissare Dellwo (Jörg Schüttauf) und Sänger (Andrea Sawatzki) häufiger ihre Dienstwagen. Zuletzt waren sie in einem...
Foto: WDR/HR/Bettina Müller
... BMW 5er Touring unterwegs. Dellwo war aber auch als leidenschaftlicher Motorradfahrer bekannt. Und er fuhr zeitweise...
Foto: Hersteller
Ein zynischer Eigenbrötler braucht selbstverständlich ein individuelles Fortbewegungsmittel. Deshalb hat der hessische Ermittler Felix Murot (Ulrich Tukur) bereits in seinem ersten Fall seinen gediegenen Dienstwagen gegen einen Oldtimer ausgetauscht. Er fährt einen NSU Ro 80. Gerade mal rund 37.500 Exemplare wurden bis 1977 von der Limousine mit Wankelmotor gebaut. Vorher fuhr Murot...
Foto: HR/Carl-Friedrich Koschnick
... ein E-Klasse T-Modell von Mercedes. Da ist der Ro 80 doch deutlich individueller.
Foto: Hersteller
Zum sicherlich kultigsten „Tatort“ Deutschlands gehört auch ein kultiges Auto. Bereits seit den 80er-Jahren ist Schimanski (Götz George) mit einem Citroën CX unterwegs.
Foto: WDR
Inzwischen gehört Schimanski nicht mehr zur „Tatort“-Reihe, ansonsten hat sich aber nur wenig verändert. Auch in der eigenständigen „Schimanski“-Reihe ist der pensionierte Kommissar in seinem alten CX unterwegs.
Foto: WDR/Willi Weber
Nach Lena Odenthal sind die Hauptkommissare Ivo Batić (Miroslav Nemec, rechts) und Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl) die dienstältesten „Tatort“-Ermittler. Wie es sich für München gehört,...
Foto: BR/Kerstin Stelter
... sind sie schon immer in einem 5er BMW unterwegs.
Foto: Hersteller
Neben Kopper aus Ludwigshafen hat Kriminalhauptkommissar Thorsten Lannert (Richy Müller, links) den coolsten Hobel unter den „Tatort“-Kommissaren. Er fährt einen...
Foto: SWR/Stephanie Schweigert
... Porsche 911 Targa aus den 70er-Jahren. Allerdings ist sein Flitzer nicht grün, sondern schokobraun.
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Auch die Stuttgarter Staatsanwältin Emilia Àlvarez (Carolina Vera) hatte mal ein ziemlich starkes Gefährt. Sie fuhr einen knallroten...
Foto: SWR/Stephanie Schweigert
... Mercedes CLS 63 AMG. Der Wagen ist allerdings von den Kommissaren Lannert (Richy Müller) und Bootz (Felix Klare) in der Folge „Hart an der Grenze“ zerlegt worden.
Foto: Hersteller
Wie sollte es in Stuttgart auch anders sein? Da geht nur Porsche oder Mercedes. Auch Lannerts und Bootz Vorgänger Bienzle (Dietz-Werner Steck) war schon in einer...
Foto: SWR/Schweigert
... C-Klasse von Mercedes unterwegs.
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Auch die Kommissare am Bodensee fahren eine C-Klasse. Klara Blum (Eva Mattes) und ihr Kollege Kai Perlmann (Sebastian Bezzel) sind in dem...
Foto: SWR/Stephanie Schweigert
... aktuellen Version des C-Klasse T-Modells unterwegs.
Foto: Hersteller
Hauptkommissarin Inga Lürsen (Sabine Postel) aus Bremen ist eine Alt-68erin. Privat würde sie sicherlich keinen...
Foto: rbb/RB/Jörg Landsberg
... Mercedes fahren. Dienstlich ist sie allerdings mit der zweiten Generation der C-Klasse unterwegs.
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Ihr Kollege Stedefreund (Oliver Mommsen, Mitte) fährt wie Kollegin Lena Odenthal...
Foto: rbb/RB/Jörg Landsberg
... einen älteren 5er BMW.
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Kommissar Jan Casstorff (Robert Atzorn) und die schöne Staatsanwältin Wanda Wilhelmi (Ursula Karven) waren von 2001 bis 2008 in Hamburg auf Verbrecherjagd. Casstorff fuhr einen...
Foto: NDR/Maria Krumwiede
... 3er BMW und seine Kollegin und Freundin einen...
Foto: Hersteller
Auch Casstorffs Vorgänger Stoever (Manfred Krug, links) und Brockmöller (Charles Brauer) waren schon in einem BMW unterwegs. Dieser war allerdings...
Foto: NDR/M. Sawhney
... ziemlich groß geraten. Einen dicken 7er BMW kannte man eigentlich nur von Kommissar Derrick aus München.
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Auch Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler), Deutschlands beliebteste „Tatort“-Ermittlerin mit durchschnittlich 9,2 Millionen Zuschauern (März 2008 bis 2010*), setzt...
*Quelle: Meedia
Foto: NDR/Marc Meyerbröker
... auf einen Kombi aus Wolfsburg. Auch sie fährt einen Passat.
Foto: Abdruck fuer Pressezwecke honora
Einen Passat fährt auch Kommissar Klaus Borowski (Axel Milberg) aus Kiel, allerdings ist dieser...
Foto: WDR/NDR/Marion von der Mehden
... schon ziemlich betagt. Der Wagen dürfte rund 25 Jahre auf dem Buckel haben. Aber Borowski hält an seinem Passat fest. Den Fall „Borowski und eine Frage von reinem Geschmack“ übersteht das braune Auto zwar nicht
unbeschadet, wird aber von seiner neuen Kollegin Sarah Brandt (Sibel Kekilli) repariert.
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Wie der Kollege Kopper (Andreas Hoppe) aus Ludwigshafen ist auch Freddy Schenk (Dietmar Bär) in der Regel mit einem besonderen Auto ausgerüstet. Gerne fährt er konfiszierte Gauner-Boliden aus dem Fundus der Polizei. Hier sitzt er mit Kollege Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) auf einem alten Chevy. In der „Tatort“-Folge...
Foto: WDR/Kerstin Stelter
... „Müll“ waren Schenk und Ballauf dagegen in einer alten Corvette Stingray unterwegs. Es gibt aber auch noch...
Foto: WDR/Michael Böhme
... einen normalen Dienstwagen. Wie es sich für Köln gehört, waren die Kommissare lange Zeit in einem Ford Mondeo unterwegs. Seit einiger Zeit...
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... fahren sie allerdings einen VW Passat Variant.
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Die Leipziger Ermittler Eva Saalfeld (Simone Thomalla, rechts) und Andreas Keppler (Martin Wuttke) sind erst seit 2008 im Einsatz. Keppler ist vorwiegend zu Fuß mit der Straßenbahn unterwegs,...
Foto: MDR/Saxonia Media/Andreas Wünsch
... Eva Saalfeld fährt dagegen ein T-Modell (Kombi) der aktuellen Mercedes C-Klasse.
Foto: Hersteller
Auch die Vorgänger Ehrlicher (Peter Sodann, rechts) und Kain (Bernd Michael Lade) waren schon in einem Mercedes unterwegs...
Foto: NDR/MDR/Hardy Spitz
... Sie fuhren allerdings noch mit der zweiten Generation der C-Klasse.
Foto: Hersteller
Die meisten „Tatort“-Ermittler sind immer mit den neuesten Karossen ausgestattet. Nicht so in Ludwigshafen: Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) fährt...
Foto: SWR/Krause-Burberg
... einen älteren 5er BMW. Allerdings nicht als Limousine, sondern als Touring (Kombi).
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Cooler ist da schon der Flitzer ihres Assistenten Mario Kopper (Andreas Hoppe). Wie es sich für einen Italiener gehört, fährt er einen...
Foto: SWR/Krause-Burberg
... grauen Fiat 130, Baujahr 1971. Unter der Haube arbeitet ein V6-Motor mit 165 PS.
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Kommissarin Conny Mey (Nina Kunzendorf) und Frank Steier (Joachim Król) sind das aktuelle Ermittler-Duo des Frankfurter Tatorts.
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HR
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