Abo | ePaper | App | Newsletter | Facebook | Anzeigen | Trauer

Auto
Hier lesen Sie Auto-Nachrichten. Welche Neuheiten zeigt die nächste Auto-Messe? Was sagt der jüngste ADAC-Test? Welche Tipps helfen beim Autokauf?

29. Juni 2011

Carstache-Trend: Ausfahrt mit Schnauzbart

 Von Sebastian Quillmann
„Carstache“ heißt der Schnurrbart fürs Auto. Foto: Hersteller

Das Gesicht der Automobilindustrie ist glatt: Chrom, Blech und Plastik. Doch der Auto-Schnurrbart „Carstache“ soll diese haarlose Welt verändern. Bald sprießen prachtvolle Polyester-Popelbremsen auf den Kühlergrills aller Marken und Modelle.

Drucken per Mail

Das Gesicht der Automobilindustrie ist glatt: Chrom, Blech und Plastik. Doch der Auto-Schnurrbart „Carstache“ soll diese haarlose Welt verändern. Bald sprießen prachtvolle Polyester-Popelbremsen auf den Kühlergrills aller Marken und Modelle.

Das ist zumindest der Wunsch des Spaßvogels und Carstache-Firmengründers Ethan Eyler. Er bewirbt seine Firma unbescheiden, aber augenzwinkernd als „Weltmarktführer für automobile Gesichtsbehaarung“. „Carstache“ mit Sitz in San Francisco sei sogar offiziell anerkannt durch das Amerikanische Schnurrbart-Institut. Über den Sinn oder vielmehr Unsinn seiner Produkte sagt er: „Sie sind einfach absurd und lustig. Wenn die Leute einen Carstache auf der Straße sehen, flippen sie aus.“

Es gibt die flauschigen Schnurrbärte inzwischen in feurigem Orange, ehrwürdigem Grau, Grizzly-Braun, schrillem Pink oder Lila, in Blond, in Schwarz und sogar mit dem Star Spangled Banner, der amerikanischen Flagge. Das Fell, so teilt das Unternehmen mit, sei natürlich kein echtes Einhorn-Fell. „Es wurden keine Einhörner verletzt oder getötet für die Herstellung Ihres Carstache“, wirbt der Hersteller im Scherz.

Tatsächlich besteht der Schnurrbart aus Kunstfell. Außen sind es zottelige Acrylfasern, innen eine Füllung aus Polyester, woraus auch der Stoff auf der Rückseite des Schnurrbarts besteht. Befestigt wird er mit drei kunststoffummantelten Kordeln am Kühlergrill. Hat das Auto keinen Kühlergrill, geht das natürlich nicht. So entschuldigt sich Ethan Eyler bei allen Porsche- und VW-Käfer-Fahrern vorab für diese Unannehmlichkeit.

Hinweise, wie Sie an einen Carstache kommen und wie Sie ihn waschen und pflegen sollten, finden Sie auf der Website www.carstache.com. (FR, qui)

Jetzt kommentieren

Ressort

Erlkönig-Bilder, Entwicklungen auf dem Elektroauto-Markt und weitere Auto-News.

Anzeigenmarkt
Videonachrichten Auto
Quiz