Das ist zumindest der Wunsch des Spaßvogels und Carstache-Firmengründers Ethan Eyler. Er bewirbt seine Firma unbescheiden, aber augenzwinkernd als „Weltmarktführer für automobile Gesichtsbehaarung“. „Carstache“ mit Sitz in San Francisco sei sogar offiziell anerkannt durch das Amerikanische Schnurrbart-Institut. Über den Sinn oder vielmehr Unsinn seiner Produkte sagt er: „Sie sind einfach absurd und lustig. Wenn die Leute einen Carstache auf der Straße sehen, flippen sie aus.“
Der „Carstache“ ist die wahrscheinlich erste automobile Gesichtsbehaarung der Welt. Den Schnurrbart fürs Auto gibt es unter anderem in Blond.
Foto: HerstellerEs gibt die flauschigen Schnurrbärte inzwischen in feurigem Orange, ehrwürdigem Grau, Grizzly-Braun, schrillem Pink oder Lila, in Blond, in Schwarz und sogar mit dem Star Spangled Banner, der amerikanischen Flagge. Das Fell, so teilt das Unternehmen mit, sei natürlich kein echtes Einhorn-Fell. „Es wurden keine Einhörner verletzt oder getötet für die Herstellung Ihres Carstache“, wirbt der Hersteller im Scherz.
Tatsächlich besteht der Schnurrbart aus Kunstfell. Außen sind es zottelige Acrylfasern, innen eine Füllung aus Polyester, woraus auch der Stoff auf der Rückseite des Schnurrbarts besteht. Befestigt wird er mit drei kunststoffummantelten Kordeln am Kühlergrill. Hat das Auto keinen Kühlergrill, geht das natürlich nicht. So entschuldigt sich Ethan Eyler bei allen Porsche- und VW-Käfer-Fahrern vorab für diese Unannehmlichkeit.
Hinweise, wie Sie an einen Carstache kommen und wie Sie ihn waschen und pflegen sollten, finden Sie auf der Website www.carstache.com. (FR, qui)