Berlin. Die Pünktlichkeit der Fernzüge hat nach Informationen des Hessischen Rundfunks zu Jahresanfang stark nachgelassen. Das gehe aus der internen Verspätungsstatistik der Deutschen Bahn hervor.
Demnach hatte bisher an fünf Tagen im Januar mindestens die Hälfte der Züge eine Verspätung von mehr als fünf Minuten. "Die Werte sind weit schlechter als im vergangenen Winter", sagte ein Bahnmitarbeiter dem Radiosender hr-Info.
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Die Bahn nannte wie üblich keine konkreten Zahlen zu ihrer Pünktlichkeit. Ein Sprecher räumte lediglich ein, man sei mit der Betriebslage derzeit "nicht zufrieden". Im Durchschnitt kämen die Züge des Personenverkehrs seit Jahren zu "über 90 Prozent" pünktlich ans Ziel.
An Weihnachten und in den ersten Januarwochen schränkte die Bahn wegen Eis und Schnee ihr Angebot auf einigen ICE-Strecken ein. Wegen des Winterwetters gab es mehr Störungen im Gleisnetz und bei den Zügen, außerdem mussten die ICE in den Werkstätten länger gewartet werden. Unabhängig vom Wetter stehen laut Bahn weniger ICE 3 und ICE T zur Verfügung, weil die Achsen dieser Modelle viel häufiger als früher per Ultraschall überprüft werden müssen. (dpa)
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