Die 1960er Jahre brachten Fahrzeuge hervor, die prägend waren für das Straßenbild und die Automobilgeschichte.1963 trat der Porsche 911 auf den Plan, eine Sportwagen-Ikone, deren Ahnenreihe sich bis heute fortsetzt. Aber auch Klassiker unter den damaligen Brot-und-Butter-Autos wie den Renault R4 (ab 1961) haben heute eine große Fan-Gemeinde.
Mercedes 300 SL Roadster
Wohl der berühmteste Mercedes der Markenhistorie ist der 300SL. Von 1954 bis 57 wurde das Auto als Flügeltürer-Coupé gebaut. Weniger bekannt ist der anschließend, von 1957 bis 1963 produzierte Roadster.
Foto: HerstellerDesign-Träume wie der Jaguar E-Type (ebenfalls 1961) werden nach wie vor genannt, wenn Motor-Journalisten die schönsten Autos aller Zeiten küren. Der Mini startete mit Cooper-Motoren in den 60ern den Aufstieg zur Rallye-Legende. Und auch Fiat 500 und Alfa Romeo Giulietta werden nicht umsonst heute unter gleichem Namen und mit Design-Anleihen an ihre Vorgänger wieder aufgelegt.
Auch automobile Filmlegenden wurden in den 60ern geboren. So fährt der Aston Martin DB5 noch heute in der Vorstellung vieler Film- und Auto-Freunde mit Sean Connery am Steuer vor. Wer fiebert nicht mit, wenn Steve McQueen in der x-ten Wiederholung von „Bullit“ mit seinem Ford Mustang durch die Straßen von San Francisco jagt?
Und in den 1960er Jahren setzte Honda als erster japanischer Hersteller seinen Fuß auf den deutschen Automarkt mit dem Honda S 800. Der war schick, sportlich und günstig, doch er fand bei den skeptischen Deutschen kaum Absatz. Die Zeit war noch nicht reif für die Auto-Schwemme aus Nippon. (FR, qui)
Kommen Sie mit in die Vergangenheit und schauen Sie unsere Bilderstrecke an „Zeitreise: Autos der 1960er Jahre“ (oben).