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20. Juni 2012

Enzo-Nachfolger: Ferrari-Erlkönig mit 900 PS

Vom Erlkönigfotografen erwischt: Ferrari erprobt den Nachfolger des Supersportwagens Enzo. Foto: Autonews

Der Ferrari Enzo, benannt nach Enzo Ferrari, ist ein absolutes Traumauto. Jetzt arbeiten die Ingenieure in Maranello an seinem Nachfolger, der 2013 auf den Markt kommen soll. Wir zeigen den getarnten Prototyp auf Testfahrt.

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Der F70, so der gemutmaßte Name des Boliden, bringt technische Neuerungen mit sich. So wird er nicht nur von einem standesgemäßen V12- Benzinmotor angetrieben, sondern auch von einem Elektromotor.
Verbrennungs- und Elektroantrieb wirken zusammen. Dieses Hybridsystem nennt Ferrari HY-KERS – Hybrid Kinetic Energy Recovery System. Vorgestellt wurde die Technik bereits 2010 in einer Studie auf Basis des Ferrari 599. Die neueste Version war auf der Auto China 2012 in Peking zu sehen.

HY-KERS Antrieb spart Sprit

Der Antriebsstrang aus HY-KERS und einem bis zu 7,3 Liter großen V12 soll zwischen 800 und 900 PS leisten. Beim Bremsen fungiert der Elektromotor als Generator und lädt die Batterie. Das Prinzip des Systems kommt auch in der Formel 1 zum Einsatz. In der Rennserie sind die Boliden aller Teams, also auch die von Ferrari, mit einem KERS ausgestattet.

Im kantigen Heck sind ein bis zu 7,3 Liter großer V12 sowie ein Elektromotor untergebracht: Die Gesamtleistung soll zwischen 800 und 900 PS betragen.
Im kantigen Heck sind ein bis zu 7,3 Liter großer V12 sowie ein Elektromotor untergebracht: Die Gesamtleistung soll zwischen 800 und 900 PS betragen.
Foto: Autonews

In einem Serienmodell soll das HY-KERS im Vergleich mit einem gleich starken Verbrennungsmotor zu einem um 40 Prozent geringeren Verbrauch beziehungsweise Schadstoffausstoß führen.

Kuppelartiges Cockpit

Das Design des Superflachmanns – oder zumindest das, was man trotz der Erlkönig-Tarnung erahnen kann – erinnert an geschlossene Rennwagen aus den 1960er-Jahren. Die stark ausgeprägten vorderen Kotflügel lassen einen an den Ferrari P4/5 Competizione denken, den sich Milliardär James Glickenhaus auf Basis des 430 GT bauen ließ.

Die Türoberkanten des F70-Prototyps sind zum leichteren Einsteigen weit ins Dach geschnitten. Die Frontscheibe ist, wie beim Enzo, kuppelartig gestaltet. Das Dach mündet in eine Heckscheibe, die sich wie ein Regentropfen nach hinten verjüngt. (Autonews, dmn)

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