Bislang ist es noch eine Studie, aber vielleicht kommt die Buggy-Variante des Up tatsächlich auf den Markt.
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Bislang ist es noch eine Studie, aber vielleicht kommt die Buggy-Variante des Up tatsächlich auf den Markt.
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Billig, lahm, langweilig. So werden City-Flitzer bislang häufig verspottet. In diesem Frühjahr rollt jedoch eine ganze Flotte neuer Kleinwagen zu den Händlern, die diese Vorurteile widerlegen. Marktforscher versprechen dem Segment eine große Zukunft.
Egal ob als günstige Alternative für Neueinsteiger oder preiswertes Zweitauto: Stadtflitzer, Minis und andere Kleinwagen stehen derzeit hoch im Kurs. Neben den bestehenden Modellen rollen zahlreiche Neuentwicklungen in die Showrooms, darunter auch solche, die trotz günstiger Preise von um 10.000 Euro offenbar keine Verzichtserklärung mehr darstellen.
„Sie sind sparsam und so günstig, dass genügend Geld für teure Ausstattung bleibt“, sagt zum Beispiel Nick Margetts vom Marktbeobachter Jato Dynamics in Limburg. „Und auch bei den sonst etwas teureren Marken sind Kleinwagen mittlerweile sehr beliebt.“
Den Trend belegt VW mit dem neuen Up. Das 3,54 Meter kurze Einstiegsmodell aus Wolfsburg steht ab 9850 Euro bei den Händlern – zunächst nur als Dreitürer. Unter der Haube haben Kunden die Wahl zwischen zwei Varianten eines Dreizylinders. Aus einem Liter Hubraum schöpft er wahlweise 60 PS oder 75 PS. Damit sind maximal 171 km/h möglich, bei einem Verbrauch von im besten Fall 4,2 Litern. Für die Zukunft plant VW eine ganze Up-Familie mit einer Elektro- und Gas-Version sowie wohl auch einem Fünftürer. Ferner könnte es einen Cross-Up, eine Sportvariante und vielleicht sogar den schon als Studie gezeigten Buggy geben.
Technisch mit dem Up identisch, nur im Design ein wenig modifiziert und vor allem günstiger gibt es den Up auch bei den VW-Schwestermarken: Bei Skoda heißt er Citigo und kommt spätestens Anfang Juni auf den Markt, bei Seat startet er als Mii am 19. Mai.
So spannend wird die Welt der Kleinwagen
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So spannend wird die Welt der Kleinwagen
Zu der neuen Kleinwagen-Familie könnte sogar eine Buggy-Variante des Up gehören.
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Wahrscheinlicher ist allerdings eine spritzige GT-Version und...
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... ein E-Up mit Elektroantrieb.
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Ganz sicher ist die Serienproduktion des Viertürers, der gerade erst vorgestellt wurde.
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Der Seat Mii ist technisch identisch mit dem VW Up, sieht etwas anders aus und wird günstiger.
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Ein weiterer Ableger des VW Up ist der Citigo von Skoda.
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Alte Werte: Wie sein Vorgänger behält auch der neue Fiat Panda seine kastenförmige, hohe Bauform bei.
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Zwillingsbrüder sind in diesem Fahrzeugsegment nicht ungewöhnlich: So hat Citroën gerade erst den C1 aufgefrischt, der technisch mit dem...
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... Peugeot 107 und dem...
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... Toyota Aygo verwandt ist. Die Kinder einer japanisch-französischen Kooperation wurden jetzt alle geliftet, damit sie neuen Konkurrenten wie dem VW Up Paroli bieten können.
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Schon fast einer größeren Fahrzeugklasse zugehörig und seit ein paar Wochen im Handel: die Neuauflage des Toyota Yaris. Im Frühjahr soll für weniger als 18.000 Euro eine Vollhybridversion folgen.
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Auch Opel will das Segment der Stadtflitzer nicht kampflos der Konkurrenz überlassen. Die Rüsselsheimer arbeiten an einer Modellreihe unterhalb des Corsa, die unter dem Projektcode Junior geführt wird. Erlkönig-Fotografen haben bereits erst Exemplare abgelichtet.
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Smart erweitert das Motorenprogramm des Fortwo zukünftig um eine Elektrovariante.
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Im Segment der Klein- und Kleinstwagen tut sich was, vor allem VW belegt dies mit dem Up. Die Wolfsburger wollen die Modellreihe zu einer ganzen Kleinwagenfamilie ausbauen.
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Wichtigster Up-Gegner ist der Panda
Wichtiger Gegner dieser Drillinge ist der Fiat Panda, der seit Jahren die europäischen Zulassungen in seinem Segment anführt. Aktuell steht die dritte Generation in den Startlöchern. Seine kastenförmige Grundform behält der Wagen bei, wenngleich er sich auf 3,65 Meter leicht streckt. Bei der Ausstattung indes wurde nachbessert. Und die drei Motoren, darunter ein Diesel, sind sparsamer geworden. Allen voran ist ein Zweizylinder mit TwinAir-Technologie zu nennen, der als Turbo 85 PS leistet und in Verbindung mit einem automatisierten Schaltgetriebe auf einen Verbrauch von 4,1 Litern kommt (CO2-Ausstoß: 95 g/km).
Dabei soll der neue Panda zu ähnlichen Preisen wie der alte zu bekommen sein: „Auf allen wichtigen Märkten werden wir weiterhin unter 10 000 Euro starten“, sagt Markenchef Olivier Francois. Alternativ bleibt bis auf Weiteres der alte Panda im Programm, er wird weitergebaut. Bestätigt ist auch die Neuauflage des Panda 4x4.
Bei anderen Herstellern ist es vor allem die Modellpflege, die das Segment der Kleinen belebt. So frischen die Kooperationspartner Citroën, Peugeot und Toyota die technisch eng verwandten Drillinge C1, 107 und Aygo auf. Smart erweitert das Motorenprogramm des Fortwo um eine Elektrovariante, bei Toyota gibt es seit ein paar Wochen den neuen Yaris, der bald auch als Hybrid-Auto kommt, und Renault hat den Twingo überarbeitet.
So geht der VW Up in Serie
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Der vergleichsweise lange Radstand des 3,54 Meter kurzen Up führt zu kurzen Überhängen und viel Platz in der Kabine.
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Die Kofferraum-Klappe des Up ist immer schwarz.
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Das große mittige Rundinstrument ist bei allen Up-Modellen Serie und soll an den VW Käfer erinnern. Der Monitor oben auf der Mittelkonsole ist das herausnehmbare Navigationssystem.
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Ein in Wagenfarbe lackiertes Armaturenbrett lässt den Innenraum frisch aussehen. Das Lenkrad des Up ist unten abgeflacht für einen leichten Einstieg.
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Leichtes Lächeln: Der Up hat ein freundliches Gesicht.
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Ein Lasersensor an der Front sucht nach Kollisions-Gefahren. Die automatische City-Notbremsfunktion arbeitet bei Geschwindigkeiten bis zu 30 km/h.
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Der VW Up ist mit 3,54 Metern Länge 40 Zentimeter kürzer als ein Polo. Der Kleinwagen ist 1,64 Meter breit und 1,48 Meter hoch.
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Trotz der kleinen Abmessungen bietet der Up 251 Liter Kofferraum, der durch Umklappen der Rückbank auf 951 Liter erweitert werden kann.
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Der Kühlergrill des Up ist weitestgehend geschlossen.
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Hinter dem glatten Kühlergrill steckt zunächst ein Dreizylinder-Benziner, den es mit 60 PS oder 75 PS und optional auch als Blue-Motion-Version mit Start-Stopp-Automatik gibt.
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Der neue Kleinwagen soll im Dezember in den Handel kommen, kündigte der Hersteller jetzt an. Preise nannte VW noch nicht.
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Vier Jahre nach der ersten Studie präsentiert VW das Serienmodell des Up.
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Opel plant Modell unter dem Corsa
Ganz neu in die Klasse will Opel vorstoßen: „Wir bauen einen Kleinwagen unterhalb des Corsa“, sagt Firmenchef Karl-Friedrich Stracke. Er läuft unter dem Projektcode Junior und soll dem Vernehmen nach im Oktober auf dem Pariser Autosalon enthüllt werden. Dort trifft er auf weitere Vertreter wie die nächste Generation des Smart.
Die neuen Klein- und Kleinstwagenmodelle werden wohl auch zu einer Verschiebung von Marktanteilen führen. „Wir werden unsere Spitzenposition in Europa eisern verteidigen“, gab sich Fiat-Chef Sergio Marchionne zwar bei der Vorstellung des neuen Panda betont kämpferisch. Doch rechnen die Beobachter von Jato Dynamics vor allem durch den VW Up mit einer Umschichtung: „Die Wolfsburger werden das vertraute Bild mit den Kleinwagen von Volkswagen, Skoda und Seat ordentlich durcheinanderwirbeln“, sagt Nick Margetts. Bislang wurde das Segment von Autos wie Fiat Panda und Fiat 500, Renault Twingo, Smart Fortwo, Ford Ka, den Drillingen Citroën C1, Toyota Aygo und Peugeot 107 sowie von Hyundai i10 und Kia Picanto dominiert.
Noch hat sich das neue Produktfeuerwerk nicht so recht in der Zulassungsstatistik des Kraftfahrt-Bundesamtes niedergeschlagen. Im Gegenteil: Während Geländewagen, Großraumlimousinen und Autos der Oberklasse 2011 um bis zu 30 Prozent zugelegt haben, meldet die Behörde in Flensburg für Kleinwagen ein Minus von mehr als zehn Prozent. Bleibt abzuwarten, ob sich dieses Bild nun umkehrt. (dpa)
Der neue Skoda Citigo
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Er ist nahezu baugleich mit seinem VW-Bruder, aber mit 3,56 Metern um zwei Zentimeter länger.
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Es gibt den neuen Skoda optional auch mit Leichtmetallfelgen.
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Von vorne unterscheidet der Kühlergrill mit Chromrand den Citigo vom Up.
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Im Gegensatz zum VW Up besteht beim Citigo der untere Teil der Heckklappe aus Blech.
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Die andere Frontpartie verleiht dem kleinen Skoda eine eigene Note.
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Im direkten Vergleich: VW Up (oben) und der Skoda Citigo.
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In der Gegenüberstellung fällt auf: Der Citigo verzichtet auf den Knick im hinteren Seitenfenster.
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Das Citigo-Cockpit ist nicht wie beim Up in Wagenfarbe erhältlich, sondern nur in hell oder dunkel.
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Innen unterscheiden sich Up (oben) und Citigo nur in Details wie Lenkrad oder Schalthebel.
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Der Skoda Citigo wird auf Basis des neuen VW Up gebaut.
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