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20. März 2012

Mercedes Erlkönig: S-Klasse zeigt sich kaum verhüllt

Mit nur noch wenig Tarnung verlässt dieser Erlkönig der Mercedes S-Klasse das Werksgelände. Foto: Autonews

Die S-Klasse ist das Flaggschiff von Mercedes. Traditionell zeigen die Schwaben in der Luxuslimousine, was technisch alles machbar ist. Neueste Erlkönigbilder zeigen, dass sich die nächste S-Klasse-Generation auf der Zielgeraden befindet.

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Viele der Innovationen aus der S-Klasse werden bei Mercedes nach und nach in die unteren Baureihen weitergereicht, man denke an ABS, Airbags oder ESP in den letzten Jahrzehnten.

Inzwischen steht die neue S-Klasse in den Startlöchern. Zwar ist die aktuelle S-Klasse mit dem Code W 221 bereits seit September 2005 auf dem Markt, doch der Spitzen-Mercedes hat stets einen längeren Modellzyklus als andere Baureihen.

Bis zur Vorstellung der nächsten S-Klasse wird man sich noch bis zur IAA 2013 gedulden müssen. Anhand des nicht mehr stark getarnten Erlkönigs lässt sich aber jetzt schon erkennen, dass die S-Klasse die ausgestellten hinteren Radhäuser verliert und insgesamt etwas sachlicher wird.

Die elegante Dachlinie, die in eine leicht abfallende Heckpartie übergeht, erinnert an den CLS. Gleiches gilt für die Frontpartie, bei der aber ein recht großer vorderer Überhang wie bei der neuen A-Klasse zu sehen ist. Apropos Karosserie: Neben der rund 5,10 Meter langen Normalausführung wird es auch wieder eine Langversion geben. Darüber rangiert der über sechs Meter messende Pullman, der mit ultimativem Luxus den Part des eingestellten Maybach übernimmt. Vierte Variante ist das CL-Coupé.

Vorreiter für Innovationen

Technisch bietet die kommende S-Klasse viele Neuheiten aus Forschungsfahrzeugen der vergangenen Jahre. Dazu zählen ein Bremsairbag unter dem Auto, ein Gurtairbag zur Vergrößerung der Auflagefläche, adaptive LED-Scheinwerfer, ein Staufolgeassistent, der bis 40 km/h autonom lenkt und die ins Wischerblatt integrierten Scheibenwasch-Düsen des neuen SL.

Bei den Antrieben spielt Mercedes die Umweltkarte aus. Sparsamster Verbrennungsmotor bleibt der vierzylindrige S 250 CDI mit 204 PS, am anderen Ende der Skala bleibt neben den AMG-Versionen der S 600 erhalten. Darunter rangiert der S 500: Hier kommt ein neuer V8 mit 4,7 Liter Hubraum und 435 PS zum Einsatz. Er soll rund 20 Prozent sparsamer als der Vorgänger sein.

Zu den Highlights zählt der S 500 Plug-in-Hybrid. Dieser besteht aus einem 300 PS starken V6-Benziner mit Direkteinspritzung und einem Elektromotor mit 109 PS. Die Lithium-Ionen-Batterie lässt sich an normalen Steckdosen aufladen, rein elektrisch soll es bis zu 120 Kilometer weit gehen.

Und noch ein Highlight hat Mercedes zu bieten: Erstmals wird eine S-Klasse mit Brennstoffzelle geben. Der 2011 im Konzeptfahrzeug F125 vorgestellte Antrieb bietet 313 PS und soll nur 0,79 Kilogramm Wasserstoff pro 100 Kilometer verbrauchen. Künftig wird das S in S-Klasse also auch für sauber stehen. (Autonews, dmn)

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