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21. Juni 2011

Neues Coupé: Minis fünfte Modellreihe

Mini erweitert fleißig seine Modellpalette. Wer es besonders sportlich mag, greift zukünftig zur zweisitzigen Coupé-Version.  Foto: Hersteller

Mini entdeckt immer mehr Nischen: Nach Schrägheck, Cabrio, Clubman und Countryman ergänzt künftig das Coupé das Angebot der BMW-Tochter. Es hat nur zwei Sitze, ist aber teurer als die Schrägheck-Version.

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Mini entdeckt immer mehr Nischen: Nach Schrägheck, Cabrio, Clubman und Countryman ergänzt künftig das Coupé das Angebot der BMW-Tochter. Es hat nur zwei Sitze, ist aber teurer als die Schrägheck-Version.

Besonders auffällig am neuen Coupé ist das Dach im Helm-Design: Die Windschutzscheibe ist stärker geneigt, das Heck fällt flacher ab und obendrauf sitzt das Dach mit integriertem Spoiler. Der Blechdeckel ist immer in einer Kontrastfarbe lackiert. Das Coupé verfügt zusätzlich über einen aktiven Heckspoiler. Dieser fährt bei 80 km/h automatisch aus, unter 60 km/h klappt er selbstständig wieder ein. Auf Knopfdruck lässt sich der Spoiler auch manuell betätigen.

Das Interieur bietet überwiegend Wohlbekanntes. Die Armaturentafel gleicht weitgehend denen der Geschwister-Modelle, samt dem mittig platzierten Tacho und den vielen Schaltern. Die Hutablage wird durch zwei sportliche Hutzen verziert. Das Mini Coupé ist als reiner Zweisitzer konzipiert, hinter Fahrer und Beifahrer befindet sich lediglich eine kleine Ablage. Das kommt wiederum dem Gepäckabteil zugute, welches über eine große Heckklappe zugänglich ist. Mit 280 Liter fasst der Kofferraum mehr als das Kombimodell Clubman. Eine Durchreiche in die Fahrgastzelle ermöglicht den Transport längerer Gegenstände.

Unter der Haube des Coupé kommen die leistungsstärkeren Motoren der Mini-Familie zum Zuge: 1,6-Liter-Turbobenziner mit 122, 184 oder 211 PS sowie als einziger Diesel ein Zweiliter-Aggregat mit 143 PS. Das Topmodell John Cooper Works beschleunigt in 6,4 Sekunden von null auf Tempo 100, die Höchstgeschwindigkeit ist bei Tempo 240 erreicht. Bezüglich der Fahrleistungen schneiden die Coupés geringfügig besser ab als die Schrägheck-Varianten.

Diesel verbraucht 4,3 Liter

Die Dieselversion Cooper SD Coupé soll sich mit einem Durchschnittsverbrauch von 4,3 Liter und einem CO2-Ausstoß von 114 Gramm je Kilometer begnügen. Sparsames Fahren wird in allen Modellen durch ein Start-Stopp-System, eine Schaltpunktanzeige sowie eine Bremsenergie-Rückgewinnung unterstützt.

Für den sportlichen Zweisitzer verlangt die BMW-Tochter mindestens 21.200 Euro. Damit kostet das Coupé 1650 Euro mehr als der konventionelle Mini. Günstigste Version ist das Cooper Coupé mit 122 PS. Für das stärkste Modell, das John Cooper Works Coupé mit 211 PS, sind 31.150 Euro fällig. Der Selbstzünder kostet ab 26.300 Euro.

Die Serienausstattung beinhaltet Front- und seitliche Kopf-Thorax-Airbags. Ebenfalls immer mit an Bord sind Sportsitze, ein CD-Radio und Parksensoren hinten. Darüber hinaus steht wie gehabt eine Vielzahl an Optionen und Individualisierungsmöglichkeiten zur Wahl. Dazu gehören verschiedene Sitzpolstervarianten, Türspiegelfarben, Dekorleisten sowie Zierstreifen für die Karosserie.

Twitter, Facebook und Google an Bord

Auf Wunsch möglich ist die Nutzung internetbasierter Services wie die lokale Google-Suche, der Empfang frei definierbarer RSS-Newsfeeds und die Nutzung sozialer Netzwerke wie Twitter oder Facebook. Am 1. Oktober kommt der Wagen in den Handel. Im Frühjahr 2012 folgt dann eine offene Variante in Form des Mini Roadster. (Autonews, dpa, tn)

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