Luxuslimousine ersetzt Supersportwagen: Der Bugatti Veyron soll durch den edlen Viertürer Galibier abgelöst werden. Mit der Markteinführung des nicht minder starken Autos ist allerdings nicht vor 2015 zu rechnen. Foto: dpa
Viele Autohersteller haben die Krise hinter sich gelassen. Insbesondere die Hersteller von Luxusfahrzeugen sind experimentierfreudig: Viele wollen ihre Modellpalette erweitern und planen Fahrzeuge in für sie untypischen Segmenten – zum Beispiel Geländewagen.
Die Krise hatte auch die Hersteller von Luxusautos voll erfasst. Doch in der Automobilbranche herrscht wieder Aufwind, und das setzt eine gewisse Experimentierfreude frei: Die Marken mondäner Karossen wollen ihre Modellpalette deutlich erweitern und planen dabei Fahrzeuge in für sie ganz untypischen Segmenten - zum Beispiel Geländewagen.
So auch Bentley: Die britische VW-Tochter bereitet nach Angaben von Firmenchef Wolfgang Dürheimer das erste SUV in der Top-Luxusklasse vor. Der bislang noch namenlose Allradler soll in zwei bis drei Jahren auf den Markt kommen und in vielerlei Hinsicht die Spitze markieren.
„Er wird größer, luxuriöser und stärker als alles, was es in diesem Segment bislang gibt.“ Dürheimers Versprechen klingt vollmundig. Als Motorisierung soll der sechs Liter große Zwölfzylinder-Motor mit 575 PS aus dem Coupé Continental GT zum Einsatz kommen. Aber auch mit einem Dieselmotor wird geplant.
Luxushersteller gehen in neue Segmente
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Luxushersteller gehen in neue Segmente
Der Galibier soll auch den bekannten W16-Motor bekommen. Schon im Veyron leistet dieser Sechzehnzylinder 1001 PS. In der Luxuslimousine soll er noch stärker werden.
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Acht Auspuffrohre am Heck symbolisieren die Kraft der Bugatti-Studie.
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Kubang – diesen Namen trägt eine Geländewagenstudie der Fiat-Tochter Maserati. Der Allradler teilt sich die Technik mit dem Grand Cherokee der Konzernschwester Jeep. Der Marktstart steht noch nicht fest.
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Das Heck des Maserati Kubang erinnert an einen Audi Q5 oder Q3. Rivale dürfte allerdings der Porsche Cayenne sein.
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Die Achtziger lassen grüßen: Schon einmal brachte der Sportwagenhersteller Lamborghini einen Geländewagen. In Unternehmenskreisen munkelt man nun über ein Comeback des einstigen LM002 (Bild).
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Lamborghini könnte aber auch eine Serienversion der Sportlimousine Estoque auf den Markt bringen, die im Jahr 2008 bereits als Studie gezeigt wurde.
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Der Estoque würde in Konkurrenz mit Porsche Panamera oder Aston Martin Rapide treten.
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Das Beispiel Porsche Cayenne zeigt, wie sehr neue Segmente eine Marke beflügeln können. Allerdings kann sich dadurch das Image einer Marke erheblich verändern.
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In China ist Porsche wegen des mächtigen SUV weniger als Sportwagenlegende bekannt denn als Hersteller großer Geländewagen.
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Gegen den Trend: Auch Luxusmarken können sterben, wie das Beispiel Maybach zeigt. Die Rolle der Nobelkarossen soll mit besonders edlen Varianten ab 2013 die kommende S-Klasse von Mercedes übernehmen.
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Luxuslimousine ersetzt Supersportwagen: Der Bugatti Veyron soll durch den edlen Viertürer Galibier abgelöst werden. Mit der Markteinführung des nicht minder starken Autos ist allerdings nicht vor 2015 zu rechnen.
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Manager Dürheimer leitet neben Bentley auch die Marke Bugatti. Für die Franzosen steht ebenfalls ein neues, weitaus weniger klassisches Modell an: Statt des Supersportwagens Veyron will Dürheimer die Luxuslimousine Galibier auf die Räder stellen lassen, die es bisher nur als Studie gibt.
Anders als der Veyron handelt es sich um einen 5,36 Meter langen Viertürer, der allerdings nicht minder sportlich unterwegs sein soll. Schließlich bekommt er den bekannten W16-Motor, und schon im Veyron leistet dieser Sechzehnzylinder 1001 PS. Im Galibier soll er noch stärker werden, das Fahrzeug wird laut Dürheimer aber erst in ein paar Jahren auf den Markt kommen.
SUV oder Limousine von Lamborghini?
Ebenfalls auf Abwegen könnte demnächst Lamborghini unterwegs sein, eine Marke, die aktuell nur flache Superportwagen führt. Es gebe „intensive Überlegungen“, den Modellen Gallardo und Aventador eine neue Baureihe zur Seite zu stellen, sagte Firmenchef Stephan Winkelmann.
Gemunkelt wird in Unternehmenskreisen unter anderem über ein Comeback des Geländewagens LM002 aus den 1980er Jahren. Demnach könnte aber auch eine Serienversion der Sportlimousine Estoque kommen, die im Jahr 2008 bereits als Studie gezeigt wurde.
Einen Schritt weiter ist Maserati. Die Fiat-Tochter hat im vergangenen Herbst auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt die SUV-Studie Kubang enthüllt und lässt keinen Zweifel an ihren ernsthaften Absichten. „Der Terminplan ist noch offen, aber gebaut wird das Auto auf jeden Fall“, sagt Pressesprecher Luca del Monte.
Die Edelmarken der Autoriesen
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Die Edelmarken der Autoriesen
Volkswagen
VW erwarb anno 1998 die Marke Bentley für rund 1,4 Milliarden D-Mark. Handelte es sich zuvor bei Bentley-Modellen um Rolls-Royce mit anderem Kühlergrill, wurde nun Wert auf eigenständiges Design gelegt. Unter dem Blech steckt seitdem VW-Konzerntechnik.
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Mini
Rational gesehen ist ein Mini eigentlich nur bedingt praktisch und überdies recht teuer. Doch die britische Kultmarke hat bereits seit vielen Jahrzehnten treue Fans. Seitdem es die Neuauflage des Mini gibt, ist der kleine Flitzer zum beliebten Lifestyleobjekt junger Leute geworden.
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BMW
Die Mutter von Mini sitzt in München und heißt BMW. Im Rahmen des berühmtberüchtigten Rover-Deals der 1990er-Jahre war die Marke Mini gewissermaßen das Filetstück. Neben der bayrischen Mutter gibt es auch noch eine französische Tante: Die Motoren des Mini entwickelt BMW gemeinsam mit Peugeot.
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Lamborghini
Lamborghini ist Sportwagen-Faszination pur. Spätestens seit dem legendären Miura der 1960er-Jahre zählen die Autos der Stiermarke zu den Männerträumen schlechthin. Wirtschaftlich befand sich Lamborghini jedoch meistens nahe am Abgrund.
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Audi
Seitdem die VW-Tochter Audi das Ruder am Stammsitz im italienischen Sant´Agata Bolognese innehat, geht es mit Lamborghini steil bergauf. Ab 1998 verbesserten die Ingolstädter die Qualität und verhalfen der Sportwagenmarke zu neuen Absatzrekorden.
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Maybach
Die Marke Maybach ist eng mit Mercedes verbunden: Wilhelm Maybach arbeitete als Konstrukteur für den Automobilpionier Gottlieb Daimler. Zwischen 1921 und 1941 zählten Maybach-Autos zu den Luxuskarossen schlechthin. Erst im Jahr 2000 wurde der Markenname von Mercedes reaktiviert.
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Mercedes
Seit 2002 werden die Maybach-Limousinen in Sindelfingen handgefertigt. Spätestens mit dem Erscheinen der aktuellen Mercedes S-Klasse im Jahr 2005 fühlten sich Kritiker bestätigt, die den Maybach als „aufgepumpte S-Klasse“ bezeichnen. In der Tat ist eine gewisse optische Ähnlichkeit der Baureihen nicht von der Hand zu weisen.
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Rolls-Royce
Kaum eine andere Marke wird bis heute so stark mit unermesslichem Luxus assoziiert wie Rolls-Royce. Ursprünglich hatte VW sich die Rechte am Kühlergrill und der Kühlerfigur, nicht aber die Markenrechte gesichert. Hier schlug BMW zu, denn die Bayern hatten bereits seit 1995 Rolls-Royce mit Motoren beliefert.
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BMW
Seit der Übernahme teilen sich Rolls-Royce und BMW diverse Teile, etwa vom 7er. Allerdings wird die Verwandtschaft geschickt kaschiert. Apropos Verwandtschaft: Beide Firmen haben ihre Ursprünge im Flugmotorenbau. Noch heute baut eine unabhängige Rolls-Royce-Sparte Triebwerke, etwa für den Airbus A380.
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Ferrari
Die Sportwagen von Ferrari gehören so untrennbar zu Italien wie Espresso und Pasta. Kein Wunder, dass die geplante Übernahme der Firma durch Ford in den 1960er-Jahren hohe Wellen schlug. Gesucht und gefunden wurde eine einheimische Lösung.
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Fiat
Seit 1969 gehört Ferrari zu Fiat. Die große Mutter prangt auf den Formel-1-Rennern der Marke und versorgt deren Piloten mit Kleinwagen im klassischen Rot.
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Porsche
Die Beziehungen zwischen Porsche und VW reichen bis in die 1930er-Jahre zurück: Ferdinand Porsche entwickelte den späteren Käfer, der nach 1945 zur Basis des ersten Porsche-Sportwagens wurde.
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Volkswagen
Der ursprüngliche Plan von Porsche, die Mehrheit bei VW zu übernehmen, platzte 2009. Als Folge wandte sich das Blatt und Porsche wird bis 2011 eine Marke innerhalb des Wolfsburger Konzerns.
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Jaguar
Seit 75 Jahren steht Jaguar für britischen Luxus und edle Fahrzeuge. Nachdem die Marke lange unter der Ägide von Ford stand, sitzen die neuen Herren in Indien.
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Tata
Der indische Autogigant Tata bringt zwar eine solide finanzielle Basis für Jaguar, aber auch krasse Gegensätze. Das Minimalgefährt Tata Nano könnten sich Jaguar-Kunden gleich in zweistelliger Stückzahl leisten.
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Volvo
Nichts ist unmöglich: Der frühere Werbeslogan gilt heute mehr denn je für strategische Auto-Allianzen. Wer die neuen Eigentümer von Volvo kennenlernen will, muss ins chinesische Hangzhou reisen.
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Geely
In Hangzhou sitzt Geely, einer der größten Autohersteller Chinas. Der Firmenname bedeutet lautmalerisch im Chinesischen „Glück verheißende Automobile“. Im Frühjahr 2010 legte Geely für Volvo rund 1,8 Milliarden US-Dollar auf den Tisch.
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Infiniti
Zwar ist Infiniti hierzulande erst seit kurzem auf dem Markt, doch in den USA ist die Nobelmarke bereits seit rund 20 Jahren etabliert. Die Ursprünge liegen in Japan.
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Renault
Bei Infiniti handelt es sich um die Nobelmarke von Nissan. Seit 1999 hält Renault 43,5 Prozent der Nissan-Anteile. Auswirkungen hat die Allianz unter anderem bei der Motorenentwicklung, von der auch Infiniti profitiert.
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Lexus
Wie bringt man Luxusautos geschickt an den Kunden? Man sucht sich eine bekannte Nobelmarke oder vermarktet das Fahrzeug unter eigenem Namen. Doch gerade der letzte Fall birgt Risiken, man denke an den VW Phaeton. Um solch einen Fall zu vermeiden, wählte Toyota vor über 20 Jahren eine weitere Option und gründete das Nobel-Label Lexus.
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Toyota
Während die Marke Lexus in den USA blendend läuft, gelang der Durchbruch der Toyota-Tochter in Deutschland trotz technisch guter Produkte bislang noch nicht. Ein Grund dürfte die Dominanz von Audi, BMW und Mercedes im Nobelsegment sein.
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Maserati
Noch eine italienische Kultmarke: Maserati. Anders als Ferrari setzte Maserati eher auf schnelle und kultivierte Gran-Turismo-Modelle. Heute teilen sich beide Marken diverse technische Komponenten, da es die Mutter so will.
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Fiat
1993 übernahm Fiat die Mehrheit bei Maserati. Die Folgen waren die Modernisierung der Werkhallen und neue Modelle wie der 3200 GT, die zur Gesundung der Sportwagenmarke beitrugen.
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Lotus
Es macht sich immer gut, einen berühmten Namen im Konzern zu haben. Das dachten sich auch die neuen Besitzer der Leichtbau-Legende Lotus.
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Proton
Proton aus Malaysia hat seit 1996 das Sagen bei Lotus. Seitdem kamen spannende Modelle wie die Elise und der Evora auf den Markt. Bis 2015 sind gleich mehrere neue Baureihen geplant.
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Lincoln
Würden Sie ein Auto namens Merkel fahren? In den USA wird Auto-Luxus mit dem Namen des legendären Präsidenten Abraham Lincoln verbunden. In der Tat griffen in der Vergangenheit viele US-Präsidenten zum motorisierten Lincoln.
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Ford
Die Idee zur Marke Lincoln entstand 1917, bereits im Jahr 1922 kaufte Henry Ford die Firma. Lincoln brachte Glanz in den vom preiswerten T-Modell dominierten Ford-Konzern.
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Cadillac
Was haben Cadillac und Lincoln gemeinsam? Beide Firmen buhlen um die Gunst des jeweils aktuellen US-Präsidenten und beide Marken haben den gleichen Gründer: Henry M. Leland. Cadillac ist übrigens der Name des Stadtgründers von Detroit.
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Chevrolet
Bereits 1909 verkaufte Leland Cadillac an General Motors, obwohl Henry Ford an Cadillac beteiligt war. So kommt es, dass sich heutzutage dicke Caddy-SUVs und der kleine Chevy Aveo ein Konzerndach teilen.
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Bugatti
1001 PS und eine Spitze von über 400 km/h: Mehr Auto als im Bugatti 16.4 Veyron geht kaum. Doch der Rekord-Flitzer hat eine bürgerliche Herkunft: den VW-Konzern.
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Volkswagen
Im Jahr 1998 ging der VW-Konzern auf Einkaufstour und erwarb unter anderem die Rechte an der Nutzung des Namens Bugatti. Der damalige VW-Chef Ferdinand Piëch entwarf für den Supersportler mit dem berühmten Namen einen 16-Zylinder-Motor, um zu zeigen, was technisch machbar ist. Für den Preis eines Bugatti 16.4 Veyron bekommt man übrigens gut 60 VW Golf.
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Bentley
Bentley ist offizieller Hoflieferant des britischen Königshauses. Eine gute Kombination: So wie das Haus Windsor hat seit dem Jahr 1998 auch Bentley einen deutschen Hintergrund.
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Der Allradler teilt sich die Technik mit dem Grand Cherokee der Konzernschwester Jeep und bekommt einen V8-Motor, den Maserati bei der ebenfalls im Fiat-Konzern integrierten Marke Ferrari bauen lässt. Zudem gibt es Gerüchte, dass Maserati neben dem für Ende 2012 geplanten Nachfolger der Luxuslimousine Quattroporte noch ein zweites, kleineres Stufenheck-Modell entwickelt.
„Mit neuen Baureihen lässt sich der Absatz auch in den etablierten Märkten weiter steigern, ohne dass die vorhandenen Autos an Exklusivität verlieren“, erläutert Branchenkenner Nick Margetts vom Analyseinstitut Jato Dynamics in Limburg die mutmaßlichen Erwägungen bei den Luxusmarken.
In China ist Porsche keine Sportwagenlegende
Das Beispiel Porsche Cayenne zeige, wie sehr neue Segmente ein Marke beflügeln könnten. Doch müssen Hersteller dann mitunter hinnehmen, wenn sich ihr Image ändert: In China zum Beispiel ist Porsche wegen des mächtigen SUV weniger als Sportwagenlegende bekannt denn als Hersteller großer Geländewagen, räumt ein Porsche-Sprecher ein.
Solche Auswirkungen auf den Ruf einer Marke hält aber auch die Zuffenhausener nicht davon ab, weitere Baureihen zu entwickeln. „Wir werden künftig jedes Jahr eine große Neuheit präsentierten“, kündigt Firmenchef Matthias Müller an.
Neben Neuauflagen bekannter Modelle wie des Boxsters und Caymans, wird für 2013 mit einem kleinen Geländewagen unterhalb des Cayenne geliebäugelt - unter dem Arbeitstitel Cajun, die Gerüchteküche brodelt seit Monaten. Auch eine kleine Ausgabe des Panamera könnte demnach kommen.
Gegen den Trend steht die Geschichte von Maybach, der einzigen deutschen Marke in Top-Luxussegment, deren Ende Daimler Chef Dieter Zetsche vor einigen Wochen angekündigt hat. Die rund eine halbe Million Euro teuren Luxuslimousinen Maybach 57 und Maybach 62 verkauften sich zu schlecht, in zehn Jahren wurden 3000 Exemplare ausgeliefert. Die Baureihen sollen immerhin noch so lange produziert werden, bis 2013 die neue Mercedes S-Klasse auf den Markt kommt. Von ihr soll es dann gleich sechs Karosserievarianten geben. (dpa)
Hinter diesen Produkten stecken Autobauer
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Hinter diesen Produkten stecken Autobauer
Die Bayern betreiben mit DesignworksUSA eigens ein Designstudio, das ganz gezielt auch für fremde Firmen arbeitet und dabei in andere Verkehrsbereiche vorstößt.
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DesignworksUSA ist nicht nur für das Design der Siemens Metro Inspiro verantwortlich, sondern die BMW-Tochter beteiligt sich auch an der Gestaltung der U-Bahn-Stationen.
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DesignworksUSA kooperiert außerdem mit Intermarine, Brasiliens führendem Anbieter von Premium-Jachten.
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Intermarine hat die BMW-Tochter mit der Gestaltung von drei Jachten beauftragt, deren Erstling, die „Fly 55“, jüngst auf der Sao Paulo Boat Show vorgestellt wurde.
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Die drei Kabinen der „Fly 55“ sollen komfortablen Platz für sechs Personen bieten. Schon das Schlafzimmer ist größer als so manches Hotelzimmer.
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Die Designer der BMW-Tochter haben sich auch schon in Business Jets verewigt. Kabinen und Cockpit der neuen Flugzeug-Generation des brasilianischen Herstellers Embraer wurden von DesignworksUSA gestaltet.
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In den Modellen Phenom 100 und 300 haben die Designer großzügig mit edlen Hölzern, Metall und Leder gearbeitet.
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In der Gaming-Industrie hat sich DesignworksUSA auch schon verewigt. 2009 gestaltete das Kreativstudio den Rechner „Level 10“ für den Computer-Hersteller Thermaltake.
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Auch bei Porsche hat man sich in der Vergangenheit schon in andere Geschäftsfelder gewagt. 1984 stellte Linde eine neue Gabelstapler-Baureihe vor, die bei Porsche entwickelt wurde. Später konzipierte der Sportwagenhersteller auch Flurfördermaschinen für Linde.
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Die Zuffenhausener haben offenbar schon früh die Bedeutung der Windkraft entdeckt. 2001 beteiligte sich Porsche an der Gestaltung einer Windkraftanlage der Firma Dewind. Mit einem Porsche-Logo sind die Ökostrom-Produzenten allerdings nicht versehen worden.
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Auch wenn es vielleicht nicht so aussieht – in diesem Boot steckt ein Volkswagen. So arbeitet in dem Motorboot Frauscher 909 Benaco ein VW-Motor.
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Dass Volkswagen eine Marine-Sparte hat, wissen nur wenige. Dabei sind viele Boote inzwischen mit VW-Motoren unterwegs.
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Nach eigenen Angaben sind die Wolfsburger sogar „führender Hersteller von Diesel-Marinemotoren bis 350 PS“. Dieses Aggregat könnte man beispielsweise für den Antrieb eines VW Touareg oder Phaeton halten.
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Seit Ende 2010 bietet der Ökostrom-Versorger „Lichtblick“ Kunden in Kooperation mit VW an, zuhause ein eigenes kleines Kraftwerk zu betreiben. Die Wolfsburger liefern die Motoren für das Mini-Kraftwerk, die in leicht abgewandelter Form auch im VW Touran eingesetzt werden.
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Bei Honda sind Wege abseits der Straße längst Alltag. Neben den bekannten Motorrädern bauen die Japaner auch Aufsitzmäher und Quads.
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Die Motorräder der Japaner sind sowohl auf der Straße als auch auf der Rennstrecke erfolgreich.
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Doch es gibt einen ambitionierten Plan: Seit einiger Zeit wird an einem ersten Honda Jet gearbeitet.
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Den Jungfernflug hat die zweistrahlige Geschäftsmaschine laut Honda bereits hinter sich.
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2012 wollen die Japaner mit der Auslieferung des luxuriösen Jets beginnen.
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Nicht nur VW hat die Mini-Heizkraftwerke für sich entdeckt: Seit Ende 2009 rüsten der Heiz- und Klimatechnikspezialist Vaillant und Honda Einfamilienhäuser in ganz Deutschland mit gasbetriebenen Mini-Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen aus.
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Im Gegensatz zu U-Bahnen, Flugzeugen oder Heizkraftwerken sind Luxus-Accessoires schon länger im Produkt-Sortiment von Autoherstellern. Audi verkauft schicke Uhren, auch Bentley...
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... bietet ziemlich teure Zeitmesser in Kooperation mit Breitling an und...
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... in Zusammenarbeit mit Tibaldi gibt es sogar verdammt teure Schreibwaren von Bentley.
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Ausflug auf die Schiene: Das BMW-Tochterunternehmen DesignworksUSA hat für Siemens eine Metro entworfen. Sie soll schon bald durch Warschau fahren.
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