Ist das Auto groß genug, um den Weihnachtsbaum im Innenraum zu transportieren, sollte zum Schutz vor Harz und Schmutz eine Decke unter den Baum gelegt werden. Bleibt der Kofferraumdeckel offen, müssen Brems- und Rücklichter auf jeden Fall sichtbar bleiben. Dann muss der Baum auch so gesichert werden, dass er nicht auf die Straße fallen kann und dort andere Verkehrsteilnehmer gefährden könnte.
Transport auf dem Dach
Die ordnungsgemäße Befestigung ist bei einem Transport auf dem Dach natürlich noch wichtiger. Erstens sollte man im eigenen Interesse darauf achten, dass die Nadeln den Lack nicht verkratzen können, außerdem darf der Baum nicht herunterfallen. Der Automobilclub AvD empfiehlt deshalb, die Spanngurte nicht nur um den Stamm oder den ganzen Baum zu wickeln, sondern auch zwischen den Zweigen zu befestigen.
Die meist um die Bäume gewickelten Netze rutschen zwar selten, eignen sich aber dennoch nicht als Ankerpunkt für Befestigungen, da sie leicht reißen. „Der Bußgeldkatalog sieht für eine Verkehrsbehinderung durch verlorene Ladung einen Strafe von 35 Euro vor“, warnt AvD-Rechtsexpertin Petra Schmucker, „bei Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer sind es sogar 50 Euro und ein Punkt in Flensburg“.
Der Baum darf weder seitlich noch nach vorn über den Wagen hinausragen. Lediglich nach hinten darf er maximal 1,5 Meter überstehen, muss dann aber mit einem roten Schild oder bei Dunkelheit mit einem roten Licht gekennzeichnet werden. (AvD, Auto-Reporter, qui)
Beim Transport sollte der Weihnachtsbaum nicht zur Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer werden können. Wir geben Ihnen Tipps zum richtigen Transport.
Foto: Auto-Reporter