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Bad Homburg und Hochtaunus
Berichte und Bilder aus Bad Homburg und dem Hochtaunus

09. September 2014

Bad Homburg KunstWerkStadt : KunstWerkStadt öffnet am Wochenende

 Von 
Am Wochenende stellen 191 Künstler in Bad Homburg aus.  Foto: Michael Schick

Am Samstag und Sonntag stellen 191 Künstler an 88 Orten in Bad Homburg aus. Ein Fahrrad scheint da unabdingbar, um durch die Stadt zu reisen.

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Bad Homburg –  

Was erwartet die Besucher, wenn im dritten Obergeschoss der Louisenstraße 53 – 57 zur „Imaginären Archäologie“ geladen wird? Oder wenn Roy Steinmetz in der Carolinenstraße 8 eine „raumverschlingende Raumgestaltung“ offenbart? Fragen, die am kommenden Wochenende im Rahmen der zum achten Mal in Bad Homburg stattfindenden „KunstWerkStadt“ beantwortet werden.

Kaum ist die Fülle kunstvoller Einlassungen zu bändigen: 191 heimische Künstler zeigen ihre neuesten Arbeiten an insgesamt 88 Ausstellungsorten. Das zieht sich von Station 1 in Dornholzhausen – Michaela Jauernig zeigt im Haus Altes Sonnenbad 14 „antike pompejische Malerei“ – bis nach Ober-Erlenbach, wo in Jutta Müllers Garten, Beudeweg 26, „fröhliche Figuren aus Holz und Stahl“ zu sehen sein werden.

Ausstellung in Ateliers und Garagen

Zu Ausstellungsflächen werden neben privaten Wohnräumen, Ateliers und Garagen auch Schulen, Galerien oder Kirchen. Im Laufe der Jahre haben sich viele Kunstschaffende zu Gruppen formiert. Keine Frage: Wer den Kunstort Bad Homburg in ganzer Breite erleben will, muss sich am Samstag und Sonntag auf die Reise durchs Stadtgebiet begeben. „Am besten per Fahrrad“, sagt Gero Fuhrmann, der das Format gemeinsam mit Christine Zekorn im Ehrenamt organisiert.

Unerlässliches Hilfsmittel ist dabei der kostenlos erhältliche Faltplan. Dicht auf dicht die Ausstellungsangebote im Kerngebiet zwischen Schloss und Rathaus. Das Kurhaus wird auf verschiedenen Ebenen genauso in Beschlag genommen wie das Zentrum für Jugendberatung oder das Kurstift.

Am Samstagabend versucht sich Carsten Budna im E-Werk an einem neuen Format: „Feuer zur Blauen Stunde“ ist die Multimediashow überschrieben. Während Bewährtes wie Gemälde, Skulpturen, Aktfotografie oder Glaskunst in Augenschein genommen werden können, komplettieren musikalische und literarische Einlagen das Kultur-Wochenende.

Drei Leute können davon leben

Gero Fuhrmann: „Heute leben hier etwa 150 Menschen, die sich ernsthaft mit Kunst beschäftigen.“ Darunter ein Trio, das aus dem eigenen Schaffen heraus leben könne. Überhaupt sei das Verkaufen der Werke auch ein Akzent der Veranstaltung – „das darf man getrost thematisieren“.

So bietet die im zweijährigen Wechsel initiierte „KunstWerkStadt“ gerade den ansässigen Freizeitkünstlern eine willkommene Plattform. Entstanden aus einer Kulturgruppe im Rahmen von „Agenda 21“, hat sich das „organisatorisch wenig aufwendige“ Angebot als langlebig erwiesen. Vorbild, so Fuhrmann, sei in den Anfangstagen das Offene Atelier Düsseldorf gewesen. „Damit hatten wir zu Beginn des neuen Jahrtausends in unseren Breiten ein Alleinstellungsmerkmal.“

Schon das allererste Wochenende zeitigte ungeahnte Resonanz: 178 Begeisterte gaben sich an 104 Adressen ein kreatives Stelldichein. „Vieles hat sich seitdem konzentriert“, so Vhs-Bereichsleiter und Artlantis-Mitglied Fuhrmann. Selbst Maler, wird er diesmal nicht mit von der Partie sein. „Erst wieder 2016 – in diesem Jahr bin ich nur aufmerksamer Betrachter.“

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