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Bad Homburg und Hochtaunus
Berichte und Bilder aus Bad Homburg und dem Hochtaunus

03. August 2010

Wohngeld in Bad Homburg: Immer mehr Menschen brauchen Hilfe

Im vergangenen Jahr haben fast doppelt so viele Bad Homburger Wohngeld bekommen als 2008. Und die Kommune legt bei einigen noch etwas obendrauf - einmalig in Deutschland.

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Mieten und sanieren

Die Mietpreise in Bad Homburg sind sehr unterschiedlich. Wohnungen in Neubauten kosten in guten Lagen etwa 11 Euro pro Quadratmeter. Für ältere Bestände liegt der Quadratmeter-Preis bei 8 bis 9 Euro.
Anträge auf Förderung von energiereduzierenden Umbauten müssen vor der Sanierung gestellt werden. Informationen unter www.power.bad-homburg.de oder 06172/100-6143. ov

Im vergangenen Jahr haben 741 Bad Homburger Wohngeld bekommen – fast doppelt soviel wie 2008. Hintergrund ist die Neufassung des Wohngeldgesetzes mit den erhöhten Obergrenzen. Dagegen stieg die Zahl der Menschen, die einen Zuschuss zu ihrer Miete erhalten, leicht von 135 auf 149. Wie der Wohnungsbericht 2009 ausweist, hat die Stadt im vergangenen Jahr insgesamt 1,2 Millionen Euro an Fördergeldern bereitgestellt.

„Unser städtisches Zuschussprogramm ist einzigartig in der Bundesrepublik“, sagte Stadtrat Peter Vollrath-Kühne (FDP) während der Vorstellung des Zahlenwerks. Stolz sei die Stadt auch auf das seit anderthalb Jahren laufende Projekt „Junges Wohnen“. In der Weber-Siedlung an der Urseler Straße werden Wohnungen für Auszubildende bereitgestellt – tapeziert, mit eingebauter Küchenzeile und Bad. Der Mietpreis beträgt für die Dauer der Ausbildung 6,65 Euro pro Quadratmeter. 26 Wohnungen werden bereits genutzt, acht weitere kommen nach Fertigstellung noch dazu.

Rasant zugelegt hat die Nachfrage bei der Förderung energiesparender Um- und Neubauten. Nach 39 Anträgen in 2009 haben sich im laufenden Jahr bereits 80 Hauseigentümer um Zuschüsse bemüht. Gefördert werden nicht nur neue Dach- und Wanddämmungen sowie Solaranlagen, auch Sanierungen von Fenstern, Haustüren oder Kellerdecken werden unterstützt. Wer zum Beispiel sein Einfamilienhaus vollwärmeschützt, kann auf 5000 Euro hoffen. Die gesamte Fördersumme, so die Prognose, werde am Jahresende etwa 700 000 Euro betragen.

Wohnen in der Kurstadt hat Zukunft – nach Peter Vollrath-Kühne kann von einer „Vergreisung“ der Bevölkerung keine Rede sein. „Unser Altersdurchschnitt liegt bei 44,9 Jahren und damit nur leicht über dem hessischen Schnitt.“ Der Anteil von Kindern und Jugendlichen am gesamten Stadtvolk betrage immerhin fast 19 Prozent. Seit Mitte des Jahres wohnen in Bad Homburg mehr Einwohner als je zuvor in der Geschichte: 52 455 Menschen, denen die 136 Neuankömmlinge des ersten Halbjahres bereits zugerechnet sind. ( ov )

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