FR-Leser Jochen Hadek aus Friedrichsdorf hat in einem Leserbrief den Vorwurf erhoben, World Vision würde mit dem Büro-Neubau in Friedrichsdorf einen „Palast“ errichten, dessen Finanzierung im Dunkeln bleibe. Darauf hat nun Silvia Holten, Pressesprecherin von World Vision Deutschland reagiert:
Der Neubau, dessen Eröffnung für den 9. Mai mit einem Tag der offenen Tür geplant ist, werde von der World Vision Stiftung errichtet und durch ein zinsgünstiges Darlehen finanziert. Die Räume würden anschließend von World Vision Deutschland von der Stiftung gemietet zu Konditionen, die günstiger seien als die bisherigen. Die Betriebskosten seien wesentlich günstiger als bisher, weil der Bau die Vorgaben der aktuell gültigen Energieeinsparverordnung noch um 30 Prozent unterschreite. Die Geothermieanlage und die sehr gute Dämmung trügen zudem auch langfristig zum Klimaschutz bei. Insgesamt würden in dem Gebäude 170 Arbeitsplätze eingerichtet, jeder Mitarbeiter habe 12 Quadratmeter zur Verfügung, die den gültigen Richtlinien für die Bürogröße entspräche.
In dem Leserbrief war von 20 Quadratmetern die Rede gewesen. Der Neubau werde helfen, Kosten zu sparen und die Effizienz zu steigern, heißt es aus der Pressestelle. Jährlich werde der Verein von externen Wirtschaftsprüfern geprüft und trage das Spendensiegel. In den vergangenen Jahren sei World Vision mehrfach mit dem Transparenz-Preis ausgezeichnet worden. (prop.)

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