Natürlich war auch die „Linde“ dabei. Also der „Landgasthof Hotel Zur Linde“, wie das von Stephanie und Thomas Kowalt geführte Haus in Weilrod-Gemünden heißt. Unter den 26 im Hessenland mit einem Gütesiegel von „Hessen à la carte“ ausgezeichneten Betrieben sind vier aus dem Hochtaunuskreis, neben der „Linde“ der Landgasthof Ziegelhütte in Weilrod-Rod an der Weil, der Landgasthof Saalburg und das „ApfelWein Bistrorant“ in Weilrod-Altweilnau.
Wirtschaftsstaatssekretär Steffen Saebisch hat die Gütesiegel gestern beim jährlichen Mitgliedertreffen der Restaurant-Kooperation „Hessen à la carte“ im Landhotel Zum Hessenpark überreicht. Partner der Kooperation sind der Hessische Tourismusverband und der Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Hessen.
Dessen Geschäftsführer Julius Wagner nannte die Verwendung regionaler Produkte und die „Pflege und Weiterentwicklung regionaltypischer Kulinarik“ das wichtigste Bindeglied der Betriebe innerhalb der Kooperation. Und zwar im „Denken und im Handeln“.
Stark für die Region
Die ausgezeichneten Betriebe gehören zu derzeit rund 100 Restaurants und Gasthöfen in Hessen, die sich der hessischen Küche, einem hohen Qualitätsanspruch und dem Bekenntnis zur Regionalität verpflichtet haben. Der Geschäftsführer des Hessischen Tourismusverbandes (HTV) betonte bei der Auszeichnungsfeier im Hessenpark den „hohen Stellenwert einer einzigartigen und vielfältigen landestypischen Gastronomie für die touristischen Destinationen in Hessen. „Hessen à la carte“ mache Lust auf hessische Küche, auf die Vielfalt des Landes und seiner Regionen selbst. Die ausgezeichneten Betriebe aus dem Hochtaunus genießen in der Region längst einen guten Ruf. Durch das Gütesiegel wollen Touristiker und DEHOGA hessenweit und darüber hinaus auf sie aufmerksam machen.
Staatssekretär Saebisch lobte den Beitrag der Kooperation zur Stärkung des touristischen Profils in Hessen. Der Tourismus sei ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, der Arbeits- und Ausbildungsplätze schaffe. Nach seinen Angaben unterstützt das Land „Hessen à la carte“ jährlich mit 12 000 Euro. Im März kommt ein neues Buch zum Projekt auf den Markt. Den Restaurantführer gibt es auch unter www.hessen-alacarte.de (jüs.)

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