Am Rand der Atzelhöhl, direkt neben dem Alten- und Pflegeheim Traute und Hans-Matthöfer-Haus der Arbeiterwohlfahrt wächst seit Anfang Dezember das erste stationäre Hospiz im Vordertaunus. Betreiber von Haus St. Barbara wird der Caritasverband für den Hochtaunuskreis sein. „Im Oktober können die ersten Gäste einziehen“, glaubt Caritas-Geschäftsführerin Karin Dhonau. Nach zehn Jahren Suche und dreijähriger Planungsphase soll es jetzt schnell gehen.
Im Eckgebäude an der Kronberger Straße mit Blick auf den unteren Maasgrund werden zwölf Einzelzimmer mit jeweils eigener Terrasse und ein zentrales Wohn- und Esszimmer angeordnet. Ebenfalls auf der unteren Ebene entsteht ein künstlerisch und konfessionsübergreifend gestalteter Andachtsraum. Untergebracht werden dort auch die Zimmer der Pflege- und Hauswirtschaftskräfte, um kurze Wege und jederzeitige Erreichbarkeit zu gewährleisten.
Projektleiterin Maria Kraus, Leiterin der Alten- und Krankenhilfe der Caritas, wird nach der Eröffnung als Heimleitung mit einem Teil ihrer Arbeitszeit in St. Barbara sein. Die Pflegedienstleistung übernimmt Monika Schaefer, zusammen stellen die Frauen ein Team von knapp 20 Pflegekräften zusammen.
Gesucht werden aber auch viele ehrenamtliche Helfer, die vor allem Zeit schenken sollen. Zeit für Zuwendung und Unterstützung. Interessierte können sich schon jetzt bei der Caritas melden, denn die helfenden Hände werden bereits ab September gebraucht. Und sollen bis dahin entsprechend geschult werden. (jüs.)

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