Es wird immer von Fachkräftemangel und „es gibt keine gut ausgebildete Bewerber“ gesprochen. DAS VERSTEHE ICH NICHT. Es gibt gelernte und staatlich geprüfte Kinderpflegerinnen, die schon 15 bis 16 Jahre Berufserfahrung haben, etliche Zusatzqualifikationen, 1er-Arbeitszeugnisse sowie von den Leitungen der Einrichtungen gesagt bekommen, das ihre Arbeit viel besser ist als die von vielen Erzieherinnen.... die ihre Arbeit nicht mehr mit dem Herz machen... oder noch nach Jahren zu unerfahren sind… Diese „Kinderpflegerinnen“ dürfen in den Kindertagesstätten nicht als Erzieherinnen eingesetzt werden und/oder dürfen die Kinder nicht mal alleine betreuen!?! Wenn Sie überhaupt in Ü3-Kitas eingesetzt werden dürfen, dann nur als „Zusatzkraft“. Warum wird nichts unternommen, diesen Personenkreis zu qualifizieren und nicht noch mal eine 2- bis 3-jährige Ausbildung und Prüfung zum Erzieher/in zu fordern? Besonders schlimm ist es für diejenigen, die aus anderen Bundesländern hierherkommen sind und hier erst wenige Jahre arbeiten.
Markus Schramm, Oberursell

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