Immer mehr Selbstständige im Main-Taunus-Kreis können von ihren Einnahmen leben und sind nicht auf staatliche Leistungen angewiesen. Nur noch 237 Freiberufler habe der Kreis im vergangenen Jahr Hilfestellung geben müssen, teilte Erster Kreisbeigeordneter und Sozialdezernent Hans-Jürgen Hielscher mit. 2010 waren es noch 270. Der FDP-Politiker führt die positive Entwicklung auf ein verbessertes Hilfsangebot mit individueller Beratung und der Vermittlung kaufmännischer Fähigkeiten zurück.
Neben den Personen, die sich bereits selbstständig gemacht haben, profitierten auch Gründungswillige von den Angeboten des Amts für Arbeit und Soziales. An der Seminarreihe zu den Themen Geschäftsplanung, Buchhaltung und Marketing nahmen im vergangenen Jahr 171 Personen teil. Da der Schritt in die Selbstständigkeit oft Geld kostet, gewährte der Kreis Darlehen von insgesamt rund 63000 Euro. Um den Erfolg der Gründer sicher zu stellen, werden sie auch nach der Gründung weiter begleitet.
Seit 2006 betreut der Kreis Selbstständige und Existenzgründer, die Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (Hartz-IV) erhalten. Bis 2011 konnten sich hierdurch 224 Arbeitslose mit ihrer Geschäftsidee selbstständig machen. (aro.)

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