Als ich den Beitrag in der Frankfurter Rundschau las, meinte ich zunächst, es wäre schon wieder ein 1. April. Aber da gibt es wohl allen Ernstes tatsächlich Leute, die den Naturpark Hochtaunus in eine Spaß-, Events- und Highlights-Landschaft verwandeln möchten.
Bei allem Verständnis für die wirtschaftlichen Interessen der Region: Die Macher des absolut überflüssigen "Lustbarkeitskonzeptes" haben wohl noch nie etwas von sanftem Tourismus gehört, mit dem man in dieser ohnehin hektischen Zeit viele Gäste und Besucher des Mittelgebirges heranziehen kann.
Der Naturpark Hochtaunus mit seinen rasenden querwaldeinfahrenden Abenteuer-Radfahrern, den dröhnenden Motoren und dem Rummel auf seinem höchsten Gipfel ist ohnehin schon weit vom dem entfernt, was man unter einem Naturpark versteht. Aber eine Seilbahn soll noch mehr ereignis- und erlebnishungrige Massen nach oben baggern.
Dabei ist keineswegs zu erwarten, dass alle Seilbahnkunden mit der U-Bahn anreisen. Man will mit dem Auto den Ausflug in den Taunus machen und dieses nicht in der heimischen Garage oder auf einem Parkplatz im Tal abstellen.
Übrigens: Der Unterzeichner nutzt ausschließlich den öffentlichen Personnennahverkehr.
(Theodor Horn, Kriftel)

Die Stadt und Region auf einen Blick: unsere neue Übersichtsseite für Frankfurt und Rhein-Main - das Pflicht-Lesezeichen für alle Hessen.
Berichte aus Bad Homburg, Hochtaunus | Bad Vilbel, Wetterau | Darmstadt | Frankfurt | Kreis Groß Gerau | Hanau, Main-Kinzig | Main-Taunus | Mainz | Offenbach | Kreis Offenbach | Wiesbaden.
Facebook | Twitter überregional | Google+