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Radfahren in Oberursel: Verbesserungen in Sicht

Die Brunnenstadt nimmt Geld für neue und sicherere Radwege in die Hand. Los geht es an der Hohemarkstraße. Von Jürgen Streicher

Radfahrer in Oberursel: Hier Besuch aus der englischen Partnerstadt.
Radfahrer in Oberursel: Hier Besuch aus der englischen Partnerstadt.
Foto: FR/Schick

Unabhängig von der Verabschiedung des Radverkehrskonzepts, auf das vor allem die Grünen seit vier Jahren drängen, sind Verbesserungen für Radfahrer an mehreren zentralen Punkten im Stadtgebiet in Sicht. Allen voran in der Hohemarkstraße, die durchgängige Radwege vom Wohngebiet Camp King bis zum Homm-Kreisel in der Stadtmitte bekommen soll. Im obersten Teil wird bereits daran gearbeitet.

Die zentrale Verkehrsachse und wichtige Nord-Süd-Verbindung bekommt 1,60 breite Radstreifen auf beiden Seiten. Diese sollen nach jüngstem Beschluss bis in die City verlängert werden. Nur im letzten Teilstück zwischen Post und Kreisel werden sie aufgrund der engeren Fahrbahnverhältnisse etwas sparsamer angelegt. In drei Bauabschnitten will die Stadt insgesamt mehr als fünf Millionen Euro in den Umbau der Hohemarkstraße investieren. Bis zum Hessentag 2011 soll alles fertig sein, der erste Bauabschnitt im Norden noch in diesem Jahr.

Ausbau des Trampelpfads

Zur Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes, der mit dem Bau der Personenunterführung Richtung Mittelbahnsteig und Bommersheim in diesem Jahr beginnen soll, gehört auch die Anlage von Radwegen und zusätzlichen Querungsmöglichkeiten über die Nassauer Straße für Radfahrer. Sie sollen vor allem den Schülern des Gymnasiums und des Schulzentrums Erich-Kästner-Schule und Hochtaunusschule im Osten bessere und sicherere Verbindungen ermöglichen.

Radwege sind auf beiden Seiten der Nassauer Straße bis zur Einmündung Zeppelinstraße vorgesehen. Geplant sind auch 1,25 Meter breite Radstreifen in der unteren Feldbergstraße. In diesem Sommer wird der Fuß- und Radweg zwischen der S-Bahn-Haltestelle Stierstadt und dem Wohngebiet rund um den Pfaffenweg ausgebaut, kündigte Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) in der vergangenen Woche an. Der bisherige Trampelpfad endete mitten auf der Wiese am Reitplatz. Die Stadt habe nach langen Verhandlungen mit den Grundstückseigentümern nun die Flächen erwerben oder anpachten können, die zum Ausbau nötig seien, so Brum. Die CDU im Ortsbeirat Stierstadt hatte schon 2003 einen Antrag zum Ausbau des Weges gestellt.

Autor:  JÜRGEN STREICHER
Datum:  14 | 5 | 2009
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