Bad Homburg. Per Briefwechsel streiten der SPD-Fraktionschef Waldemar Schütze und die Geschäftsführerin der Accadis-Privatschule, Gerda Meinl-Kexel, über das Ausmaß der städtischen Subventionen für das geplante Accadis-Gymnasium an der Dietigheimer Straße. Die Stadt hat Accadis ein 4000-Quadratmeter-Areal auf 99 Jahre in Erbpacht zur Verfügung gestellt. Schütze hatte dies im Dezember vor dem Parlament als Subvention bezeichnet - was die Schulleiterin Meinl-Kexel Anfang Januar bestritt.
Nun legt der SPD-Politiker nach: Der Erbbau-Zins liege laut Vertrag bei 4,26 Prozent statt der üblichen sechs Prozent. Das bedeute bei einer Basissumme von 1,3 Millionen eine jährliche Subvention in Höhe von 22 750 Euro. Beim Bodenpreis basiere der Pachtzins auf 325 statt des realen Bodenwerts von 450 Euro je Quadratmeter. Schütze: "Das bedeutet de facto eine Subventionierung in Höhe von 500 000 Euro." Ob und wann das Gymnasium an dieser Stelle gebaut wird, berät demnächst der Bauausschuss. (nes)

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