Mit dem Bau eines Hospizes wurde bereits im Dezember auf dem AWO-Gelände an der Kronberger Straße begonnen. Nun ist der Weg frei für den Bau von 16 Einfamilienhäusern auf großzügigen Grundstücken sowie vier Stadtvillen mit jeweils drei Wohneinheiten in direkter Nachbarschaft. Sie sollen ebenfalls entlang der Kronberger Straße entstehen, für den Bebauungsplan steht jetzt im Stadtparlament der Satzungsbeschluss an. Der Bau- und Umweltausschuss hat ihn bereits einstimmig genehmigt.
Laut Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) handelt es sich um ein „hochattraktives Wohngebiet mitten in der Stadt und trotzdem grün“. Die Häuser und Villen werden am Rand des Maasgrunds und des Naturschutzgebietes Atzelhöhl entstehen, das die Stadt langfristig vor Bebauung geschützt hat. Die Stadt selbst wird daran verdienen, etwa die Hälfte der Grundstücke – die Rede ist von 400 bis 800 Quadratmeter großen Parzellen – gehören ihr. Auf einem Teil der jetzigen Baufläche stand bis 2008 ein städtisches Altenwohnheim.
Neben der Wohnbebauung liegt ein Schwerpunkt des Bebauungsplanes auf dem Grundstück der Arbeiterwohlfahrt mit dem Traute und Hans-Matthöfer-Haus. Das AWO-Alten- und Pflegeheim soll erweitert werden um ein Gebäude für Betreutes Wohnen, auf einem Eckgrundstück entsteht das Hospiz St. Barbara der Caritas Hochtaunus mit zwölf Zimmern. Die ersten Bewohner sollen im Oktober einziehen. (jüs.)

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