Einen Umsatz von 141 Millionen Euro hat der Karbener Büromöbelhersteller König + Neurath im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben verbucht. Das sei eine Steigerung um 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Die positive Entwicklung sei vor allem durch die Nachfrage im Inland getragen, die um rund 27 Prozent gestiegen sei, heißt es in einer Pressemittelung des Unternehmens. Marktanteile seien hier zurückgewonnen worden. Die Position bei Großkunden und im Objektgeschäft sei ausgebaut worden.
Das Jahr 2011 sei geprägt gewesen von der Einführung des Bürostuhls Lamiga, der „Talk of Town-Roadshow“ und der Entwicklung der Organisationsstruktur des Betriebs. Er sei optimistisch wegen des Potenzials des Unternehmens und wegen der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung und blicke „positiv in das Jahr 2012“, sagt Carl-Christoph Held, Vorstandsvorsitzender der König + Neurath AG.
Das 1925 gegründete Unternehmen bietet Büro-, Sitzmöbel- und Raumsysteme an, die in der eigenen Holz- und Metallverarbeitung produziert werden.
König + Neurath verfügt in Deutschland über zwei Produktionsstandorte und sieben Ausstellungsräume. Außerdem hat das Unternehmen Niederlassungen in England und in den Niederlanden. Es hat rund 1000 Beschäftigte. Der Hauptsitz ist in Karben. (ieb.)

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