Wie weit der Umbau des alten Hallenbades in Friedberg gediehen ist, will die Gesellschaft der Freunde Theater altes Hallenbad am Denkmaltag zeigen. Führungen, Musik, Speisen und Getränke werden geboten.
Auf einem Parcours mit drei Stationen wird die Geschichte des Bades dargestellt und über die weitere Entwicklung zu einem Theater- und Kulturzentrum informiert. Im Foyer können sich die Besucher mit der Schauspielerin und Buchautorin Monika Keichel sowie Stefan Wendt auf eine Reise in die Zeit des Jugendstils begeben, als die Friedberger Bürger den Bau selbst finanzierten.
Das Hallenbad gilt als Denkmal des Gemeinsinns. Es wurde 1909 durch private Stiftungen errichtet. 1980 wurde es still gelegt und verfiel. Die Hallenbad-Freunde wollen das Jugendstilgebäude nach dem Vorbild der Gründer retten. Mit Hilfe der Bürger soll es zum Theater- und Kulturzentrum umgebaut werden. Das wird voraussichtlich sechs Millionen Euro kosten. Bislang sind ungefähr 200000 Euro Spenden zusammengekommen und 500000 Euro Fördermittel stehen für die Sanierung bereit.
In der Halle des Bades wollen die Initiatoren des Vereins, Ulrich Lang und Bernd Pollack, die Besonderheiten des Gebäudes vorstellen. In der ehemaligen Jungenumkleide wollen Architekt Dirk Siebel und Reinhard Wilk, Aufsichtsratsvorsitzender der gemeinnützigen GmbH, die den Umbau realisieren will, die Umbaupläne erläutern. (ieb.)
Das alte Hallenbad, Haagstraße 29 in Friedberg, ist am Sonntag, 11. September, von 13 bis 17 Uhr geöffnet.

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