Die Umrüstung der Technik der Feuerwehr auf Digitalfunk lässt noch auf sich warten. Zwar sind im Haushalt für dieses Jahr 200000 Euro für neue Geräte eingeplant. Die Bestellung wird die Stadt aber wohl erst im Herbst rausschicken, um rund 30 Stationen für die Einsatzwagen und 80 tragbare Geräte anzuschaffen.
Der Grund: Die Stadtverwaltung wartet noch auf eine Zusage des Landes, das die Umrüstung der Einsatzkräfte finanziell unterstützt. Laut Stadtbrandinspektor Matthias Meffert ist aber noch völlig unklar, wie hoch der Zuschuss ausfallen wird. Die Anschaffung soll den Funk sicherer und zuverlässiger machen.
Über die Auswahl der Geräte muss sich die Stadt nicht den Kopf zerbrechen. Denn das Land Hessen hat sich durch Ausschreibung auf einen Anbieter festgelegt.
Dass Feuerwehr, Polizei und Technisches Hilfswerk digitale Technik nutzen können wie es Privatleute schon lange tun, ist schon seit Jahren im Gespräch. Doch die Umstellung braucht Zeit. 2008 hieß es, die Vilbeler Feuerwehr solle 2010 umgerüstet werden. Jetzt geht Meffert davon aus, dass die Umrüstung Ende 2014 abgeschlossen sein wird. „In einer Übergangsphase von etwa einem Jahr werden wir beide Techniken parallel nutzen“, so Meffert.
Für die notwendige Infrastruktur wie etwa die Sendemasten ist das Land Hessen verantwortlich. Überwiegend sei die schon bereitgestellt, so Meffert. Sobald die neuen Geräte geliefert sind, könnten sie theoretisch auch genutzt werden. Doch der Einbau der Technik in alle Einsatzwagen und der Umbau der Leitstelle wird wohl bis 2013 dauern. (cir.)

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