Journalist Samson in Kritik
Der Journalist Samson ist kein zurückhaltender: "Gesicht zeigen, das habe ich in der Diktatur gelernt." Er befürwortet Vilbeler Projekte wie Neue Mitte und Bebauung der Amiwiese. "Ich bin kein CDU-Mensch, aber ich mag die Vilbeler CDU. Ich schätze Klaus Minkel sehr, denn er hat für Vilbel unwahrscheinlich viel getan", sagt Samson über den CDU-Ehrenstadtrat, den die FAZ jüngst als "rhetorischen Amokläufer" bezeichnete. Teilweise habe Minkel jedoch eine "beleidigende Diktion", räumt Samson ein. Diese Einschätzung hielt den Chefredakteur nicht davon ab, vor kurzem unter der Rubrik "Der heiße Draht" im "Vilbeler Anzeiger" Minkels diffamierende Äußerungen gegenüber FR-Redakteur Ben Reichardt abzudrucken. Die Deutsche Journalisten-Union hat angekündigt, den Presserat einzuschalten.
In der Bundesrepublik habe er seinen Frieden gefunden, sagt Samson. Doch noch immer sagt er "bei uns", wenn er über seine Zeit in Rumänien spricht. In Rumänien stehen seine Gedichte mittlerweile in Schulbüchern des Faches Deutsch. "Vom Staatsfeind in die Lehrbücher - so ist es dann gegangen", sagt Horst Samson.

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