Als gutes Beispiel dafür, dass Ökonomie und Ökologie in einer Firma harmonieren, werten die Karbener Grünen das Unternehmen "satis & fy". Die 1993 gegründete Firma sorgt bei Veranstaltungen für die Technik. So war sie etwa beim Frankfurter Opernball aktiv oder arbeitete bei den Olympischen Spielen in Peking für den Sportartikelhersteller Nike.
"satis & fy" beschäftigt 230 Menschen, davon 160 am Firmensitze in Karben, die übrigen in Filialen in Werne bei Dortmund, Berlin und Amersfoort in den Niederlanden. Für das vergangene Geschäftsjahr war ein Umsatz von 32 Millionen Euro prognostiziert.
Bei Veranstaltungen wird viel Strom und Material verbraucht. "satis & fy" setze wiederverwertbare Materialien ein und verwende energiesparende Komponenten wie LEDs, lobt Grünen-Sprecher Stefan Sylla. Beim Einkauf von Stoffen, Kunststoffen, Metallen und Holz würden umweltschonende Alternativen geprüft.
Und: "satis & fy" erzeugt selbst umweltfreundlich Strom. Auf dem Dach der Karbener Lagerhalle befinden sich seit sieben Jahren 500 Solarmodule, die jährlich 60000 Watt Strom produzieren. "Die Nachhaltigkeit ist ein Grundprinzip der unternehmerischen Entscheidung und beeinflusst die Außenwirkung der Firma ganz automatisch", sagt Sylla. Seine Partei sei froh, "einen solch innovativen Betrieb in Karben zu haben." (ieb)

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