Berlin im Zeichen des Berlinale-Bären. Am 9. Februar beginnen die 62. Internationalen Filmfestspiele.
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Berlin im Zeichen des Berlinale-Bären. Am 9. Februar beginnen die 62. Internationalen Filmfestspiele.
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Eine Stadt im Zeichen des Bären: Die Internationalen Filmfestspiele wirbeln Berlin auf. In der Nacht zum Montag campten bereits die ersten Cineasten vor den Kinokassen - trotz Temperaturen von minus 20 Grad.
Woran erkennt man den Berlinale-Profi? Er sitzt um Punkt 10.00 Uhr morgens am Rechner und bricht in Wutanfälle aus, wenn der Kartenkauf im Internet nicht klappt. Oder er steht am Schalter in den Arkaden am Potsdamer Platz in der Schlange, mit einem ausgetüftelten Stundenplan.
Der Profi hat sich zehn Tage Urlaub genommen. Nachts träumt er von dem Festival-Trailer mit Bärenfeuerwerk, der die Filme auf der Leinwand einläutet. Draußen ist es dieses Jahr sibirisch kalt, da bietet es sich an, zwischen den Jackenbergen im Kino zu überwintern. Der Berlinale-Marathon kann beginnen.
Ob Angelina Jolie, Bollywood-Blockbuster oder Teeniestar Robert Pattinson: Der Blitzlicht-Faktor ist bei der 62. Ausgabe der Internationalen Filmfestspiele, die am Donnerstag beginnen, beträchtlich. Aber auch Freunde des gepflegten Nischenkinos dürften bei 400 Werken aus aller Welt auf ihre Kosten kommen.
Berlinale-Tickets begehrter denn je
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Berlinale-Tickets begehrter denn je
Seit Montag (06.02.2012) stehen in den Arkaden am Potsdamer Platz auch diese Kissenzum Verkauf, die manche Cineasten sicher gut gebrauchen können.
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Viele hatten sogar vor dem Ticketschalter übernachtet.
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Auch das morgendliche Frischmachen fand in der Warteschlange statt.
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Doch das Warten hat sich gelohnt: Diese Fans des Bollywood-Schauspielers Shah Rukh Khan fielen sich vor Freude über ihren erfolgreichen Kartenkauf in die Arme.
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Der neue Film des indischen Stars, "Don - The King Is Back", feiert am 11. Februar im Friedrichstadt-Palast Premiere.
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Wer Karten ergattert hatte, brach spontan in Jubelstürme aus.
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Der Film läuft in der Reihe "Berlinale Special". Es wird nur eine Wiederholung geben.
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Indiens Superstar Shah Rukh Khan spielt darin einen Supergangster. In Berlin kommt es zum Showdown, den Don als König der europäischen Unterwelt besteht.
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Auch diese Damen haben nicht umsonst angestanden.
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An diesem Montag hat der Vorverkauf für die Berlinale begonnen. Das Online-Ticket-System war sofort überlastet, vor den Vorverkaufsstellen bildeten sich über 40 Meter lange Schlangen.
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Wo kann man schon Filme aus Vietnam oder Burkina Faso sehen? Eine Doku über 14-jährige Mütter oder eine restaurierte Fassung von Sergej Eisensteins "Oktober" aus dem Jahre 1928 mit Orchestermusik?
Auch wenn es viele Festivalmuffel gibt, die Berlinale stürzt die Stadt alljährlich in einen cineastischen Ausnahmezustand. Mehr als 20 Kinos zeigen Berlinale-Filme, etwa 300 000 Tickets werden verkauft. Karten bekommt man in der Regel immer. Nur nicht zwingend für den Film mit Meryl Streep auf dem roten Teppich.
So kommen Sie an Karten
Tickets gibt es täglich von 10 bis 20 Uhr in den Arkaden am Potsdamer Platz, im Kino International und im Haus der Berliner Festspiele.
Der Kartenvorverkauf findet jeweils drei Tage im Voraus, für die Wettbewerbswiederholungen vier Tage im Voraus statt. Am Tag der Vorstellung sind Eintrittskarten nur an den Tageskassen der Kinos erhältlich.
Die Tickets kosten zwischen 8 und 12 Euro (Wettbewerb), am Kinotag (19.2., VVK ab 6.2.) 6 Euro. Schüler, Studenten, Behinderte, Arbeitslose, Hartz-IV-Empfänger, Inhaber des Berlinpasses und Teilnehmer am Bundesfreiwilligendienst bekommen an den Tageskassen 50 Prozent Ermäßigung.
Ein begrenztes Kontingent an Eintrittskarten ist online buchbar. Die Bezahlung, zuzüglich einer Bearbeitungsgebühr von 1,50 € pro Karte, erfolgt über Kreditkarte (Amex, Mastercard, Visa).
Berlin wird ohnehin gerade von Touristen überrannt, worüber der selbst zugezogene Hauptstädter gerne lästert. Zu den Filmfestspielen schwillt der Besucherstrom noch einmal an. "Wir rechnen mit 60 000 Berlinale-Touristen", sagt Christian Tänzler vom Tourismusverband Visit Berlin. "Die Stadt bekommt ein schönes internationales Flair."
Butler Ricardo steht im Hotel Adlon parat. Aber welcher VIP in der 200 großen Präsidentensuite mit Blick aufs Brandenburger Tür absteigen wird, verrät das Hotel nicht. Filmleute melden sich oft erst kurzfristig an. "Man muss da eine hohe Flexibilität mitbringen", sagt eine Sprecherin. Die Fans sind zurückhaltend und warten meist brav vorm Hotel. "Der Kreischfaktor ist nicht mehr ganz so hoch."
Restaurants und Luxushotels pflegen eine gewisse Diskretion. Aber wo Männer mit Knopf im Ohr stehen oder dunkle Limousinen parken, könnte sich das Warten auf Autogramme lohnen, vor dem Berlinale-Palast am Potsdamer Platz sowieso. Weniger erfolgsversprechend ist es, vor den Türen Gäste nach ihren Bändchen zu fragen. Ohne Einladung gilt bei den Partys meist: Normalsterbliche müssen leider draußen bleiben.
Bärenkandidaten: Diese Filme laufen im Wettbewerb
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Bärenkandidaten: Diese Filme laufen im Wettbewerb
Aujourd'hui (Today), Frankreich/Senegal 2011, R: Alain Gomis, D: Saül Williams, Aïssa Maïga
Inhalt: Was geht in einem Mann vor, der nur noch 24 Stunden zu leben hat? Der franko-senegalesische Regisseur Alain Gomis begleitet einen solchen Menschen durch dessen letzten Tag. Der amerikanische Schauspieler, Sänger und Dichter Saul Williams spielt die Hauptrolle. Gedreht wurde in Yembeul, einem Vorort der senegalesischen Hauptstadt Dakar.
Foto: Mabeye Deme
A moi seule (Coming Home), Frankreich 2011, R: Frédéric Videau, D: Agathe Bonitzer, Reda Kateb
Inhalt: Der zweite Film des französischen Regisseurs Frédéric Videau ist als „tour de force“ angekündigt. Erzählt wird die verstörende, aber zugleich lichte Geschichte eines jungen Mädchens, das entführt und gefangen gehalten wurde und nun sein Leben sowie sein Verhältnis zur Welt neu bestimmen muss. Agathe Bonitzer spielt die Hauptrolle.
Foto: Les Films Hatari
Cesare deve morire (Caesar Must Die), Italien 2011, R: Paolo & Vittorio Taviani, D: Cosimo Rega, Salvatore Striano
Inhalt: Mit ihrem neuen Film überschreiten die italienischen Brüder Paolo und Vittorio Taviani die Grenzen zwischen Dokumentation und Spielfilm. Es geht um einen Workshop: Ein Regisseur inszeniert mit den Insassen eines Gefängnisses Stücke von Shakespeare. Der Film zeigt Proben, eine öffentliche Aufführung und widmet sich einzelnen Gefangenen.
Foto: Umberto Montiroli
Barbara, Deutschland 2012, R: Christian Petzold, D: Nina Hoss, Ronald Zehrfeld
Inhalt: Die DDR im Sommer 1980: Die Ärztin Barbara hat einen Ausreiseantrag gestellt. Nun wird sie strafversetzt, aus der Hauptstadt in die Provinz. Jörg, ihr Geliebter aus dem Westen, arbeitet an der Organisation ihrer Flucht. Barbara wartet, weitab von allem. – Wiederum spielt Nina Hoss die Hauptrolle im neuen Film des deutschen Regisseurs Christian Petzold.
Foto: Hans Fromm/Piffl Medien
Dictado (Childish Games), Spanien 2011, R: Antonio Chavarrías, D: Juan Diego Botto, Bárbara Lennie
Inhalt: Der Film des Spaniers Antonio Chavarrías handelt von Daniel, der unerwartet Besuch von einem alten Freund bekommt. Der möchte ihm seine kleine Tochter vorstellen. Noch am selben Abend bringt sich der Freund um. Von nun an lebt das Mädchen bei Daniel und dessen Frau. Doch die Präsens des Kindes provoziert Ängste und Erinnerungen.
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Metéora (Meteora), Deutschland/Griechenland 2012, R: Spiros Stathoulopoulos, D: Theo Alexander, Tamila Koulieva
Inhalt: Im Film des griechisch-kolumbianischen Regisseurs Spiros Stathoulopouloshe geht es um Rituale, Spiritualität, Abgründe und Zeichen. Ein junger Mönch gerät in Versuchung, als er einer Nonne begegnet. Beide beginnen, miteinander zu kommunizieren, etwa indem sie mit Hilfe von Sonnenlicht und Spiegeln Signale von einem Kloster zum anderen senden.
Foto: Berlinale
Captive, Frankreich/Philippinen/Deutschland/Großbritannien 2011, R: Brillante Mendoza, D: Isabelle Huppert, Katherine Mulville
Inhalt: Der philippinische Regisseur Brillante Mendoza ist einer der prägnantesten realistischen Autorenfilmer des Weltkinos. Sein neuer Film spielt auf den Philippinen und erzählt von einer französischen Entwicklungshelferin, die gemeinsam mit anderen Westlern von muslimischen Extremisten entführt wird. Isabelle Huppert spielt die Hauptrolle.
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L'enfant d'en haut (Sister), Schweiz/Frankreich 2011, R: Ursula Meier, D: Léa Seydoux, Kacey Mottet Klein
Inhalt: Die Schweizer Regisseurin Ursula Meier ist hierzu- lande noch nicht sehr bekannt. Das dürfte sich ändern. In Meiers neuem Film geht es um den zwölfjährigen Simon, der mit seiner Mutter Louise allein lebt. Louise ist noch sehr jung und verlangt von ihrem Sohn, dass er sich als ihr jüngerer Bruder ausgibt. Doch auch Simon hat Geheimnisse.
Foto: Roger Arpajou
Jayne Mansfield's Car, Russische Föderation/USA 2011, R: Billy Bob Thornton, D: Billy Bob Thornton, Kevin Bacon
Inhalt: Billy Bob Thornton zeigt in seiner neuen Regiearbeit, wie zwei ungleiche Familien kollidieren. Eine Frau verlässt in den 1940er-Jahren Mann und Kinder, um mit ihrer neuen Liebe nach Großbritannien zu ziehen. Als sie dreißig Jahre später stirbt und in ihrer amerikanischen Heimat beerdigt werden soll, treffen die beiden Familien zum ersten Mal aufeinander
Foto: Van Redin
Was bleibt (Home For The Weekend), Deutschland 2012, R: Hans-Christian Schmid, D: Lars Eidinger, Corinna Harfouch
Inhalt: Der deutsche Regisseur Hans-Christian Schmid erzählt die Geschichte einer gutbürgerlichen Familie, die auseinanderbricht. Auf Wunsch seiner Mutter fährt Marko (Lars Eidinger), der seit Jahren in Berlin lebt, zu seinen Eltern (Corinna Harfouch, Ernst Stötzner) aufs Land. Doch seine Hoffnung auf ein ruhiges Wochenende im Kreis der Familie erfüllt sich nicht.
Foto: Gerald von Fopris, 23/5 Filmproduktion GmbH
Tabu, Portugal/Deutschland/Brasilien/Frankreich 2012, R: Miguel Gomes, D: Teresa Madruga, Laura Soveral
Inhalt: Der Regisseur Miguel Gomes ist Portugiese. Sein neuer und dritter Film ist in einem Apartment in Lissabon angesiedelt, in dem eine alte Dame, ihre Haushälterin und ein sozial engagierter Mann hausen. Irgendwann begibt sich der Film in die Vergangenheit der alten Dame – in ein Afrika, wie man es aus Abenteuerfilmen kennt.
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Kebun binatang (Postcards From The Zoo), Indonesien/Deutschland/Hongkong/China 2012, R: Edwin, D: Ladya Cheryl, Nicholas Saputra
Inhalt: Die Regiearbeit von Edwin ist der erste Film aus Indonesien, der im Berlinale-Wettbewerb zu sehen ist. Es geht darin um ein kleines Mädchen, das vom Vater im Zoo ausgesetzt wird. Umgeben von Tieren, Grenzen und den Geräuschen einer gezähmten Wildnis wächst Lana hier auf. Als sie sich verliebt, verlässt sie den Zoo. Und fragt sich: Wo ist Zuhause?
Foto: Sony Seniawan
Bai lu yuan (White Deer Plain), China 2011, R: Wang Quan'an, D: Zhang Fengyi, Zhang Yuqi, Wu Gang
Inhalt: Der Chinese Quan’an Wang gewann 2007 mit „Tuyas Hochzeit“ den Goldenen Bären. Seine neue Regiearbeit „Bai lu yuan“ ist die Verfilmung des lange verbotenenen, gleichnamigen Romans von Chen Zhongshi. Hier geht es um zwei Großbauernfamilien nach der Zeitenwende 1912, als das chinesische Kaiserreich seinem Ende entgegensieht.
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Csak a szél (Just The Wind), Ungarn/Deutschland/Frankreich 2012, R: Bence Fliegauf, D: Lajos Sárkány, Katalin Toldi
Inhalt: Mit Dramen wie „Dealer“ und „Womb“ hat sich der ungarische Regisseur Benedek „Bence“ Fliegauf im Arthouse-Kino etabliert. Sein neuester Film, „Just the Wind“, basiert auf wahren Ereignissen und widmet sich einem aktuellen sozialen Problem in Ungarn. Im Mittelpunkt steht eine Zigeunerfamilie, die von einer rassistischen Gang terrorisiert wird.
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Gnade (Mercy), Deutschland/Norwegen 2012, R: Matthias Glasner, D: Jürgen Vogel, Birgit Minichmayr
Inhalt: Hammerfest liegt am äußersten nordwestlichen Zipfel von Norwegen am Polarmeer. Hierhin hat es ein deutsches Ehepaar mit seinem Sohn verschlagen. Niels arbeitet als Ingenieur in der größten europäischen Erdgasverflüssigungsanlage auf einer kleinen Insel vor Hammerfest. Maria ist mit ihm gegangen, um ihm seinen Karrieresprung nicht zu versperren. Sie haben sich an die fremde, manchmal irreal erscheinende Welt der Nachtschattenspiele offenbar gut angepasst. Eines Tages wird Maria jedoch auf ihrer Heimfahrt in einen Unfall verwickelt. Außerstande sich der Situation zu stellen, rast sie in Panik nach Hause.
Foto: Alamode Film/Jakoub Bejnarowicz
En Kongelig Affære (A Royal Affair/Die Königin und der Leibarzt), Dänemark/Tschechische Republik/Schweden/ Deutschland 2012, R: Nikolaj Arcel, D: Mads Mikkelsen, Alicia Vikander
Inhalt: Das Historiendrama des dänischen Regisseurs Nikolaj Arcel erzählt vom Dreiecksverhältnis zwischen der dänischen Königin Caroline Mathilde, ihrem wahnsinnigen Mann, König Christian VII., und dem deutschen Arzt Johann F. Struensee, das die dänische Monarchie im 18. Jahrhundert in eine schwere Krise stürzte. Mads Mikkelsen spielt den Arzt.
Foto: Jiri Hanzl
Rebelle (War Witch), Kanada 2012, R: Kim Nguyen, D: Rachel Mwanza, Alain Bastien
Inhalt: Der kanadische Regisseur Kim Nguyen erzählt in seinem neuen Film eine tragische Liebesgeschichte unter Kindersoldaten. In der kongolesischen Hauptstadt Kinshasa erwartet die 14-jährige Komona ein Kind. Unter ihren Mitkämpfern findet sie keinen Anschluss. Nur mit einem gleichaltrigen Magier fühlt sie sich verbunden.
Foto: Rebelle - le film
Les adieux à la Reine (Leb wohl, meine Königin), Frankreich/Spanien 2011, R: Benoït Jacquot, D: Léa Seydoux, Diane Kruger
Inhalt: Das französische Revolutionsdrama mit Diane Kruger als Königin Marie Antoinette eröffnet die Berlinale. Der Film von Benoît Jacquot schildert die ersten Tage der Französischen Revolution im Juli 1789 aus der Sicht der Diener im Schloss von Versailles. Das Leben der Königin endete im Oktober 1793 auf dem Schafott.
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Carole Bethuel
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Neben "Borchardt", "Grill Royal" und dem "Soho House"-Club gibt es einen neuen Neben-Schauplatz beim Festival. Das "Pret a Diner", ein "Pop-up"-Restaurant in einer alten Münzprägeanstalt, verschwindet nach wenigen Wochen wieder. Im vergangenen Jahr waren Sean Penn und Bob Geldof da, wie das Restaurant notiert. Auch dieses Jahr will es "der Hotspot zur Berlinale" sein. Sicher nicht die einzige Adresse mit diesem Anspruch.
Bei Friseur Shan Rahimkhan am Gendarmenmarkt sind die Termine zur Berlinale doppelt gebucht. Die Stimmung sei energiegeladen und ausgelassen, heißt es im Salon. "Es ist die Hölle los", sagt der Chef. Wo sich die Stars blicken lassen, kann eine eigenwillige Dynamik entwickeln. Madonna feierte mal im "Kaffee Burger" in der zugigen Torstraße. Letztes Jahr machte das Gerücht die Runde, sie komme zu einer Premierenfeier in einer alten Sparkasse. Die Fotografen warteten vergeblich. (BLZ/dpa.)
Diese Stars kommen zur Berlinale 2012
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Diese Stars kommen zur Berlinale 2012
Jolie bei den Dreharbeiten zum Film "In the Land of Blood and Honey".
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Zu den Stars der 62. Berlinale gehören auch der "Twilight"-Darsteller (r.) Robert Pattinson und Schauspielgrößen wie Clive Owen (l.) und Uma Thurman.
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Zur Berlinale wird Entertainerin Anke Engelke wohl wenig Schlaf finden: Während des Berliner Filmfestivals will die 46-Jährige für das ARD-Morgenmagazin vom 13. bis zum 17. Februar täglich live vom Berlinale-Palast berichten.
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Hollywoodstar Charlize Theron stellt bei der 62. Berlinale ihren neuen Film "Young Adult" vor.
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Die beiden Hollywoodstars Sandra Bullock und Tom Hanks sowie der 14-jährige Thomas Charles Horn sind zwar nicht auf dem Roten Teppich, aber in dem Film "Extrem laut und unglaublich nah" zu sehen.
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Der Film handelt von einem Jungen, dessen Vater im World Trade Center ums Leben kommt und wie er mit der Kraft der Liebe den traurigen Verlust bewältigt.
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Frauenschwarm Jake Gyllenhaal wird dieses Jahr sogar in der internationalen Jury sitzen, die über die Gewinner des begehrten Goldenen und Silbernen Bären sowie über den Preisträger des Alfred-Bauer-Preises entscheiden wird.
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Der indische Schauspieler und Frauenschwarm Shah Rukh Khan zeigt seinen in Berlin gedrehten Film „Don – The King Is Back“. Der Film ist in Indien bereits rekordverdächtig angelaufen und entwickelt sich auch international zu einem Blockbuster.
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Christian Bale ist bei der Berlinale in dem chinesischen Film "The Flowers Of War" von Zhang Yimou zu sehen. Der Film handelt von dem Massaker von Nanking 1937.
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Die zweifache Oscar-Preisträgerin Meryl Streep wird bei der diesjährigen Berlinale mit dem Goldenen Ehrenbären der Berlinale ausgezeichnet. Die US-Schauspielerin erhält die begehrte Trophäe am 14. Februar anlässlich der Vorstellung ihres jüngsten Kinofilms "Die Eiserne Lady" für ihr Lebenswerk.
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Auch das Regie-Schwergewicht Steven Soderbergh wird nach Berlin kommen, um mit seinen Actionthriller "Haywire" um den Bären zu kämpfen. Die Hauptrolle in dem Film hat Gina Carano. Weitere Mitwirkende sind Antonio Banderas, Michael Douglas, Ewan McGregor, Michael Fassbender und Channing Tatum.
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Der Regisseur Christian Petzold nimmt mit dem Film "Barbara" an der Berlinale 2012 teil. Der Film mit Nina Hoss in der Titelrolle spielt in der DDR im Jahr 1980. Er handelt von einer Ärztin, die an ein Provinzkrankenhaus versetzt wird, nachdem sie erfolglos einen Ausreiseantrag gestellt hat.
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Der Regisseur Christian Petzold (l-r) posiert mit den Schauspielern Nina Hoss, Jasna Fritzi Bauer und Ronald Zehrfeldin bei den Dreharbeiten zum Film "Barbara".
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Regisseur Hans-Christian Schmid nimmt mit dem Film "Was bleibt" an den Internationalen Filmfestspielen 2012 teil. Der Film handelt von einem Familientreffen, bei dem ein Paar und seine erwachsenen Kinder aufeinander treffen und mit unausgesprochenen Wahrheiten konfrontiert werden.
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Angelina Jolie nutzt die diesjährige Berlinale, um ihre erste Regiearbeit vorzustellen: Sie zeigt in einer Nebensparte das Bosnien-Drama "In the Land of Blood and Honey".
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