Die 63. Internationalen Filmfestspiele Berlin erreichen mit der Preisverleihung ihren krönenden Abschluss. Der Goldene Bär geht an „Pozitia copilului“ (Child’s Pose) von Calin Peter Netzer. Mehr...

Die Berlinale ist vorüber, die Bären sind vergeben, und auch in diesem Jahr hat sich der Bärenvorhersagealgorithmus der Berliner Zeitung als ebenso aussagekräftig wie weiterentwicklungsfähig erwiesen. Mehr...

Die Berlinale-Jury hat entschieden: Gleich vier Preise vergibt sie an Filme aus Osteuropa - auch den Goldenen Bären. Mehr...

„Nobody’s Daughter“ von Hong Sangsoo ist ein bezauberndes Beispiel dafür, dass nicht nur in französischen sondern auch in südkoreanischen Filmen viel geredet wird. Es wird flaniert, geschwatzt, gelacht und auch mal kurz geweint. Mehr...

Im Film Moo Man präsentiert Milchbauer Steve Hook seine Lieblingskuh Ida und ihre gesunde Rohmilch. Das geht ans Herz. und gerät trotzdem nie zum Kitsch. Mehr...

Michael Gwisdek erhält den „Premio Bacco“ und fühlt sich gleich als Halb-Italiener. Mehr...

Ein Werk der Aufklärung und Psychedelik: der grandiose Animationsfilm „The Croods“ zeigt, dass Kino zuerst und zuletzt mit dem Sehen zu tun hat, mit Spektakel und Schauwert und Augenlust und dem Schrecken der Schönheit von Bildern. Mehr...

Pressekonferenzen, VIP-Leute und ölig riechender Möhrensalat: Neues von der Berlinale in unserer Glanz und Glimmer Kolumne. Mehr...

Ein meinungsstarker Künstler in schönem Porträt: Mitra Farahani findet den seit Jahren im Exil lebenden iranischen Künstler Bahman Mohasses. Eine schönere Würdigung seines Daseins hätte sich der 2010 verstorbene Künstler nicht wünschen können. Mehr...

Hans M. Rosenthals „A Single Shot“ spielt im amerikanischen Hinterland - basierend auf dem gleichnamigen Roman von Matthew F. Jones erzählt der Film von einem Unglücksfall und seinen Folgen. Mehr...

Der Gefängnisfilm „Le météore“ ist prototypisch für das derzeitige kanadische Kino. Ohnehin ist es sehr experimentierfreudig, aber dieser Film geht darüber hinaus und wagt noch mehr. Er bietet eine Erzählung, die ganz von der Suggestion und dem gesprochenen Wort ausgeht. Mehr...

In seinem Spielfilmdebüt "Workers" entwirft José Luis Valle groteske Arbeitssituationen - stilistisch überzeugt der Film durch klare, ruhige Bilder und genaue Beobachtung. Mehr...

George Sluizer zeigt auf der Berlinale seinen unvollendeten Film „Dark Blood“ mit River Phoenix, der elf Tage vor Abschluss der Dreharbeiten verstorben ist. Obwohl der Drehbeginn des Films 20 Jahre zurückliegt, ist das postapokalyptische Szenario des Films aktueller denn je. Mehr...

„Lovelace“ erzählt die Geschichte von Linda Susan Boreman. Auch wenn es zunächst nicht den Anschein erweckt, wir hier eine typisch US-amerikanische Heldengeschichte geboten. Kreuzbieder, dank einer gehörigen Portion Doppelmoral. Mehr...

Kasachstan hat starkes Kino zu bieten: „Uroki Garmony (Harmony Lessons)“ von Emir Baigazin ist hierfür ein geradezu grandioser Beleg. Es geht nicht einfach nur um eine Geschichte über Mobbing unter Kindern, sondern um sozialisierte Rituale der Zurichtung und Unterwerfung. Mehr...

Leitmotive gelten gemeinhin als stilistisches Mittel, um den Zuschauer gekonnt durch ein filmisches Werk zu führen. Bei der 63. Berlinale führen sie aber offenbar nicht nur zum Ziel, sondern geradewegs in die Falle. In die Bärenfalle, um genau zu sein. Mehr...

„Al-khorough lel-nahar“ zeigt am Beispiel zweier Ägypterinnen, wo Frauen in diesem Land heute stehen. Mit ihrem Werk bezieht sie eine überaus deutliche Position und zeigt den privaten Lebensbereich als Gegenwelt jenseits der politischen Machtkämpfe auf lärmenden Marktplätzen. Mehr...

Résistance-Kämpfer, Journalist, Schriftsteller und Regisseur: Claude Lanzmann im Gespräch über seine Studienjahre in Deutschland, über seinen Film „Shoah“ und den Tod in den Lagern. Mehr...

„Red Obsession“ – Die Chinesen sind verrückt nach französischem Rotwein. Leider. Das treibt die Preise hoch. Mehr...

Richtiges Essen bei der Boss-Party – Hühnerfrikassee ist wieder salonfähig. Mehr...

Der Sundance-Darling Shane Carruth kommt mit „Upstream Color“ auch auf die Berlinale. Eine minimalistische Inszenierung, ohne Spezialeffekte und von bestechender Nüchternheit. Der eigentümliche Stil kann für den Zuschauer ein gefährliches aber auch lohnendes Abenteuer sein. Mehr...

Kamboziya Partovi, Ko-Regisseur von Jafar Panahis „Pardé (Closed Curtain)“, über die Mittel, Wege und Schwierigkeiten, im Iran Filme zu drehen. Mehr...

„Burn it up Djassa“ von Lonesome Solo besticht durch seine herrlich Unperfektion. Nicht nur die Produktion ist rüde und wackelig, auch die Story ist wüst und unterbrochen. Doch am Ende ist man ziemlich ergriffen. Mehr...

Von einem Restaurant in Phnom Penh führte der verschlungene Pfad Sao Sopheak zum Film. Die Kambodschanerin hat trotz beklagenswerter Umstände in ihrem Heimatland den Weg zur Filmemacherin geschafft und will vor allem eines: In ihrem Land etwas bewirken. Mehr...

Den Goldenen Bären bitte für „Epizoda u životu berača željeza (An Episode in the Life of an Iron Picker)“ von Danis Tanović. Mehr...

In seinem Dokumentarfilm „Vaters Garten“ porträtiert der Schweizer Peter Liechti seine fremd gewordenen Eltern. Mehr...

Leere Plätze und auch mal leere Blicke bei der Pressekonferenz zu „Prince Avalanche“. Die Schweißfüße des Sitznachbarn und übel riechende Snacks verderben auch die schönste Liebesszene. Mehr...

Wer während der Berlinale den Europäischen Filmmarkt besucht, bekommt vom Festivaltrubel nicht viel mit. Im Martin-Gropius-Bau geht es ums Geschäft. Seit 25 Jahren wird die Messe von der Schweizerin Beki Probst geleitet. Mehr...

Südafrika in Schwarz oder Weiß: Die Filme „Elelwani“ und „Fynbos“ sind bei der Berlinale in der Sektion Forum zu sehen. Mehr...

Der Film „Reaching for the Moon“ feiert eine wahre Frauenliebe und frönt der Architektur der brasilianischen Moderne zu Beginn der Fünfzigerjahre. Mehr...

Den Film „...Moddhikhane Char“ von Sourav Sarangi zeigt die Berlinale in der Sektion Forum. Mehr...

Auch am 7. Wettbewerbstag hat die Berlinale ihr diesjähriges Schwerpunktthema „Sex“ um weitere interessante Facetten bereichert. Mehr...

Ken Loachs „The Spirit of ’45“ und seine Kritik am Neoliberalismus ist richtig, weist aber ein paar blinde Flecken auf. Mehr...

Wie wird sich die Lage im Spanien der nahen Zukunft entwickeln, welche Spuren hinterlässt die Krise? Die Regisseurin Isabel Coixet zeigt die möglichen Folgen in ihrem neuen Spielfilm „Ayer no termina nunca (Yesterday never ends)“. Mehr...

Ästhetisch unambitioniert und reizlos: Mit "Camille Claudel 1915" von Bruno Dumont erreicht der Wettbewerb der Berlinale einen vorläufigen Tiefpunkt. Mehr...

Der iranische Regisseur Jafar Panahi durfte wieder nicht nach Berlin kommen und hat es doch geschafft: in seinem Film „Pardé“, der seine eigene Situation als Regisseur mit Berufsverbot reflektiert. Mehr...

Die diesjährige Berliner Filmfestival steht ganz unter dem Stern des Lustvollen: Die verschiedensten Arten der Sexualität werden von den Regisseuren unter die Lupe genommen. Unser Autor schlägt für die kommende Berlinalen eine Russ-Meyer-Retrospektive vor. Mehr...

Der Film „Out in Ost-Berlin“ zeigt schwul-lesbisches Leben vor dem Mauerfall. In dem Dokumentarfilm folgen die Regisseure Jochen Hick und Andreas Strohfeldt dem Leben von 13 Menschen, die immer wieder mit Diskriminierung konfrontiert waren. Mehr...

Die britische Casting-Agentin Debbie McWilliams spricht im Interview über ihren Job und was es überhaupt bedeutet Talente aufzustöbern. Mehr...
Berlin im Film-Fieber: Alle Kritiken, einen Livestream der Pressekonferenzen und Bilder vom Roten Teppich gibt es in unserem Themenspezial.
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Tickets gibt es ab 4.2. täglich von 10 bis 20 Uhr in den Arkaden am Potsdamer Platz, im Kino International und im Haus der Berliner Festspiele.
Der Kartenvorverkauf findet jeweils drei Tage im Voraus, für die Wettbewerbswiederholungen vier Tage im Voraus statt. Am Tag der Vorstellung sind Eintrittskarten nur an den Tageskassen der Kinos erhältlich.
Die Tickets kosten zwischen 8 und 12 Euro (Wettbewerb), am Kinotag (17.2., VVK ab 4.2.) 6 Euro. Schüler, Studenten, Behinderte, Arbeitslose, Hartz-IV-Empfänger, Inhaber des Berlinpasses und Teilnehmer am Bundesfreiwilligendienst bekommen an den Tageskassen 50 Prozent Ermäßigung.
Ein begrenztes Kontingent an Eintrittskarten ist online buchbar. Die Bezahlung, zzgl. einer Bearbeitungsgebühr von 1,50 € pro Karte, erfolgt über Kreditkarte.