Mit „The Grandmaster“ habe Wong Kar Wai sein Werk um eine neue spannende Facette erweitert und einen kunstvollen, bildgewaltigen Genrefilm geschaffen, erklärte Festivaldirektor Dieter Kosslick am Mittwoch.
Die Geschichte ist laut der Internationalen Filmfestspiele (7.-17. Februar) vom legendären Kampfmeister IP Man, dem Mentor von Bruce Lee, inspiriert. Wong Kar Wai entscheidet mit der Jury über die Vergabe des Goldenen und der Silbernen Bären. Sein Film läuft im offiziellen Wettbewerb außer Konkurrenz. Weltpremiere feiere das Werk am 8. Januar in China. 2012 startete die Berlinale mit dem französischen Revolutionsdrama „Leb wohl, meine Königin!“.
„Es ist uns eine besondere Ehre, zum Auftakt der Berlinale 2013 den jüngsten Film unseres diesjährigen Jurypräsidenten Wong Kar Wai zu präsentieren. Mit „The Grandmaster“ hat Kar Wai sein Werk um eine neue spannende Facette erweitert und einen kunstvollen, bildgewaltigen Genrefilm geschaffen“, sagt Festivaldirektor Dieter Kosslick.
Rund drei Jahre Drehzeit und mehr als ein Jahrzehnt Vorbereitung hat Wong Kar Wai „The Grandmaster“ gewidmet. Mit der Idee zum Film setzte er sich schon seit 1996 auseinander. „Ich fühle mich sehr geehrt von Dieters Einladung, mit meinem neuen Film The Grandmaster an der 63. Berlinale teilzunehmen und das Festival zu eröffnen. Der Film ist für mich ein Traumprojekt, das ich über viele Jahre hinweg entwickelt habe, und ich bin sehr glücklich, dass ich ihn in Berlin präsentieren kann. Ich habe mich ohnehin sehr darauf gefreut, als Jurypräsident der Internationalen Jury nach Berlin zurückzukehren. Dass nun sogar die Präsentation von The Grandmaster dort stattfinden wird, ist für mich etwas ganz Besonderes“, sagt der Filmemacher Kar Wai.
In seinem charakteristischen Stil, der Stimmung, Atmosphäre und Wirklichkeit bestimmt, beschäftigt sich Wong Kar Wai mit der ewigen Frage der Martial-Arts, ob ein Sieg mehr bedeutet, als nur am Ende übrig zu bleiben, und beschert dem Genre ein neues Highlight. (mit dpa)
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Tickets gibt es ab 4.2. täglich von 10 bis 20 Uhr in den Arkaden am Potsdamer Platz, im Kino International und im Haus der Berliner Festspiele.
Der Kartenvorverkauf findet jeweils drei Tage im Voraus, für die Wettbewerbswiederholungen vier Tage im Voraus statt. Am Tag der Vorstellung sind Eintrittskarten nur an den Tageskassen der Kinos erhältlich.
Die Tickets kosten zwischen 8 und 12 Euro (Wettbewerb), am Kinotag (17.2., VVK ab 4.2.) 6 Euro. Schüler, Studenten, Behinderte, Arbeitslose, Hartz-IV-Empfänger, Inhaber des Berlinpasses und Teilnehmer am Bundesfreiwilligendienst bekommen an den Tageskassen 50 Prozent Ermäßigung.
Ein begrenztes Kontingent an Eintrittskarten ist online buchbar. Die Bezahlung, zzgl. einer Bearbeitungsgebühr von 1,50 € pro Karte, erfolgt über Kreditkarte.